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Wunderschöne Fahrzeuge in malerischen Landschaften: Mercedes-Benz & Friends in Schweden.

Im Land der 100.000 Seen.

Mercedes-Benz and Friends in Schweden.

Die „Pagode“ der Brüder Smith aus England rollt das Feld von hinten auf.

Vorfreude und Wehmut.

Als wir uns dem Ziel Stockholm nähern, werden die Straßen immer breiter und sind immer dichter befahren. Bei den Fahrern und Beifahrern herrscht bereits Vorfreude auf die Hauptstadt, aber auch ein wenig Wehmut darüber, dass die mehrtägige Reise durch die malerische Landschaft Schwedens sich nun langsam dem Ende zuneigt.

Eine Reise voller unvergleichlicher Eindrücke, emotionaler Momente – und voller Erinnerungen, die für jeden unauslöschlich bleiben. Eine Reise gemeinsam mit Freunden durch ein Land, das mit seiner Schönheit verzaubert. Mercedes-Benz & Friends in Schweden.

Mercedes-Benz & Friends an der Bohuslän-Küste.

Wiedersehen mit alten Bekannten.

Välkommen till Sverige! Rund 100 Teilnehmer mit 53 Fahrzeugen haben den Weg nach Göteborg gefunden. Darunter viele bekannte Gesichter: Wir treffen die Brüder Smith aus England wieder, die wir vom diesjährigen Pagodetreffen kennen und die knapp 2.500 Kilometer Anreise hinter sich haben. Und den Niederländer Gerard den Hertog, einen Bekannten vom Eifelrennen, der statt seines Sohnes Marinus diesmal Ehefrau Sidoon mitgebracht hat. Am Anreisetag erhalten alle ein ausführliches Briefing zur Route, den Sehenswürdigkeiten und den Hotels. Marcel Schuh vom Mercedes-Benz Club Management kümmert sich um das Ehepaar Zehnder aus der Schweiz, Stammgäste bei Mercedes-Benz & Friends. Stolz zeigen die beiden ihre „Pagode“ – „der siebtletzte 230 SL, der im Januar 1968 produziert wurde“, betont Louis Zehnder. Und: mit einem Autogramm von Pagode-Designer Paul Bracq im Handschuhfach.

„Wir freuen uns, dass so viele Leute den weiten Weg nach Schweden gefunden haben“, begrüßt Georg Wohlfarth, der neue Leiter des Mercedes-Benz Club Management, am Abend die Teilnehmer. Die können den nächsten Tag kaum erwarten.

Zwangspause: Auf der Fähre stehen alle Räder still.

Über Brücken und Fähren
gen Norden.

Endlich geht es auf die Straße. Nach durchregneter Nacht strahlt morgens die Sonne über dem Yachthafen von Stenungsund – um gleich wieder dem Regen das Feld zu überlassen. Wir nehmen Platz im 350 SL von Stefan Wießmeier aus Bonn, der vorsichtshalber das Verdeck geschlossen lässt. Vor uns liegen knapp 200 Kilometer entlang der Bohuslän-Küste gen Norden, über zahllose Brücken und Fähren. Für unseren Fahrer ist die Premiere bei Mercedes-Benz & Friends. Er hat in der Clubzeitung der Mercedes-Benz Interessengemeinschaft von der letztjährigen Veranstaltung gelesen – „ein sehr enthusiastischer Bericht aus Sizilien“ – und sich in letzter Minute angemeldet. Allein die südschwedische Landschaft bestätigt seine Entscheidung: Wir passieren Wälder, Seen und immer wieder urige Formationen von Granit, den es von der Westküste Schwedens schon bis in alle Welt verschlagen hat.

Erster Halt ist die Halberg-Rassy Werft in Ellös, wo Inhaber Magnus Rassy uns in den Bau edler Yachten einweiht. „Wir setzen auf traditionelles Handwerk und moderne Technologien“, erklärt der Chef. Qualität made in Sweden.

Ein Mercedes-Benz 300 S vor typischen Schwedenhäusern mitten im Nichts.

Von Tanum
nach Sydkoster.

Ehrfürchtige Stille kehrt am Nachmittag ein, als wir in Tanum die weltberühmten Felsritzungen aus der Bronzezeit besichtigen: 10.000 gut erhaltene Bilder, rund 3.000 Jahre alt und inzwischen zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Umso ausgelassener geht es am Abend zu. Spätestens auf der Fähre zur Insel Sydkoster spielen Sprachgrenzen keine Rolle mehr.

Schwäbisch und Schwedisch, Deutsch und Englisch mischen sich – und es wird deutlich: Eigentlich müsste die Veranstaltung Mercedes-Benz & Family heißen, so vertraut und herzlich ist der Umgang der Teilnehmer untereinander, aber auch mit dem Team von Mercedes-Benz Classic.

Impressionen von Mercedes-Benz and Friends in Schweden.

Impressionen von Mercedes-Benz & Friends
in Schweden.

Traumkulisse: Hermann Görke mit seinem 300 SL in Smögen.

Traumkulisse: Hermann Görke mit seinem 300 SL in Smögen.

Sportlich durch Südschweden.

An der Skagerrak-Küste scheint anderntags die Sonne. Grund genug für Hermann Görke, das Verdeck seines 300 SL zu öffnen. Der Wuppertaler fährt ohnehin bei jedem Wetter offen, heißt es. Und durchaus sportlich – soweit es das strenge schwedische Tempolimit zulässt. „Hohe Drehzahlen müssen auch mal sein, damit der Auspuff frei wird“, scherzt der Pensionär. Genau der richtige Fahrer für die mit 330 Kilometern längste Etappe also. Und der silberne Roadster schnurrt über die bestens ausgebauten Straßen durch das Herz Südschwedens. Kilometerlang sind weder Gegenverkehr noch Häuser oder gar Menschen zu sehen. Nur endlose Wälder und Seen, Natur pur. Zeit für unseren Fahrer, aus seinem reichen Fundus an Geschichten zu schöpfen: Immerhin hat der frühere Unternehmer seinen Roadster bereits vor 40 Jahren erworben und war 1977 Gründungsmitglied des 300 SL Club.

Wie bei einem Staatsbesuch: Mehrere Mercedes-Benz 300 S rollen in Sillerud ein.

„Tolle Autos!“

Unaufgeregt erzählt Hermann Görke von Begegnungen mit Juan Manuel Fangio und Eugen Böhringer und davon, wie er einen 300 SL „Flügeltürer“ aus der Sammlung des Hotelmagnaten Mariott kaufte. Enthusiasmus für die historischen Fahrzeuge von Mercedes-Benz spricht aus jeder Silbe. Auch bei unseren schwedischen Gastgebern ist die Begeisterung greifbar: Wenn majestätische Pontons und rassige Roadster oder die „Exoten“ im Feld – zwei G-Klassen und ein SLS AMG – vorbeifahren, greifen selbst Bauarbeiter fürs Erinnerungsfoto zum Smartphone. Auch Rikard Ohlin strahlt bei unserer Ankunft: „Tolle Autos!“ Dabei steht er sonst selbst im Zentrum der Aufmerksamkeit: Der Mann ist eine Berühmtheit in Schweden, sein Laden „Silleruds Lanthandel“ war seit 150 Jahren keinen Tag geschlossen. Für uns musizieren Rikard und seine Freunde, und gemeinsam feiern wir ein verspätetes Midsomar-Fest inklusive Tanz um den Baum.

Beim Stopp am Freilichtmuseum Sillerud sind auch Fernsehen und Radio anwesend, um zwei der Markenbotschafter zu interviewen: Ewy Baronin Korff-Rosqvist und Björn Waldegaard.

Mercedes-Benz Markenbotschafter: Ewy Baronin von Korff-Rosqvist mit ihrem ehemaligen „Dienstwagen“, der Renn-Heckflosse, und ihrem Landsmann Björn Waldegaard.

Mercedes-Benz Markenbotschafter: Ewy Baronin von Korff-Rosqvist mit ihrem ehemaligen „Dienstwagen“, der Renn-Heckflosse, und ihrem Landsmann Björn Waldegaard.

Die Baronin und
die Rallye-Legende.

Beide sind – nicht nur – in ihrer Heimat Legenden des Motorsports, Ewy wegen ihres Siegs beim Großen Straßenpreis von Argentinien, bei dem sie alle sechs Etappen der 4.624 Kilometer langen Strecke auf ihrem 220 SE „Heckflossen-Mercedes“ gewann. Über eine Tagesdistanz von 330 Kilometern kann die elegante 84-Jährige da nur milde lächeln: „Das ist doch keine Entfernung!“ Trotzdem lässt sie sich von Landsmann Björn chauffieren. Der 72-jährige Rallye-Weltmeister sitzt zum ersten Mal am Steuer der Heckflosse und meint anerkennend: „Das Fahrzeug ist schwer zu fahren. Toll, was Ewy geleistet hat.“ Hatte sie damals keine Angst? „Nein!“ Und was hat ihre Familie gesagt? „Die wussten nichts davon.“ Heute widmet sich die couragierte Baronin lieber der Aquarellmalerei als dem Motorsport. „Man muss sich für neue Sachen interessieren und solange man lebt dazulernen“, sagt sie.

Hans-Werner Ulepic mit seinem roten 300 SL im königlichen Heilbad Loka Brunn.

Schlussetappe im
„Adenauer-Cabriolet“.

Dritter Fahrtag. Heute geht es 285 Kilometer entlang des Sees Mälaren in Richtung Stockholm. Unsere Wahl fällt auf das 300 „Adenauer-Cabriolet“ (Baujahr 1954) von Siegfried Lückel, Görkes Vereinskamerad im Mercedes-Benz Veteranen Club (MVC). Das repräsentative Fahrzeug des Dortmunders, nach dem Kauf 1992 fünf Jahre aufwendig restauriert, scheint genau das richtige Vehikel zu sein, um in der schwedischen Hauptstadt angemessen Einzug zu halten. Doch zunächst stoppen wir am Schloss Gripsholm, 1537 als Schutzraum für König Gustav Vasa erbaut. Nach der Führung ist ausreichend Zeit, sich mit den Mechanikern und dem begleitenden Teamarzt zu unterhalten. Bisher nur kleinere Einsätze, winkt das Team um Dieter Straub, Leiter der Werkstatt im Classic Center, ab.

„Schlimm für die alten Fahrzeuge sind große Hitze und Staus“, erklärt Stefan Weber. Beides ist nicht in Sichtweite. Und Dr. Markus Schmitt, langjähriger medizinischer Begleiter der Veranstaltungen von Mercedes-Benz Classic, ist von seinen Einsätzen bei der DTM mehr Blessuren gewohnt.

Ausnahmsweise per Boot: Die „Waxholm III“ bringt die Reisegruppe zum letzten Etappenziel.

Ausnahmsweise per Boot: Die „Waxholm III“ bringt die Reisegruppe zum letzten Etappenziel.

Abschied in Stockholm.

Per Bootstour geht es am Abend ins kulturelle Zentrum Stockholms. Bei Sonnenuntergang und milder spätsommerlicher Brise schippern wir unserem Ziel entgegen: dem Vasa-Museum, das einen Besuch der schwedischen Hauptstadt alleine rechtfertigt. Das nach der Familie des Königs Gustav „Vasa“ (Ähre) benannte Schiff sank auf seiner Jungfernfahrt 1628 nach nur einer halben Stunde und wurde erst nach mehr als 300 Jahren geborgen, seit 1990 imponiert es Besuchern im eigens dafür errichteten Museum. Der richtige Ort, um den Abschluss einer perfekt organisierten Woche zu feiern. Auch für Michael Bock, schließlich lebte der Leiter von Mercedes-Benz Classic bis 1961, also bis zur Bergung der „Vasa“, mehrere Jahre in Stockholm. „Danke, dass Sie Mercedes-Benz die Treue halten“, sagt Bock an die Teilnehmer gewandt. „Sie, die die Marke im Herzen tragen und unsere Kompetenz nach außen als Botschafter repräsentieren.“

Mercedes-Benz & Friends in Schweden – für viele Teilnehmer ein Grund, das Land wieder zu besuchen.

Hejda, Sverige!

Für das nächste Jahr verspricht Michael Bock eine spezielle Mercedes-Benz & Friends Veranstaltung zum übergeordneten Thema „120 Jahre Mercedes-Benz Motorsport“ und den vielen damit zusammenhängenden Jubiläen: der Dreifachsieg beim Grand Prix von Frankreich 1914, die Geburt der Silberpfeile

auf dem Nürburgring 1934, Sieg des Indycar Penske-Mercedes PC 23 beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis 1994... Grund genug, sich auf Mercedes-Benz & Friends 2014 zu freuen. Bis dahin heißt es erst mal: Hejda, Sverige! Wir kommen gerne wieder.

Mercedes-Benz & Friends in Schweden.


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