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Mercedes-Benz Fashion Design A Detacher Mona Kowalska

A Détacher.

A Détacher steht für entspannte Mode
und zeitlose Alltagsobjekte. Ein Besuch
bei der Designerin Mona Kowalska
in New York.

Autor: Alex Bohn / Fotos: Jeremy Williams
Mercedes-Benz Fashion Design A Detacher Mona Kowalska

Designerische Vielfalt.

Wer den kleinen Laden auf der Mott Street 262 im New Yorker Stadtteil Soho besucht, ahnt nicht, dass er das Hauptquartier eines beispiellosen Kleinunternehmens betritt. Auf nur fünfzig Quadratmetern führt hier die Designerin Mona Kowalska ihr international erfolgreiches Label und Shopkonzept A Détacher. Im vorderen Teil des Ladens bestimmt vielfältiges Design das Bild – schöne Objekte, schwere Strickkleider und japanisch anmutende Kimonokleider aus Seide. Die Rückwand des Ladens ist mit silbernen Spiegelplatten überzogen, die im Licht der Nachmittagssonne schillern. Diese Wand entpuppt sich als Raumteiler, hinter dem sich das eigentliche Epizentrum von A Détacher befindet. Auf nicht einmal zwanzig Quadratmetern steht hier der mit Stoffmustern und Skizzen übersäte kleine Schreibtisch von Mona Kowalska. An den Wänden hängen alle Schnittmuster der vergangenen vierzehn Jahre.

Zwei Mitarbeiterinnen prüfen gerade die Sample-Looks der kommenden Kollektion und kombinieren sie mit den dazugehörigen Accessoires. Moodboards und die Übersicht eines Modelcastings füllen das letzte bisschen Raum, aber irgendwie findet die Designerin selbst trotzdem noch Platz.

Mercedes-Benz Fashion Design A Detacher Mona Kowalska

Ihre weißblonden Haare hat sie zu einem Dutt frisiert. Ihr Kleid ist dunkelgrau und luftig; an ihren Füßen klappern Ledersandalen mit einem klobigen Holzabsatz. Sie gestikuliert ausdrucksvoll, als sie über ihre Arbeit spricht. „Dass wir von diesem winzigen Studio aus und mit so wenig Personal ein solches Label führen können, ist außerordentlich. Vor zwei Saisons verglich beispielsweise eine Kritikerin meine Arbeit mit der von Alber Elbaz, dem Designer des französischen Modehauses Lanvin. Sie hielt meine Mode für ähnlich klug gestaltet. Aber sie krittelte auch an Kleinigkeiten herum. Ich hätte sie gern zu mir eingeladen, damit sie eine Idee davon bekommt, wie wir hier arbeiten. Es ist schmeichelhaft mit einem internationalen Modehaus verglichen zu werden, aber auch absurd.“

Mercedes-Benz Fashion Design A Detacher Mona Kowalska

Fast kann man den Irrtum der Kritikerin verstehen. Denn man sieht der Arbeit der Designerin nicht an, dass sie aus einem so winzigen Unternehmen stammt. A Détacher zeigt jede Saison wohl ausformulierte Kollektionen aus hochwertigen Materialien.

Alle Entwürfe sind klar strukturiert und in jeder Saison widmet sich Mona Kowalska einer neuen Herausforderung. Mal sind es aufwendige Strickmuster. Dann wieder zeigt sie Drapagen und Schnittführungen, aufwendig und genau, wie die eines Couturiers.

Mercedes-Benz Fashion Design A Detacher Mona Kowalska

Modelabel und Concept Store.

Mona Kowalska ist eine Ausnahmeerscheinung. Nicht nur wegen ihrer Ästhetik, die durch ihre Zeit bei Sonia Rykiel und einigen italienischen Häusern geprägt ist. Ihr Augenmerk liegt nicht auf der kommerziellen Machbarkeit ihrer Entwürfe, vielmehr ist die Designerin daran interessiert, eine stimmige Kollektion zu kreieren. Sie stattet keine Berühmtheiten mit ihrer Mode aus oder investiert in aufwendige Werbemaßnahmen. A Détacher kommuniziert konzentriert – über die saisonalen Modenschauen und den kleinen Laden. Lange bevor Shops als Erlebniswelten konzipiert wurden, stattete Mona Kowalska ihren Laden bereits im Stil der frühen Concept Stores Corso Como in Mailand oder Colette in Paris aus. Sie bietet eine genau kuratierte Sammlung aus Kleidern, Alltagsgegenständen und Kunstobjekten, die sie auf ihren Reisen endeckt oder gleich selber herstellt.

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Ein Gespür für Materialien.

Ihrer Mode sieht man an, dass Mona Kowalska ein besonders gutes Gespür für Materialien hat. „Ich interessiere mich weniger dafür wie etwas aussieht. Mehr dafür, wie es sich anfühlt“, erzählt sie. Deswegen reicht es auch nicht, ihre Mode anzusehen.

Man muss ihre Kleider anprobieren, um zu verstehen, was sie meint, wenn sie sagt: „In meinen Kleidern fühlt man sich sexy.“ Sie sind nicht formlos, aber statt eine ideale Silhouette zu konstruieren, umspielen sie den Körper nur leicht und genau richtig. Die gängige Vorstellung davon, was Frauenmode „sexy“ macht, stellt A Détacher so auf die Probe.

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In meinen Kleidern fühlt man sich sexy.

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