Willkommen bei Mercedes-Benz International

Der Wonne entgegen.

Das Design des Concept A-CLASS.

Ideen für die Fahrzeuge von morgen.

2012 soll die neue A-Klasse auf den Markt kommen. Die Zukunftsstudie „Concept A-CLASS“, die vor Kurzem auf der Messe „Auto Shanghai“ in China vorgestellt wurde, gibt einen Vorgeschmack darauf, wie die neue Modellreihe aussehen könnte. Überall auf der Welt arbeiten Techniker und Kreative des Unternehmens an Ideen für die Fahrzeuge von morgen. Hartmut Sinkwitz ist im „Center Interieur Design“ für die Gestaltung der Innenräume verantwortlich. Sein Schreibtisch steht in Sindelfingen, aber sein Aufenthaltsort ist häufig ein Flugzeug. Vielleicht einer der Gründe, warum im Concept A Einflüsse aus dem Flugzeugbau durchscheinen.

Der erste Pulsschlag einer neuen Generation.

Hartmut Sinkwitz, 45, früher Designchef bei smart, leitet bei

Mercedes-Benz das Kompetenz-Center Interieur Design.

 
 
 
 

Interview mit Hartmut Sinkwitz,
Director Interior Design.

Mercedes-Benz: Herr Sinkwitz, Concept A-CLASS bedeutet eine drastische Veränderung der aktuellen A-Klasse-Modellreihe. Warum dieser große Schritt?
Hartmut Sinkwitz:
Wir haben erkannt, dass man bei Mercedes-Benz emotionalere Fahrzeuge bauen kann. Mit dieser neuen A-Klasse wollen wir Kunden ansprechen, die mit dem Auto nicht in erster Linie einen konkreten Nutzen verbinden, sondern den reinen Genuss.

Die größte Emotion, die ein Auto auslösen kann, ist, dass man damit einfach losfahren möchte, noch bevor man ein bestimmtes Ziel hat. Mit dieser Vorgabe haben wir gestaltet.

Mercedes-Benz: In der Studie sollen auch Wind und
Wellen der Inspiration gedient haben. Wie kann denn Wind inspirieren?

Hartmut Sinkwitz: In diesem Fall ist nicht der Wind selbst die Inspiration, sondern die fließenden, organischen Formen, die er zum Beispiel in einer Dünenlandschaft hinterlässt.

 
 

Die Natur ist unser Vorbild, weil sie sich über
Jahrmillionen optimiert hat. Sie zeigt uns Wege, Materialien ressourcenschonend und wirksam einzusetzen.

Man findet die Idee bei unserer Bauweise der Instrumententafel und an den Rückseiten der Fahrersitze: Hier dient als Grundgerüst eine bionische Skulptur, über die transluzentes Gewebe gespannt wird. Wir benötigen kaum Material und dabei fühlt sich doch alles organisch an.

Das Fahrzeug sieht fast wie ein Raumgleiter aus. Im Unterschied zum herkömmlichen Produktdesign haben wir versucht, die einzelnen Elemente so wirken zu lassen, als würden sie schweben.

 
 
 
 

Es freut mich also, wenn Sie an einen Raumgleiter denken – dann ist diese Absicht aufgegangen. Neben der Natur war die zweite wichtige Inspirationsquelle die Luftfahrt. Das Armaturenbrett und die Lüftungsdüsen erinnern an einen Flügel, unter dem Triebwerke angebracht sind. Unser Ziel war, dass man Sportlichkeit im Innenraum spürt, sobald man einsteigt. Das Raumgefühl ändert sich: Man fühlt sich angenehm umfasst wie der Fuß in einem gut sitzenden Sportschuh.

 
 
 
 
 
 
 

Mercedes-Benz: Wie weit können Sie bei der Neugestaltung eines Fahrzeugs gehen, ohne die Kunden zu verschrecken?
Hartmut Sinkwitz:
Bei einer Studie sehr weit. Hier gilt es, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Aber auch in der Serie wird sich viel ändern. Und dabei übernehmen wir durchaus Gewohntes aus dem Alltag. Der frei schwebende Bildschirm des Navigationssystems wirkt futuristisch, doch seit es elegante Flachbildschirme gibt, werden die Geräte nicht mehr in Schränken versteckt, sondern an die Wand gehängt oder auf dem Sideboard platziert. Das findet sich in Zukunft auch in Fahrzeugen von Mercedes-Benz wieder.

 
 
 
 
 
 

Mercedes-Benz: Haben Sie keine Sorge, dass ein so modernes Auto schnell veraltet aussieht?
Hartmut Sinkwitz:
Nein, denn wir haben eine Formensprache genutzt, die etabliert ist. Nur die Zusammenstellung ist mutig und neu. Um noch mal auf die Luftdüsen zurückzukommen, die wie Triebwerke aussehen: Sie sind kreisrund. Und an dieser Form gibt es nichts mehr zu steigern. Grafische Elemente, bei denen man das Gefühl hat, dass sie schnell alt aussehen, werden Sie in diesem Auto nicht finden.

„Das Konzept verkörpert Dynamik, Kraft und Schnelligkeit.“

Hartmut Sinkwitz

 
 

Mercedes-Benz: Sie waren dabei, als in Shanghai die Studie der neuen A-Klasse vorgestellt wurde. Fühlen Sie sich in einem solchen Moment wie ein Künstler, der sein Werk erstmals der Öffentlichkeit präsentiert?
Hartmut Sinkwitz:
So eine Enthüllung ist immer ein besonderer Moment. Das Tuch wurde gelüftet, die Gäste wagten sich heran und stellten Fragen. Journalisten haben Gruppenfotos mit der Studie und Designchef Gorden Wagener gemacht. Ich persönlich konnte es genießen. Ich stehe ja nicht im Mittelpunkt, sondern unser neues Baby, die A-Klasse von morgen.

Autodesigner möchten mit ihren Entwürfen Blicke anziehen.
Mit dem Concept A-CLASS gelingt ihnen das mühelos.

Film ansehen

Concept A-CLASS Teaser

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