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Die Mercedes-Benz Silberpfeile triumphierten auf den Rennstrecken Europas.

Die Ära der Silberpfeile beginnt.

Vor 80 Jahren setzte Mercedes-Benz einen besonderen Meilenstein in seiner 120-jährigen Motorsportgeschichte.

Silberpfeil auf Goldkurs: Start zum Internationalen Eifelrennen auf dem Nürburgring.

Grandiose Rennpremiere.

Am 3. Juni 1934 wurde die eindrucksvolle Ära der Mercedes-Benz Silberpfeile eingeläutet. Der neue Grand-Prix-Rennwagen W 25 fuhr sein erstes Rennen beim Internationalen Eifelrennen auf dem Nürburgring – und gewann. Der Pilot Manfred von Brauchitsch siegte in neuer Rekordzeit und leistete seinen Anteil an der erfolgreichen Motorsportgeschichte von Mercedes-Benz. Der W 25 von 1934 und die Folgefahrzeuge verdienten sich die Bezeichnung „Silberpfeil“ aufgrund ihrer unvergleichlich hohen Geschwindigkeit und der unverkennbaren Lackierung: blank poliertes Aluminium. Bis 1939 dominierten die schnittigen Rennwagen den europäischen Motorsport. Doch wie kam es überhaupt dazu?  

Stolz präsentiert sich die versammelte Mannschaft um den neuen Rennwagen W 25, der nach der ab 1934 gültigen 750-kg-Formel konstruiert wurde.

Am Anfang war die Vision.

Im Jahr 1933 fällte Mercedes-Benz den richtungsweisenden Entschluss, einen eigenen Rennwagen mit der Konstruktionsbezeichnung W 25 nach der ab 1934 gültigen 750-Kilogramm-Rennformel zu entwickeln und auf die Rennstrecken Europas zu schicken. Die Ingenieure arbeiteten mit Hochdruck am Konzept des erhofften Siegerwagens der Zukunft: Ein Frontmotor, die schlanke Karosserie, ein mechanisch aufgeladener Reihenachtzylindermotor, einzeln aufgehängte Räder und das Getriebe direkt auf der Hinterachse sollten künftig Motorsporttitel nach Hause fahren. Das Resultat war überzeugend und das Vorhaben, auf den Rennstrecken zu triumphieren, nicht zu hoch gegriffen. Der in seiner Premierensaison 260 kW (354 PS) starke Wagen erreichte Spitzengeschwindigkeiten von rund 300 km/h.

Das große Ziel vor Augen, formierte sich um Alfred Neubauer das sechs Mann starke Rennteam, das den W 25 an die Spitzenposition fahren sollte. Neben Rudolf Caracciola, Luigi Fagioli, Hanns Geier und Ernst Henne komplettierte Manfred von Brauchitsch das Fahrerteam.

Seine herausragende Technik und die innovative Konstruktion machten den W 25 zum Siegerwagen.

Die 750-Kilogramm-Formel.

Im Herbst 1932 formulierte die oberste Motorsportbehörde in Paris eine neue Formel für den Grand-Prix-Rennsport, die zwei Jahre später in Kraft trat: Alle Rennwagen durften ohne Kraftstoff, Öl, Kühlmittel und Reifen nur maximal 750 Kilogramm auf die Waage bringen. Der Festsetzung lag die Annahme zugrunde, dass in einem leichten Fahrzeug

nur leichte Motoren verbaut werden können und somit Leistung und Geschwindigkeit der Rennwagen begrenzt würden. Dabei unterschätzte die Motorsportbehörde den Fortschritt der Technik: Allein in der Zeit der 750-Kilogramm-Formel von 1934 bis 1937 verdoppelte sich bei Mercedes-Benz die Motorenleistung.

Das erste gemeinsame Rennen: Manfred von Brauchitsch und der W 25 vor dem Start zum Internationalen Eifelrennen am 3. Juni 1934.

Renngeschichte schreiben.

Der erste große Auftritt des neuen Mercedes-Benz Rennwagens war für das Avus-Rennen in Berlin geplant. Technische Probleme durchkreuzten dieses Vorhaben allerdings. Erst eine Woche später, beim Internationalen Eifelrennen, konnte der W 25 schließlich an den Start gehen. Der Legende nach war der Grand-Prix-Rennwagen bis einen Tag vor dem großen Wettbewerb noch in der deutschen Rennfarbe Weiß lackiert – und damit ein Kilogramm zu schwer. Die Mechaniker schliffen den Lack über Nacht ab, sodass der Bolide in der silbernen Farbe seiner Karosserie zum Glänzen kam – das Markenzeichen war geboren. Der Pilot am Steuer, Manfred von Brauchitsch, gewann dieses wichtige erste Rennen und begründete damit die beispiellose Erfolgsgeschichte der Mercedes-Benz Silberpfeile.

Bis heute, 80 Jahre nach dem brillanten Auftaktrennen, haben der W 25 und seine Nachfolgermodelle ihre Faszination nicht verloren. Jeder Silberpfeil verbindet innovative Neukonstruktion mit herausragender Technik und kann seine ganz individuelle Renngeschichte erzählen.


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