Willkommen bei Mercedes-Benz International

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Jochen Mass Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil Rennsport Motorsport

Der Berg ruft.

Mercedes-Benz Classic bei der Neuauflage
des Großglockner Grand Prix in den Alpen.

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Manfred von Brauchitsch Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil Rennsport Motorsport

Manfred von Brauchitsch 1939 mit dem W 125 beim Trainingseinsatz mit Zwillingsbereifung an der Hinterachse.

92 Kurven, 14 Kehren
und fast 14 Kilometer.

Am 4. August 1935, einen Tag nach der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße, startet auf der Strecke der „Große Bergpreis“ von Österreich. Über fast 14 Kilometer von Fusch zum Fuscher Törl wird Mario Tadini auf Alfa Romeo Bergmeister. In den Jahren 1938 und 1939 finden die nächsten beiden Veranstaltungen statt, die Piloten absolvieren die Passstraße zweimal. Der „Große Bergpreis“ gilt schnell als längstes und schwierigstes Bergrennen in Europa, obwohl die geplante Strecke über die komplette Hochalpenstraße samt zweier Tunneldurchfahrten auf knapp 14 Kilometer begrenzt bleibt. Kurz nach dem Rennen am 6. August 1939 bricht der Zweite Weltkrieg aus – das Ende der Motorsport-Veranstaltungen am Großglockner.

Nach über 70 Jahren wurde nun ein Revival mit den legendären Rennwagen aus den historischen Rennen 1935, 1938 und 1939 gefeiert. Die Herausforderung für Fahrzeuge und Piloten: 92 Kurven, 14 Kehren, rund 14 Kilometer und ein Höhenunterschied von 1.300 Metern.

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Jochen Mass Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil SSK 27 Kompressor Rennsport Motorsport

Impressionen vom
Grossglockner
Grand Prix 2012.

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Jochen Mass Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil SSK Kompressor Rennsport Motorsport

Der Mercedes-Benz SSK macht in den Alpen eine gute Figur.

Auf den Spuren Caracciolas.

Für Mercedes-Benz Classic pilotierten die Motorjournalisten Hans-Jörg Götzl und Mich Walsh beim Großglockner Grand Prix 2012 einen Mercedes-Benz SSK Baujahr 1927, der von 1928 bis 1935 auch im Bergrennsport erfolgreich war, und Jochen Mass einen W 125 „Silberpfeil“ (Baujahr 1937). Der SSK, von den Sechszylinder-Kompressor-Sportwagen der S-Reihe die exklusivste und faszinierendste Ausführung, verhalf Rudolf Caracciola 1928 zu mehreren Siegen sowie 1930 und 1931 zum Gewinn der Europa-Bergmeisterschaft. Mit der leistungsgesteigerten Version, dem SSKL, erzielte Mercedes-Benz einen historischen Sieg bei der Mille Miglia 1931. Der W 125, auf den Erkenntnissen des Konstrukteurs Rudolf Uhlenhaut basierend, beendet seine Premiere am 9. Mai 1937 beim Grand Prix von Tripolis mit einem Sieg Hermann Langs. Caracciola, Lang und Manfred von Brauchitsch fahren mit dem „Silberpfeil“ die gesamte Rennsaison über Siege ein.

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Hermann Lang Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil Rennsport Motorsport

Hermann Lang gewinnt den „Großen Bergpreis“ 1939 mit der Startnummer 128.

1938: Premiere für
Mercedes-Benz und den W 125.

Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch sind es auch, die bei der ersten Teilnahme von Mercedes-Benz am Großen Bergpreis am Gloßglockner im Jahr 1938 an den Start gehen – auf einem W 125. Bei widrigen Wetterbedingungen belegen sie die Plätze 2 und 3 – hinter Hans Stuck auf Auto Union. Im Folgejahr siegt Lang mit dem Silberpfeil am Großglockner vor Stuck und Hermann Paul Müller auf Auto Union. Damit erringt er den „Bergmeister“-Titel, nachdem er sechs Wochen zuvor bereits das Wiener Höhenstraßenrennen gewonnen hat. Von Brauchitsch hat aufgrund des wechselhaften Wetters Pech: Schon im ersten Lauf gerät er mit seinem Silberpfeil in eine Nebelschwade und wird Vierter.

Der W 125 des Mercedes-Benz Rennteams kommt am Großglockner zum ersten Mal in der Ausführung als Bergrennwagen zum Einsatz: mit modifiziertem Kühlsystem und kürzerer Übersetzung.

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Jochen Mass Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil SSK Kompressor Rennsport Motorsport

Galerie der historischen Schönheiten.

Starterfeld nach historischem Vorbild.

Beim Großglockner Grand Prix 2012 wurde das Fahrerlager nach historischem Vorbild an der Mautstation Ferleiten eingerichtet. Das Starterfeld wurde auf 50 Vorkriegswagen, 5 Veritas-Fahrzeuge und 20 Rennfahrzeuge der 1950er-Jahre begrenzt. Die Nachkriegs-Baujahre starteten als Reminiszenz an andere große Bergrennen. Nach einem Trainingslauf legten sich die Fahrer die eigene Zeit im „Setzlauf“ vor, die sie dann

noch zweimal am Freitag bestätigen mussten. Somit fuhren sie die Strecke insgesamt viermal. Prominente Teilnehmer waren unter anderem die Motorsportlegende Hans Herrmann und der bekannte Sänger und Entertainer Peter Kraus. Und Mercedes-Benz Pilot Jochen Mass, der mit dem Vorkriegs-Silberpfeil W 125 und seinen 600 PS für die passende Geräuschkulisse in den Bergen sorgte...

Mercedes-Benz Historie Classic Oldtimer Jochen Mass Großglockner Grand Prix Bergrennen W 125 Silberpfeil SSK Kompressor Rennsport Motorsport

Der Großglockner
Grand Prix –
damals und heute.


Verwandte Themen.

Schließen
Empfehlen
  •  

    Rechtlicher Hinweis

    Erst wenn Sie auf den Schalter klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Facebook übertragen. Die Schaltfläche bleibt so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Freigabeprozess

    Sie können die Buttons auch dauerhaft aktivieren. Die Schalter bleiben dann so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Alle Sharefunktionen freischalten

    Facebook Google+ Twitter

  •  

    Rechtlicher Hinweis

    Erst wenn Sie auf den Schalter klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Facebook übertragen. Die Schaltfläche bleibt so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Freigabeprozess

    Sie können die Buttons auch dauerhaft aktivieren. Die Schalter bleiben dann so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Alle Sharefunktionen freischalten

    Facebook Google+ Twitter

  •  

    Rechtlicher Hinweis

    Erst wenn Sie auf den Schalter klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Facebook übertragen. Die Schaltfläche bleibt so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Freigabeprozess

    Sie können die Buttons auch dauerhaft aktivieren. Die Schalter bleiben dann so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Alle Sharefunktionen freischalten

    Facebook Google+ Twitter