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Hyères Festival 2012.

Jedes Jahr pilgert die Modewelt zum internationalen Mode- und Fotografiefestival nach Hyères, um die begabtesten Jungdesigner zu küren.

Autor: Nicole Urbschat / Fotos: Etienne Tordoir/Catwalk Pictures

Internationales Mode- und Fotografiefestival in Hyères.

Eine futuristische Künstlervilla im Bauhaus-Stil, der Duft von blühendem Lavendel in der Luft und ein atemberaubender Blick auf das glitzernde Mittelmeer: Während die Modewochen in Paris und Mailand durch panisches Blitzlichtgewitter und Terminstress geprägt sind, gleicht das internationale Mode- und Fotografiefestival in Hyères (Frankreich) einem gemütlichen Sommercamp. Die steile, von Felsen gesäumte Auffahrt zur Villa Noailles lässt sich nur in flachen Schuhen erklimmen. Die Showrooms gleichen eher einer kuratierten Ausstellung als einer Modemesse. Mittags isst man gemeinsam auf der weitläufigen Terrasse und zum Sonnenuntergang wird Champagner gereicht. Aber nicht nur die Kulisse und entspannte Atmosphäre machen die Oase des Mode-Laissez-faire so attraktiv.

Europas Modeelite.

Hyères Ruf beruht, neben der strengen Auswahl von nur zehn Jungdesignern und Nachwuchsfotografen, vor allem auf der hochkarätig besetzten Jury: Azzedine Alaïa, Karl Lagerfeld, Raf Simons, Dries van Noten oder wie in diesem Jahr, der japanische Designer Yohji Yamamoto, hatten den Vorsitz der Jury schon inne. Wer also seine erste Präsentation in der Villa Noailles in Hyères vor so einem handverlesenen Fachpublikum zeigt, kann sich sicher sein, dass er in den entscheidenden Modekreisen diskutiert wird.

Längst hat sich Hyères als Europas wichtigstes Sprungbett für den Nachwuchs etabliert. Viktor & Rolf wurden hier entdeckt, Felipe Oliveira Baptista, heute Chefdesigner von Lacoste, gab die Auszeichnung zum Sieger 2005 den Ausschlag, sein eigenes Label zu gründen. Henrik Vibskov und Sandra Backlund haben sich zu etablierten Jungdesignern entwickelt.

Symbiose aus Kunst und Mode.

Es mag ähnliche Events in Triest oder Tokio geben, doch was Hyères so besonders macht, ist, dass die Grenzen zwischen Kunst und Mode nicht mehr klar auszumachen sind. Nicht umsonst hat man von Anfang an die Kategorien Mode und Fotografie in einem Festival vereint. Viele Entwürfe der jungen Designer entsprechen Objekten mit einer ganz eigenen Ästhetik, die zunächst einmal kein kommerzielles Ziel verfolgen, sondern nur einen Ausblick darauf geben, was wir in Zukunft tragen werden. Dass dies nicht über gängige Fashion Shows und anonyme Messestände zu erfassen ist, hat man in Hyères verstanden.

Die Designer haben viel Zeit ihren eigenen Raum zu dekorieren – sie können dort in Ruhe Bilder und Skizzen zeigen, ausführlich Inspiration und Entwürfe erklären. Essenziell bei Stücken, die erst auf den zweiten Blick offenbaren, wie aufwändig sie gearbeitet sind.

Die Nerd-Avantgarde 2012.

So wie bei Steven Tai, dem Mercedes-Benz in Kooperation mit der deutschen Elle ein Defilée auf der kommenden Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Juli ermöglicht. Die Frauenkollektion des kanadischen Designers mag zwar zunächst durch raffinierte Drapierungen und skulpturale Kleider überzeugen, doch für seine Entwürfe verarbeitet der Designer zuweilen hunderte von Füllfedern und verkabelt sie, so dass sie sich beim Tragen drehen. Nerd Culture nennt Tai seine intellektuell-avantgardistische Kollektion, die klassische Button-Down-Hemden so erscheinen lässt, als würde man einen Bücherstapel vor sich hertragen. Und so knüpft man in Hyères einmal mehr an die alten Zeiten der Villa Noailles an. Auch die Hausherren Charles und Marie-Laure de Noailles haben schließlich das Talent von Künstlern wie Picasso, Jean Coteau und Man Ray erkannt, bevor sie als Avantgarde weltberühmt wurden.

Eine Oase des Mode-Laissez-faire.

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