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Ästhetik – die Kreation und Würdigung von Schönheit, Kunst, Geschmack und Charakter.

Schönheit
verstehen.

Wir erkunden die subtilen Facetten der
unerklärlichen Anziehungskraft,
die schöne Dinge und Design auf uns
ausüben.

Text/Bilder: Gabriel Tamez
Die subtilen Facetten der unerklärlichen Anziehungskraft, die schöne Dinge und Design auf uns ausüben.

Physische Anziehung.

“… Schönheit ist – grundsätzlich und hauptsächlich – etwas Körperliches, das mittels der zwischengeschalteten Sinne mechanisch auf das menschliche Gehirn einwirkt.” – Edmund Burke

Langjährige Nutzung hat das rote Leder mittlerweile geschmeidig, fast samtig gemacht, doch Schweiß und tägliches Tragen haben es stark nachdunkeln lassen. Das stählerne Gehäuse ist stark zerkratzt, und selbst im Glas zeigt sich ein oberflächlicher Sprung, der das Zifferblatt von der Zehn bis zur Drei kühn durchzieht. Mit meiner Armbanduhr kann man wohl keinen Staat mehr machen.

Doch mich verbindet viel mit diesem mitgenommenen Relikt.

Emotionale Verbindung zu einem Design.

Wie würden SIE Schönheit definieren?

Die Herausforderung des Designers besteht also darin, die fließenden, kaum definierbaren Kriterien der Schönheit, die jeder Bewohner der Welt immer wieder neu erfindet, in seiner Arbeit zu reflektieren.

Nicht immer augenfällig.

Seine Ästhetik – die Kreation und Würdigung von Schönheit, Kunst, Geschmack und Charakter – fällt nicht nur ins Auge. In diesem polierten Edelstahlkreis von 1,8 cm stecken Erinnerungen und Erlebnisse, die nur für mich von Bedeutung sind. Im wahrsten Sinne des Wortes ist diese Uhr ein „Record" (sie trägt sogar genau diesen Namen), d. h. ein (Zeit-)Dokument meiner damaligen Schritte durch das italienische Designstudio, in dem ich den Originalprototypen einst erspähte, meinem Verlangen nach diesem Stück, bevor ich es schließlich als Geschenk erhielt, und meiner folgenden Abenteuer, bei denen mich mein tickender Freund am Handgelenk stets begleitete.

Schöne Dinge und Design.

Eine emotionale Reise.

Das Ergebnis ist eine emotionale Verbindung zu einem Design, das einst eher eine Kopfgeburt war. Denn auch Designer lassen sich von persönlichen und soziokulturellen Hintergründen und Einflüssen inspirieren, halten sich an Ästhetikvorgaben und wenden dabei ganz eigene, oft perfektionistische, Maßstäbe an. Doch wodurch bleibt der Designer auch danach noch mit seinem Werk – und der Welt an sich – verbunden? Diese Beziehung entsteht ganz allein aus der „Intervention der Sinne“ des Betrachters – sie schafft eine Brücke zwischen der Schönheit des Objekts und dem gestalterischen Ausdruck.

Design. Ästhetik, Schönheit.

Perfektion, Schönheit und deren Wahrnehmung.

Film ansehen

„Schönheit verstehen.“

Wie würden SIE Schönheit definieren?

Eine Prise Intuition.

Die Herausforderung des Designers besteht also darin, die fließenden, kaum definierbaren Kriterien der Schönheit, die jeder Bewohner der Welt immer wieder neu erfindet, in seiner Arbeit zu reflektieren. Im Rahmen unserer ästhetischen Feldforschung haben auch wir uns dieser Herausforderung gestellt – und Experten an diversen Mercedes-Benz Design Centern der Welt nach ihrer persönlichen Empfindung und Definition von Perfektion, Schönheit und deren Wahrnehmung befragt.

Obwohl die so entstandene Video-Interviewserie noch nicht veröffentlicht wurde, geben wir hier gern einen kleinen Vorgeschmack. So erklärte die Innenraumgestalterin Francesca Sangalli am Italia Advanced Designstudio in Como auf die Frage nach der Schönheit: „Es ist ein bisschen so, wie Charles Bukowski einst erklärte: Lyrik ist das, was geschieht, wenn nichts anderes möglich ist.“

Oder auch Sangallis Kollegin Chiara Pleterksi, die auf die Frage nach der Wahrnehmung von Schönheit meinte: „Das hängt viel mehr vom eigenen Innenleben, von den eigenen Gefühlen ab; es ist etwas viel Tieferes … Es ist nicht einfach, sondern komplexer und auch intellektueller.“

Schönheit ist – grundsätzlich und hauptsächlich – etwas Körperliches.

Kriterien der Schönheit.

Soll heißen: Trotz rationaler Ästhetiken verlangt nicht nur der eigentliche Schaffensprozess nach einer großzügigen Dosis dichterischer Intuition, sondern auch die folgende Wahrnehmung des Designs.

Letztendlich möchte jeder Designer, dass sein Werk – ob alte Armbanduhr, Konzeptfahrzeug oder auch eine brillante Idee – die Persönlichkeit des Einzelnen berührt und zum unwillkürlichen „Wow, das ist toll!“ verführt. Aber schließlich liegt es vor allem an uns, ob wir etwas, dass wir perfekt und wunderschön finden, auch in unser Leben lassen und es dann mit Erinnerungen und Emotionen füllen.

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