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„Addicted to winning“ – Klassiker trifft auf Moderne.

Goodwood 2014: Die schnellste „Gartenparty“ der Welt.

Impressionen vom Festival of Speed 2014.

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Historische Rennwagen beim Goodwood Festival of Speed

Schnittstelle von Kunst und Kultur, Vergangenheit und Gegenwart: Das Goodwood-Festival im Jubiläumsjahr.

Faszination seit 120 Jahren.

Keine zwei Stunden südlich von London liegt Chichester in Sussex. Statt der pulsierenden Metropole findet man hier sanfte Hügel, soweit das Auge reicht. Verbunden durch schmale, elegant der Topographie folgende Landstraßen. Daneben abwechselnd dichte Wälder oder akkurat gepflegter Rasen, dann und wann ein idyllisches Cottage, Ruhe und Entspannung pur.

Doch einmal im Jahr wird diese Idylle vom Motorengeräusch der erfolgreichsten und seltensten Rennwagen der Welt unterbrochen. Wenn sie sich mit ihren Fahrern zusammenfinden, um auf einer Hofauffahrt vor den Augen zehntausender Motorsportenthusiasten gegeneinander anzutreten. Wenn Charles Gordon-Lennox, Earl of March und Kinrara, wieder zum Goodwood Festival of Speed geladen hat.

Gerry Judahs Silberpfeil-Skulptur bildet den buchstäblichen Rahmen des Festivals.

Spektakuläre Skulptur
zum Jubiläum.

Bei der schnellsten Gartenparty der Welt, wie das Festival of Speed von den Besuchern gerne genannt wird, geht es jedoch nicht nur um Motorsport. Hier verschmelzen Kunst und Kultur, nicht zuletzt durch die Installationen des britischen Künstlers Gerry Judah. In diesem Jahr spannte sich sein atemberaubendes Central Feature erstmals über das Goodwood House mit einer Höhe von über 25 Metern und einer Spannweite von 60 Metern.

Der 150 Tonnen schwere Bogen, der aus einzelnen Stahlplatten zusammengeschweißt wurde, zitiert das diesjährige Festival-Motto „addicted to winning“. Auf ihm begegnen sich Vergangenheit und Moderne in Form des W25

Silberpfeils von 1934 und des Mercedes-Benz AMG W04 Formel 1-Rennwagens von 2013. Denn kein anderer Hersteller kann auf eine ähnlich lange Motorsporthistorie zurückblicken wie Mercedes-Benz.

Gleich zwei Jubiläen werden auf dem Goodwood-Festival gefeiert.

Absolute Giganten –
Siegertypen unter sich.

Vor 120 Jahren siegten die ersten Fahrzeuge mit Daimler Motoren bei der Paris-Rouen und legten damit den Grundstein für eine große Motorsporttradition. Exakt zwanzig Jahre später feierte die Daimler Motoren Gesellschaft mit drei speziell für dieses Rennen gebauten Grand-Prix Wagen beim historischen Dreifachsieg des Grand Prix in Lyon einen der bis heute größten Siege im Motorsport überhaupt.

Alle drei Siegerwagen traten in diesem Jahr zum hundertjährigen Jubiläum ihres Sieges das Rennen gegen den Berg an. Übertönt wurden die 4,5 Liter großen Vierzylindermotoren nur vom mächtigen SSK. Der weiße Elefant von 1928 mit seinem über sieben Liter großen Reihensechszylinder leistet dank Kompressoraufladung beeindruckende 225 PS – doch weit atemberaubender als die Leistungsdaten ist das Geräusch des Vorkriegsrennwagens.

Auf der schnellsten Gartenparty der Welt dürfen Mercedes-Benz Klassiker nicht fehlen.

Der legendäre Silberpfeil.

Nicht zu vergessen die legendären Silberpfeile, mit denen Mercedes-Benz den Ruf als eine der erfolgreichsten Marken im Motorsport festigte. Der mächtige W 125 beispielsweise, dessen knapp 600 PS nicht nur 1937 begeisterten, sondern auch heute noch die Massen in Goodwood jubeln ließen.

Pilotiert wurden die schnellen Grand Prix-Rennwagen neben den Fahrerlegenden Hans Herrmann, Klaus Ludwig und Jochen Mass von den britischen Helden Sir Stirling Moss und Sir Jackie Stewart.

Die Rennfahrzeuge brauchen sich hinter den großen Klassikern nicht zu verstecken.

Die jungen Wilden.

Doch neben den Helden der Vergangenheit spielte auch die jüngere Geschichte von Mercedes-Benz eine aufsehenerregende Rolle beim Festival of Speed. Besonders der Sauber-Mercedes C9 und der Penske-Mercedes PC23. Mit über 400 km/h Spitzengeschwindigkeit gehörten die beiden Rennwagen zu den schnellsten Teilnehmern, die die 1,16 Meilen lange Strecke in Angriff nahmen.

Komplettiert wurde der Auftritt von Mercedes-Benz mit einer Schaurunde des „Blauen Wunders“. Der Renntransporter mit dem technischen Rückgrat des 300 SL „Flügeltürer“ sorgte mit dem aufgeladenen 300 SLR „Uhlenhaut-Coupé“ für ebensoviel Aufsehen entlang der Strecke wie der ambitionierte Auftritt des 500 SL Rallye-Prototypen aus den Achtzigern. Nicht fehlen durften DTM-Seriensieger Bernd Schneider mit seiner Tourenwagen C-Klasse sowie der aktuelle SLS GT3-Rennsportwagen.

In Bestform auf der Strecke und bei seinen Fans: Lewis Hamilton.

Hochkarätiger Stargast.

Höhepunkt des Festival of Speed blieb trotz aller Geschichte dennoch der Auftritt von Lewis Hamilton in seinem letztjährigen Mercedes-AMG W04 Formel 1 am Sonntag. Mit reichlich qualmenden Reifen bot der Weltmeister eine großartige Show für Augen und Ohren. Denn darum geht es in Goodwood: um die Faszination am Rennsport. Um den feinen Geruch von Benzin, verbranntem Gummi, heißem Öl und warmem Fett. Dass man den Legenden dabei ganz nahe kommt, Autogramme und Erinnerungsfotos machen kann und danach ganz leger beim Picknick auf dem Rasen 120 Jahre Motorsportgeschichte mit vollem Einsatz an sich vorbeifahren sieht, macht das Festival of Speed zu der einzigartigen Veranstaltung, wie es sie auf der Welt kein zweites Mal gibt.

Und nach drei Tagen zeugen nur der schwarze Reifenabrieb und ein wenig von zu ambitioniert gefahrenen Boliden ruinierter Rasen davon, dass sich die südenglische Idylle einmal im Jahr zum Zentrum des Motorsports verwandelt.


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