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Eine atemberaubende Reise durch das Land der Dichter und Denker – in der ersten S-Klasse von Mercedes-Benz.

Hochkultur in der S-Klasse.

Mit dem 450 SEL 6.9 von der Burg Hohenzollern nach Berlin.

Eine märchenhafte Szenerie.

Es war einmal eine S-Klasse.

Hinter dem Hügel erhebt sich die Burg Hohenzollern. Im Tal liegen die Dörfer Hechingen und Bisingen, die im dramatischen Licht dieses Morgens an mittelalterliche Weiler erinnern. Es ist eine märchenhafte Szenerie. Die Idee: eine Rundfahrt durch das sogenannte Land der Dichter und Denker, durch Deutschland. In einem Automobil, das zur Zeit seiner Entstehung für radikalen Fortschritt stand. In einem Automobil aber auch, das heute eben jene Sehnsucht nach einer wenn schon nicht besseren, so doch übersichtlicheren Vergangenheit weckt, die entsteht, wenn man sich gelegentlich von der Geschwindigkeit der Gegenwart überrollt fühlt. In einem 450 SEL 6.9 von Mercedes-Benz.

Baujahr 1972 und immer noch in Bestform: der 450 SEL 6.9 von Mercedes-Benz.

Klassiker mit Klasse.

In metallischem Hellblau steht der 450 SEL 6.9 auf einem Hügel. Elegant in der Form, mächtig in der Wirkung, klassisch im Auftreten. Mehr als fünf Meter misst die stolzeste Version der Baureihe 116, jener Limousine, die 1972 auf den Markt kam und als erste bei Mercedes-Benz ganz offiziell die Bezeichnung S-Klasse trug.

Außergewöhnlich erscheinen im Moment der ersten Begegnung vor allem das wohltemperierte Gesamtformat, der harmonische Rhythmus der großzügigen Fensterflächen und beinahe filigranen Mittelsäulen, der gestreckten Motorhaube und des ganz und gar nicht wuchtig auslaufenden Stufenhecks.

Mutter aller Youngtimer: der 450 SEL 6.9 von Mercedes-Benz.

Innere Werte mit Bestand.

Die Tür fällt mit sattem Klang ins Schloss. Der verblüffende erste Eindruck am Volant: schön, wie selbst nach Jahrzehnten die Lage der verschiedenen Hebel instinktiv sitzt. Beim Reisenden stellt sich sofort ein Gefühl heimatlicher Vertrautheit ein. Es gibt in diesem Topmodell der S-Klasse auch schon eine Klimaanlage. Und eine Niveau- Regulierung, mit der man den gesamten Wagen anheben oder absenken kann. Es entsteht das sprichwörtliche Oberklassegefühl, das durch die Kombination teils anachronistischer Materialien unterstützt wird: Polstersitze aus Velours, Armaturen in klarlackiertem Kirschholz, ein Fahrzeughimmel aus hellem Lochleder. Der Geruch im Inneren dieser Mutter aller Youngtimer enthält Noten von Kraftstoff und weckt Assoziationen einer gut gepflegten Schiffskajüte.

Der Stern: Wahrzeichen von Eleganz mit Geschichte.

Eine Kathedrale aus Stahl.

Der Motor startet, ohne zu zögern. Erst brummelt der Wagen im Standgas. Dann schnurrt die Limousine los, natürlich im Automatikbetrieb. Von den schwäbischen Hügeln bis ins Obere Mittelrheintal, genauer: Sankt Goarshausen, besser bekannt für: die Loreley. Der Stern ist poliert. Der Blick zur Seite ist offen, das Diktat einer immer aggressiveren Formensprache hatte die Welt der Limousinen in den 1970er-Jahren noch nicht erreicht. Die deutschen 100 Stundenkilometer auf der Landstraße erreicht der 450 SEL 6.9 selbstverständlich, ohne mit der Kupplung zu zucken. Tatsächlich wurde die S-Klasse, neben all den Riesensprüngen in Sachen Sicherheit, als rasantes Fahrzeug gebaut.

Acht Zylinder mit einem Hubraum von 6,9 Litern, es ist eine Kathedrale aus Stahl, die da unter der Motorhaube bei Bedarf beinahe jede gewünschte Kraft entfaltet. In Zahlen: 550 Nm Drehmoment bei 3.000 Umdrehungen.

Der Rhein: Schauplatz von Mythen.

Magische Zeitreise.

„Die Luft ist kühl und es dunkelt / Und ruhig fließt der Rhein; / Der Gipfel des Berges funkelt / Im Abendsonnenschein“, reimt Heinrich Heine in seinem Lied „Die Lore-Ley“. Es ist eines der bekanntesten Gedichte der deutschen Romantik. Tatsächlich kann man sich der Magie des Felsens kaum entziehen, auf dem die Nixe ihre goldenen Haare gekämmt haben soll, während sie mit ihrem Gesang die Schiffer von der gefährlichen Strömung ablenkte, hier an der engsten und tiefsten Stelle des Rheins. Die Romantik einer Deutschlandfahrt im klassischen S-Klasse Ambiente ist eine Zeitreise, die den Fahrer auch über die Zukunft nachdenken lässt. Tatsächlich ist diese S-Klasse nicht nur das erste moderne, sondern gleichzeitig das letzte analoge Fahrzeug.

Immer noch ein Meisterwerk komplexer Technik: der 450 SEL 6.9.

Radikal fortschrittlich.

Eine Kurvenstrecke, irgendwo in der Mitte Deutschlands, in Hessen. Ein wenig energischer aufs Pedal gedrückt, zieht der  „Sechsneuner“ ab und presst den Kapitän sanft in die weichen Sitze. Die Abstimmung allerdings ist durchaus griffig. Durch die engen Kurven zieht der Straßenkreuzer souverän, beschleunigt problemlos aus der Kurve heraus. Das dreistufige Automatikgetriebe bekam seinerzeit nur beste Noten, noch heute passt es zu dem immer noch starken Motor. Gleich verschärft sich das Fahrgeräusch, wenn man auf einer kurzen Gerade das Tempo erhöht. Der Eindruck unbeeindruckten Gleitens hingegen bleibt selbst dann unbehelligt. Das hydropneumatische Fahrwerk bleibt, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schrieb, mit seinen 38 Leitungen, unzähligen Verbindungsstücken und Dichtungen bis heute ein Meisterwerk komplexer Technik.

Und spätestens, wenn man auf nahezu gleich bleibend horizontaler Ebene verschiedene Radien durchfährt, wird einem klar, wie radikal fortschrittlich dieser Klassiker seinerzeit war.

Präzision zahlt sich aus: mehrmals wurde die S-Klasse zum besten Automobil der Welt gewählt.

Ein neuer Geist.

Und dann ist man, auch schon fast in Dessau, dem vorletzten Etappenziel. Jener Ort, der so gut zum Geist der Macher vollendeter Automobile passt: das historische Bauhaus, wo Kunst und Handwerk einst zusammenfanden. „Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau“, schrieb Walter Gropius in seinem Manifest. Ein neuer Geist, wie er auch die Macher der S-Klasse der 1970er-Jahre getrieben haben muss. A 71, Thüringen. Die Zeitreise beschleunigt sich. Hier kann man mal wirklich fahren. Fahren, fahren, fahren, auf der Autobahn! Von Süd nach Nord, von Ost nach West. Der V8 verfügt über Trockensumpfschmierung wie in einem Rennwagen und treibt die Limousine so schnell voran, dass man es erst 1977 wagte, das Auto in die damals nicht gerade Speed-fixierten USA auszuführen – später wurde die S-Klasse dann international mehr als einmal zum besten Automobil der Welt gewählt.

Voller Geschichte: Berlin und die S-Klasse.

Das Youngtimer-Gefühl.

Wir erreichen die Brücke über das Werratal, wo sich die Landschaft in ein Auenland aus Hügeln und Tälern verwandelt. Der Laubwald Frankens weicht peu à peu den Kiefern des Ostens. Das Youngtimer-Gefühl. Ein fast vergessenes und doch überaus modernes Auto-Gefühl,

das uns noch über Dessau hinaus nach Berlin begleiten wird, in die Hauptstadt, wo man die allerjüngste Geschichte im langsamen Fluss des Stadtverkehrs an sich vorbeiziehen lassen kann.

Mit dem „Sechsneuner“ durch die pulsierende Hauptstadt.

Metropole der Visionäre.

Checkpoint Charlie. Das Brandenburger Tor. Der SEL 450 6.9 schwebt ruhiger als eine Magnetbahn. Wir passieren die Universität, gegründet von Wilhelm von Humboldt, sein Bruder Alexander, der große Forschungsreisende und Welten-

Entdecker, war von einem visionären Geist getrieben. Ein Geist, wie er das Gefühl dieser Reise mindestens genauso ausgemacht hat wie der romantische Blick in den Rückspiegel.

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