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Die Mitarbeiter der Achse GmbH haben vielfältige Aufgaben. Sie sind Laboranten, Lebensmittelkontrolleure – und Milchfahrer.

Lebensmitteltanker.

Mit einem Milchsammler auf Tour für
die Molkerei Sachsenmilch – im Antos.

Verantwortung im Blick: Horst Tillack auf einem Hof, auf dem täglich 40.000 Liter Milch abzuholen sind.

Verantwortung im Blick: Horst Tillack auf einem Hof, auf dem täglich 40.000 Liter Milch abzuholen sind.

Das Geschäft läuft 365 Tage
im Jahr.

Als um acht Uhr die Schicht von Horst Tillack beginnt, ist die Box des Abgassystems seines Antos 1843 noch warm. Vor einer Stunde hat der Nachtschicht-Kollege den Lkw bei der Achse GmbH in Frankfurt an der Oder abgestellt. „Das Geschäft läuft sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr.“ Der 60-Jährige und seine rund 80 Fahrerkollegen bringen täglich eine Million Liter Milch von den Höfen der Region zur Molkerei. 20 Lkw sind ständig unterwegs.

 „Unsere Kunden sind darauf angewiesen, dass wir die Milch pünktlich und zuverlässig abholen“, sagt Annegret Ricklinkat, geschäftsführende Gesellschafterin der Achse GmbH.

Horst Tillack fährt seit über 20 Jahren Milchsammelfahrzeuge.

Horst Tillack fährt seit über 20 Jahren Milchsammelfahrzeuge.

Auf Achse mit 24.000 Litern Milch.

Tillack öffnet die Abdeckung der Annahmekabine – ein Edelstahlkasten auf der Beifahrerseite seines Antos. Hier sind die Pumpen, Schläuche und Ventile für das Laden und Entladen der Milch. Und ein Computer, dem er die Daten seiner Tour entnimmt. 24.000 Liter Milch wird er von zwei Höfen zur Molkerei Sachsenmilch nach Leppersdorf bei Dresden bringen. Dann setzt er sich ans Steuer und drückt den Startknopf des Reihensechszylinders. 

Der Weg zur Bundesstraße 5 führt vorbei an der unternehmenseigenen Werkstatt. Das Areal war früher Teil eines Volkseigenen Betriebs (VEB). Nach der Wende wurden einzelne Bereiche privatisiert. Dabei entstand auch die auf Milchtransporte spezialisierte Achse GmbH. „Wir wussten damals nicht wirklich, was auf uns zukam“, sagt Ricklinkat und schmunzelt. Seit 15 Jahren führt sie das Unternehmen – äußerst erfolgreich.

Schlauch anschließen, Hahn aufdrehen! Die Ladung muss gleichmäßig in den Kammern verteilt werden.

Schlauch anschließen, Hahn aufdrehen! Die Ladung muss gleichmäßig in den Kammern verteilt werden.

Qualitätsprodukt Milch - umfangreiche Kontrollen
sind Pflicht.

Tillack hat Station eins erreicht, eine Agrargenossenschaft: 1400 Kühe, bis zu 40.000 Liter Milch pro Tag. Der Platz zum Wenden ist begrenzt. „Mit dem Antos ist das kein Problem, der ist extrem wendig.“ In der Halle stehen Kühe im Rondell der vollautomatischen Melkanlage. Die Milch lagert in Edelstahltanks. Tillack schließt den Schlauch an und öffnet den Hahn. Bis zu 950 Liter pro Minute strömen in die Tanks von Lkw und Anhänger. „Die Ladung muss möglichst gleichmäßig in den Kammern verteilt werden. Sonst schaukelt sich die Flüssigkeit auf.“ Unterdessen stellt er zwei Fläschchen in die Halterung der Probenahme. „In der größeren Flasche wird von der gesamten Milch, die ich heute aufnehme, eine Probe abgefüllt.“ 

Diese muss vom Labor der Molkerei untersucht und freigegeben werden. Den Inhalt der kleineren Flasche geht in ein neutrales Labor. Die Ergebnisse sind Basis für die Qualitätsbeurteilung und damit die Bezahlung der Bauern.

Mit seinem 10,7-Liter-Motor ist Tillacks Antos auch voll beladen kraftvoll unterwegs.

Mit seinem 10,7-Liter-Motor ist Tillacks Antos auch voll beladen kraftvoll unterwegs.

Hervorragende Strassenlage, souveränes Fahrverhalten.

Mit über 17 Tonnen Milch macht sich Tillack auf zum zweiten Hof, die Proben im Kühlschrank auf dem Motortunnel. Er überquert einen Bahnübergang. „Hast du was bemerkt? Ich auch nicht!“ Der Rahmen und die präzise Lenkung des Antos sorgen für eine extrem gute Straßenlage und souveränes Fahrverhalten. „Und die Achsen sind luftgefedert. Auch das Fahrerhaus und der Sitz sind super abgefedert.“ Auf dem Hof rangiert Tillack so, dass er nur wenig Schlauch benötigt. „Beim Antos hat man wegen des schmalen Fahrerhauses eine gute Übersicht.“ Dann geht es zur Molkerei. Die 2100 Nm Drehmoment des Euro VI-Motors ziehen die Ladung mühelos. Tillack stellt den Lkw kurz ab und holt die Gesamtprobe hervor. Per Pipette verteilt er Tropfen auf einem Teststreifen – keine Antibiotika in der Milch! „Wir sind eben auch Laboranten und Lebensmittelkontrolleure.“

Rangieren leicht gemacht – auf dem Molkereihof macht sich die Wendigkeit des Antos bezahlt.

Rangieren leicht gemacht – auf dem Molkereihof macht sich die Wendigkeit des Antos bezahlt.

Sauberer Auftritt - Milchwagen müssen blitzblank sein.

Die riesigen Türme der Molkerei kann man schon von Weitem sehen. Über vier Millionen Liter Milch werden hier täglich angeliefert. Einige Milchwagen warten auf das Abladen. Nach 20 Minuten sind die mehr als 23.000 Liter aus Horst Tillacks Lkw in die riesigen Molkereitanks geflossen. Sie sind Rohstoff für Käse, Butter, Joghurt – und natürlich für

Trinkmilch. Dann geht es zurück nach Frankfurt. Bevor der Kollege der Nachtschicht wieder übernimmt, will Tillack noch den Lkw waschen. „Schließlich fahren wir Lebensmittel. Und wenn die Leute einen schmutzigen Milchwagen sehen, vergeht ihnen doch der Appetit.“


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