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Start zum Internationalen Eifelrennen auf dem Nürburgring am 3. Juni 1934, das Manfred von Brauchitsch im W 25 gewann.

Die Silberpfeile:
Geburt einer
Legende.

Ein neuer Stern geht auf: der W 25.

Die Silberpfeile wurden zur Legende, ihre Entstehung

ist eine ungewöhnliche Geschichte.

Der Lack muss ab, um Gewicht zu sparen.

Die Schweißperlen liefen den Mercedes-Benz Mechanikern über die Stirn. Ihre Aufgabe hörte sich zwar einfach an, war aber umso anstrengender: Die beiden brandneuen W 25 Rennwagen mussten in höchster Eile von ihrer weißen Lackierung und der darunter liegenden Bleischicht

befreit werden. Einige Bögen Sandpapier und viel Schmirgelarbeit später präsentierten sich zum ersten Mal zwei Mercedes-Benz Rennwagen in mattem Alusilber. Wohl keiner der beteiligten Mechaniker ahnte, dass er gerade eine Legende erschaffen hatte.

Beim Internationalen Eifelrennen 1934 setzten sich die beiden Mercedes-Benz Rennwagen

mit Manfred von Brauchitsch und Luigi Fagiolo sofort an die Spitze des Feldes.

Ein Kilo zu viel.

Auslöser für die Zusatzschicht der Mechaniker war eine Reglementänderung aus dem Jahr 1932. Damals schrieb der Vorgänger der heutigen FIA, der Internationale Automobildach-Verband Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus (AIACR), ein neues Reglement für die Saison 1934 aus. Dieses diktierte ein Maximalgewicht der Rennwagen von 750 Kilogramm ohne Reifen, Betriebsstoffe und Fahrer. Das Reglement sollte bis Ende 1937 seine Gültigkeit behalten und die Grundlage für den Bau des Mercedes-Benz W 25 bilden.

Am Nachmittag des 2. Juni sah es eigentlich nicht gut aus für das Team von Mercedes-Benz: Die Fahrzeugabnahme ergab, dass beide W 25 je ein Kilo über dem erlaubten Gewicht lagen.

 

Obwohl das Rennen nicht unter der 750-Kilo-Formel ausgetragen wurde, war man im Team entschlossen, das neue Gewichtslimit zu erreichen, um das Auto unter repräsentativen Bedingungen für das neue Reglement einzusetzen.

Mythos und Publikumsmagnet: Im Mercedes-Benz Museum

haben die Silberpfeile einen eigenen Platz.

Erster im ersten Rennen.

Aus der Not wurde der Entschluss gefasst, die weiße Farbe von der Aluminium-Karosserie des W 25 abzuschleifen – gemäß der alten Tradition sollte das deutsche Fabrikat eigentlich mit einem weißen Karosseriekleid antreten, so wie die italienischen Rennautos rot, die französischen blau und die britischen grün lackiert waren.

Die schweißtreibende Arbeit lohnte sich: Der W 25 nahm – ohne farbige Lackierung – am 3. Juni 1934 auf dem Nürburgring an seinem ersten Rennen teil. Und Manfred von Brauchitsch überfuhr vor 300.000 Zuschauern als Erster die Ziellinie. Der Silberpfeil hatte sein erstes Rennen gleich gewonnen. Viele weitere sollten folgen. Eine Legende war geboren.

Vor über 75 Jahren präsentierte Mercedes-Benz jene Rennwagen, die schnell nur noch „Silberpfeile“ hiessen.

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Der Mythos Silberpfeil


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