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Die Mode auf der MBFW New York verbindet smarte Eleganz mit frischen Interpretationen amerikanischer Klassiker.

Mercedes-Benz
Fashion Week New York
Frühjahr/Sommer 2014.

Die Mode auf der MBFW New York verbindet smarte Eleganz mit frischen Interpretationen amerikanischer Klassiker.

Text: Alex Bohn / Bilder: Jeremy Williams
Im Lincoln Center zeigt der junge Brandon Sun seine achte Show.

Im Lincoln Center zeigt der junge Brandon Sun seine achte Show.

Zweimal im Jahr wird das altehrwürdige Lincoln Center zum Zentrum der Mode. Neunzig Designer zeigen in dieser Saison ihr Können, dort wo sonst die wichtigsten Opernstars und das New York City Ballett auftreten. Brandon Sun ist einer von ihnen. Im Gewusel der Models, Ankleidehilfen sowie Haar- und Make-up Künstler, ist er die Ruhe selbst. „Ich zeige jetzt meine achte Kollektion unter eigenem Namen,“ sagt er und sieht dabei so jung aus, dass man die vielen namhaften Stationen, die er bereits durchlaufen hat, kaum glauben kann. Der PARSONS Absolvent hat bereits für Calvin Klein, Jeffrey Chow, J. Mendel und Oscar de la Renta gearbeitet.

Backstage hängen die hauchfeinen Blusen, strukturierten Bleistiftröcke und Kleider mit kleinteiligen Patchworks aus Seide.

Komplexe Mode, die einfach zu tragen ist.

Jetzt ist der Einfluss seiner Lehrmeister nur noch zu ahnen, seine eigene Handschrift ist deutlich zu sehen. „Ich habe meine Kundin klar vor Augen“, sagt Brandon Sun, „Tragbarkeit ist die absolute Maxime meiner Mode.“ Backstage hängen die hauchfeinen Blusen, strukturierten Bleistiftröcke und Kleider mit kleinteiligen Patchworks aus Seide. Wenn man sie so sieht, fällt einem Tragbarkeit nicht als erstes ein. Dafür ist die Mode zu komplex. An den fertig gekleideten Models zeigt sich aber, dass Brandon Sun absolut Recht hat.

Seine Mode ist handwerklich aufwendig und detailverliebt, aber alle Schnitte sind einfach, lässig zu tragen und geben ihrer Trägerin das, was sie in einem urbanen Alltag braucht: Bewegungsfreiheit.

Jenna Lyons hat das amerikanische Label J.Crew weltweit zur Lieblingsmarke junger, modeaffiner Menschen gemacht.

J.Crew setzt auf amerikanische Werte und den Lido.

Jenna Lyons hat das amerikanische Label J.Crew weltweit zur Lieblingsmarke junger, modeaffiner Menschen gemacht, indem sie sich auf das modische Erbe Amerikas konzentriert hat. In dieser Saison übernehmen zum ersten Mal die Designer Tom Mora und Frank Muytjens Verantwortung für das Design der Frauen- und Männerkollektion, während Jenny Lyons den Gesamtauftritt des Labels im Blick behält. Aber auch die Herren bleiben den amerikanischen Wurzeln weitestgehend treu. „Die Frauenkollektion ist im Geist der Surferinnen der Westküste gehalten“, sagt Tom Mora „aber mich hat auch der Lido di Venezia zur Jahrhundertwende interessiert.

Damals hat man sich schick gemacht, wenn man an den Strand ging.“

Für die Herrenkollektion hat sich der gebürtige Niederländer Frank Muytjens voll und ganz von den amerikanischen Nationalparks inspirieren lassen.

Smarte Anzüge aus dem Nationalpark – für die Stadt.

Aber selbst wenn es aufwendig wird – wie bei einigen bunt gemusterten Seidenblusen und einem reich mit Pailletten bestickten Abendmantel – bleibt die Mode entspannt und strandtauglich. Für die Herrenkollektion hat sich der gebürtige Niederländer Frank Muytjens voll und ganz von den amerikanischen Nationalparks inspirieren lassen. Ihre üppige Flora und Fauna findet sich in den grafischen Prints wieder, die an die 50er Jahre erinnern. Die Kollektion kombiniert Elemente praktischer Outdoor-Kleidung, wie Cargo Shorts und Parkas, mit stadtfeineren Elementen wie Nadelstreifenanzügen.

Zwar will man in diesen smarten Anzügen nicht durch die Everglades rudern, aber die Rechnung des Designers geht trotzdem auf.

Scott Sternberg, Designer des Labels Band of Outsiders stammt von der Westküste.

Hiking in LA als Quelle der Inspiration.

Scott Sternberg, Designer des Labels Band of Outsiders stammt von der Westküste, genauer gesagt aus LA. Er macht keinen Hehl daraus, dass er seine Ideen vor der Haustür findet: „Für mich geht es auch dieses Mal um das typische Mädchen aus LA, die gerne wandert und Sonnenuntergänge am Strand genießt.“ Tatsächlich dürfte man in den geschnürten Trekking-Sandalen, die in Kooperation mit Manolo Blahnik entstanden sind, gut wandern können. Sie sind nämlich flach und sitzen gut am Fuß. Die schwingenden, bodenlangen Seidenkleider, die Scott Sternberg entworfen hat, machen sich in den LA Hills hingegen nicht ganz so gut.

Aber sie sehen wunderschön aus und passen zu Sternbergs zweiter Inspiration, dem Film Noir.

Sportswear gehört zum wichtigsten Erbe der amerikanischen Mode und Scott Sternberg zitiert auch diese Tradition.

Ein Freigeist hält die Tradition hoch.

Sportswear gehört zum wichtigsten Erbe der amerikanischen Mode und Scott Sternberg zitiert auch diese Tradition. Viele seiner Models tragen Parka-Varianten, die vor der Brust geschnürt sind.Er zeigt Röcke aus Netzstoff, Westen mit Ziehbändern und ärmellose Hemdblusen, die an Tennis- oder Golfkleidung erinnern. Im Vergleich dazu sieht Scott Sternberg am Tag seiner Show fast wie ein Hippie aus: Er trägt zum blauen Sweatshirt und New Balance Sneakern Shorts mit Batikmuster. Ein absolut passendes Outfit für einen Freigeist wie ihn.

Backstage auf der Mercedes-Benz Fashion Week New York.

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