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Der niederländische Designer über seine kulturellen und kreativen Wurzeln – und den Einfluss von Vincent van Goghs Ölgemälden.

Mattijs van Bergen.

Der niederländische Designer über seine kulturellen und kreativen
Wurzeln sowie den Einfluss von Vincent van Goghs Ölgemälden.

Text: Danaja Vegelj / Fotos: Sophie Van der Perre
Mattijs van Bergen und sein Team stimmen die letzten Details seiner Herbst/Winter 2014 Kollektion ab.

DER LETZTE SCHLIFF.

Wenige Tage vor dem Start der Mercedes-Benz Fashion Week Amsterdam, die Mattijs van Bergen dieses Mal mit seiner märchenhaften Kollektion eröffnen durfte, hat der Designer ein zünftiges Schlafdefizit angesammelt. Nicht, dass man es ihm ansehen würde: Im schicken Smoking und perfekt sitzenden Hemd ist er der Inbegriff der Eleganz und des guten Geschmacks. Nicht gerade das, was man von jemandem erwarten würde, der seit geraumer Zeit kaum mehr als drei Stunden Schlaf pro Nacht verbuchen konnte. 

Während sein Team noch die letzten Details seiner Herbst/Winter 2014 Kollektion abstimmt, verströmt Mattijs van Bergens Studio an Amsterdams zentraler Herengracht eine Stimmung und Atmosphäre, die auch die Entwürfe des

Designers widerspiegeln: einerseits unaufgeregt-entspannt, andererseits absolut aufregend. Dabei warm, durchdacht, aber auch überraschend energetisch – genau wie der Designer selbst.

Die Atmosphäre in Mattijs van Bergens Studio ist einerseits unaufgeregt-entspannt, andererseits absolut aufregend.

Dein Label wird international vertrieben, doch dich treibt es immer wieder nach Amsterdam zurück. Warum präsentierst du deine Kollektionen gerade hier so gern?
Ich habe meine Mode schon überall auf der Welt gezeigt, u.a. in Paris, Schanghai, Istanbul und London, aber immer, wenn ich in der Welt herumreise, wird mir wieder klar, wie niederländisch ich eigentlich bin. Hier in Amsterdam bin ich zuhause, und auch meine Farbpalette und Materialauswahl ist typisch niederländisch. Außerdem entwickelt sich Amsterdam gerade zu einem sehr spannenden Markt für Luxusmode.

"Das Kleid und der Mantel bringen meinen Stil auf den Punkt: erwachsen, aber dennoch verspielt."

Welche sind deine Lieblingsstücke aus deiner aktuellen Kollektion?
Da wäre das Kleid mit einem van Gogh-inspirierten Printmuster – blaue Blumen auf gelbem Grund – oder auch der Mantel in Pink, Aubergine und Blau, der meinen Stil auf den Punkt bringt: erwachsen, aber dennoch verspielt.

Hast du eine bestimmte Muse? Oder designst du für einen bestimmten Frauentyp?
Allgemein schwebt mir beim Entwerfen kein bestimmtes Frauenbild vor, aber ich habe schon eine ungefähre Vorstellung davon, welcher Typ Frau Mattjis trägt: Sie ist extravagant, stark und liebt das Leben. Für diese Kollektion diente die niederländische Sängerin, Schauspielerin und gute Freundin Jolanda van den Berg als Muse, aber ich bin auch ein sehr großer Fan von Julianne Moore.

Ein Auge für Mode.

Wann wurde dir eigentlich klar, dass du Modedesigner werden möchtest? Kannst du dich noch an deinen ersten Entwurf erinnern?
Meine Mutter hat mein erstes Werk behalten; das ist schon sehr lange her, und es war glaube ich ziemlich furchtbar. Als ich zehn oder elf Jahre alt war, habe ich ein kleines Modebuch mit Zeichnungen und Entwürfen von Outfits gemacht, aber auch vorher habe ich schon immer gern Frauen eingekleidet. Das Auge dafür war also bereits da, aber vor meinem Designstudium habe ich mich erst einmal an der Schauspielschule beworben. Das hat nicht geklappt… und jetzt bin ich hier gelandet (lacht)!

Amsterdam

Hättest du vielleicht noch ein paar Amsterdam-Insidertipps auf Lager?
Das  Van Gogh Museum ist ein absolutes Muss. Außerdem bin ich großer Fan der Cornelis-Houtstraat-Gegend im Süden der Stadt, wo sich viele kleine Boutiquen mit viel Charakter angesiedelt haben.  Van Ravenstein bietet eine fantastische Auswahl wirklich ausgefallener Mode. Empfehlenswert, wenn sich der Magen meldet ist die Rotisserie  Rijsel mit dem besten Hühnchen in ganz Amsterdam. Dort gibt es einfaches – und einfach perfektes – Essen, gepaart mit moderaten Preisen und tollem Service. Da fühlt man sich gleich wie zuhause.

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