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Motorsport hautnah.

Mercedes-Benz Classic beim Eifelrennen
auf dem Nürburgring.

Franz Maag in seinem SS Rennsportwagen aus dem Jahr 1929.

Verdiente Verschnaufpause.

Als die Vorkriegsfahrzeuge zwischen den Strohballen lautstark einrollen, verbreitet sich im authentisch restaurierten Fahrerlager ein historisches Motorsport-Gefühl. So muss das ausgesehen, geklungen, gerochen haben vor 80, 90 Jahren... Nach mehreren Runden auf der Nordschleife haben sich die wunderschönen Fahrzeuge eine Verschnaufpause redlich verdient. Franz Maag wechselt bei seinem grauen Mercedes-Benz SS Rennsport (Baujahr 1929) gleich nach der Ankunft die zwölf Zündkerzen aus. Fünf Runden ist der Oldtimer-Enthusiast mit der Startnummer 24 gefahren. 250 PS bringt sein Sportwagen mit Kompressor auf die Straße. Wie fühlt sich das an, damit bei einem Rennen anzutreten? „Dafür ist das Auto doch gemacht worden“, antwortet Maag wie selbstverständlich.
Der Lauf der Vorkriegsfahrzeuge gehört zum Rahmenprogramm des ADAC Eifelrennens auf dem Nürburgring.    

Seit der Eröffnung der legendären Rennstrecke im Jahr 1927 wird die traditionsreichste deutsche Motorsportveranstaltung ausgetragen. Das Eifelrennen ist zugleich Teil der Rennsport-Historie von Mercedes-Benz: 1934 wurde hier der Mythos Silberpfeil begründet, erstmals traten die Rennwagen vom Typ W 25 mit blanker Aluminiumkarosserie an.  

In der Ausstellung von Mercedes-Benz Classic sind automobile Kostbarkeiten zu bewundern.

Donnern, knattern, röhren.

Seit 2008 wird das Eifelrennen als Veranstaltung für historische Automobile ausgerichtet. Da liegt es nahe, dass Mercedes-Benz Classic mit legendären Fahrzeugen aus verschiedenen Motorsport-Epochen und mit berühmten Rennfahrern vertreten ist. Eine dieser Ikonen ist Jochen Mass, Le-Mans-Sieger von 1989. Seine Motivation: „Wichtig ist, dass wir hier dabei sind, Spaß haben und dass die Leute die Autos sehen.“ Das tun sie – etwa in der Ausstellung von Mercedes-Benz Classic, wo die Markenclubs Fahrzeuge vom Kompressor-Sportwagen bis zum 300 SL präsentieren. Das Fahrerlager, wo geschraubt, gefachsimpelt und probegesessen wird, ist Zentrum des Events. Wo eine Woche zuvor beim Festival „Rock am Ring“ Metallica für Gitarrensound sorgte, dominiert nun die gesamte Palette an Motorengeräuschen: Donnern, Knattern, Röhren oder Blubbern.

Klassiker aus verschiedenen Epochen auf dem Nürburgring.

Dieter Glemser, Jochen Mass und Marcel Tiemann (von links) geben Autogramme.

„Meet the Legends“.

Das Eifelrennen bietet Motorsport hautnah, zum Beispiel während der Autogrammstunde „Meet the Legends“, wo Fans mit Dieter Glemser (Jahrgang 1938), Jochen Mass (Jahrgang 1946) und Marcel Tiemann (Jahrgang 1974) gleich drei Generationen Mercedes-Benz Rennfahrern begegnen.

Oder bei der Startaufstellung für das dreistündige Eifelrennen um den Jan-Wellem-Pokal am Samstagnachmittag. Hier wird die Start- und Zielgerade der Grand-Prix-Strecke zur Flaniermeile, auf der Automobilliebhaber historische Fahrzeuge zum Anfassen nah erleben und Erinnerungsfotos schießen.

Andrang in der Boxengasse vor dem Eifelrennen-Qualifying.

Keine Hektik in der Boxengasse.

Noch intensiver wird es später in der Boxengasse: Von Angesicht zu Angesicht erleben die Fans, wie Jochen Mass das Steuer buchstäblich an seinen Kollegen Robert Tomitzi weitergibt, während ihr 220 SE betankt und Öl nachgefüllt wird. Trotz Eile: Anders als im Rennbetrieb der Formel 1 herrscht keine allzu große Hektik.
Richtig gemütlich geht es bei der Eifel Classic zu. Als sich am Himmel die Sonne gegen die dunklen Wolken durchsetzt, kehren die Teilnehmer der Orientierungs- und Zuverlässigkeitsfahrt rund um den Nürburgring zurück. Unter ihnen prominente Motorsport-Fans wie Schauspieler Jürgen Vogel („Fräulein Smillas Gespür für Schnee“). „Das ist kein Vergleich mit heutigen Fahrzeugen, allein vom Fahrwerk her“, ist sein Fazit nach der letzten Etappe.

Nach der Ankunft im Ziel plaudert der Kinostar ganz entspannt mit anderen Teilnehmern und Zaungästen.

Mit dem Mercedes-Benz Reporter auf dem Nürburgring.

Film ansehen

Das historische Eifelrennen auf dem Nürburgring

Vater und Sohn: Gerard (rechts) und Marinus den Hertog mit ihrem 450 SLC 5.0.

„Eine grosse Familie.“

„Es ist wie eine große Familie“, beschreibt Gerard den Hertog die Atmosphäre. Der 57-jährige Niederländer fährt seit 1987 Mercedes-Benz und ist fast genauso lange schon begeisterter Sammler von historischen Fahrzeugen mit Stern. Gemeinsam mit seinem Sohn Marinus (24) nimmt er im 450 SLC 5.0 an der Gleichmäßigkeitsprüfung teil. „Ich fahre mit Herz, aber auch mit Verstand“, sagt er schmunzelnd über seinen Fahrstil. Und: „Wenn ich gewinne, hat es mehr mit dem Fahrzeug zu tun als mit dem Chauffeur...“ Die beiden nehmen – sooft sie können – an historischen Veranstaltungen in ganz Europa teil, haben viele Freunde unter den deutschen Mercedes-Benz Enthusiasten. Ihre Aktivitäten sind für Vater und Sohn kein Hobby, sondern ein „Way of Life“. Begeistert sind sie – wie so viele andere – von den Vorkriegsfahrzeugen, den heimlichen Helden des Eifelrennens. 

Klaus Ludwig im Mercedes-Benz SSK aus dem Jahr 1928 beim Elefantenrennen.

Letztes
Heimspiel für
Klaus Ludwig.

Mit einem dieser Vorkriegsfahrzeuge, einem 310 PS starken Mercedes-Benz SSK aus dem Jahr 1928, startet Klaus Ludwig beim „Elefantenrennen-Revival“. Mit diesem Lauf wird an das Eröffnungsrennen des Nürburgrings 1927 erinnert, bei dem Rudolf Carraciola und Adolf Rosenberger auf Typ S („Weiße Elefanten“) für Mercedes-Benz einen Doppelsieg einfuhren.

Carraciola legte damals das Fundament für seinen Ehrentitel „Meister des Nürburgrings“. Klaus Ludwig, mehrfacher Le-Mans-Sieger und „König der Nordschleife“, ist daher als Pilot die richtige Wahl. Wermutstropfen für die Fans: Ludwig gibt sein letztes Heimspiel auf dem Nürburgring und beendet nach der Saison seine aktive Karriere als Profi-Rennfahrer.

Motorsport-Geschichte
zum Anfassen.

Die Vorkriegsfahrzeuge – heimliche Helden des Eifelrennens.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.

Ob Jagdausflug rund um den Nürburgring oder Taxifahrten in historischen Mercedes-Benz Fahrzeugen, ob Youngtimer Trophy oder „Kampf der Zwerge“: Das Programm des Eifelrennens bietet nach 90 Jahren – die Wurzeln der Veranstaltung gehen bis 1922 zurück – zahlreiche Leckerbissen für die Liebhaber historischer Automobile. Wer bislang kein Motorsport-Enthusiast war, kann in der „Grünen Hölle“ schnell zu einem solchen werden – und kommt im nächsten Jahr bestimmt gerne zurück in die Eifel.
Das nächste von der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR) veranstaltete Rennen ist das Spa Race Festival vom 20. bis 22. Juli im belgischen Seebad.

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