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Auch heute noch steht die Startnummer 28 auf dem Mercedes Grand-Prix-Rennwagen für einen grandiosen Rennerfolg.

Parlez-vous Grand Prix?

100 Jahre Dreifachsieg in Lyon.

Piste und Streckenführung sind eine Herausforderung für alle Teilnehmer.

Härtetest für Mensch und Maschine.

Es ist ein heißer Tag im französischen Lyon im Juli 1914. Weit über 200.000 Zuschauer stehen dicht gedrängt am Rande einer staubtrockenen Piste. Ihr Jubel gilt dem Newcomer Max Sailer. Er reizt die Leistung seines Mercedes Rennwagens bis ans Äußerste aus, fährt Rekordrundenzeiten und führt den Grand Prix von Frankreich nach fünf von insgesamt 20 Runden

mit einem sensationellen Vorsprung von fast drei Minuten an. Doch es ist noch ein langer Weg bis zum Triumph: Die 752,6 Kilometer Gesamtstrecke schaffen am Ende nur elf von 37 Teilnehmern. Das Rennen ist ein Härtetest für Mensch und Maschine. In der sechsten Runde fällt Sailer aus.  

Die drei siegreichen Rennwagen nach ihrer Rückkehr ins Werk.

Ein glorreicher Sieg für das gesamte Team.

Nach dem Ausfall von Max Sailer führt Georges Boillot in einem Peugeot, Christian Lautenschlager hat sich auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Es ist ein kräftezehrendes und spannendes Rennen. In der 18. von insgesamt 20 Runden wendet sich das Blatt zugunsten des Mercedes Teams. Zunächst gelingt es Christian Lautenschlager, sich an die Spitze zu kämpfen. In derselben Runde zieht Otto Salzer an dem Peugeot-Piloten Goux vorbei und fährt nun auf Platz vier. Louis Wagner liegt bereits auf dem dritten Platz. Als Boillots Peugeot den Strapazen des Rennens nicht mehr gewachsen ist und in der letzten Runde ausfällt, ist der Dreifachsieg für Mercedes perfekt – der erste in der Motorsportgeschichte. Neben dem Können der tollkühnen Fahrer ist der Triumph vor allem der innovativen Ingenieursleistung und der präzisen Planung des gesamten Mercedes Teams zu verdanken.

Die perfekte Kombination aus Schnelligkeit und Zuverlässigkeit ermöglicht den herausragenden Dreifachsieg.

Technische Höchstleistung.

Die Arbeit der Ingenieure an der inzwischen legendären Konstruktion beginnt bereits im Oktober 1913, mit Bekanntgabe des neuen Reglements. Die Entwicklung eines geeigneten Fahrzeugs für den anspruchsvollen Kurs in Lyon erfordert technische Höchstleistungen. Es gilt, die richtige Balance zwischen Spitzenleistung auf der einen sowie Zuverlässigkeit und Standfestigkeit auf der anderen Seite zu finden. Schon früh erkennen die Mercedes Ingenieure, worauf es ankommt: In der Kombination zahlreicher innovativer Detaillösungen liegt der Schlüssel zum Erfolg. Ein sehr stabiler Rahmen mit möglichst geringem Gewicht, eine luftwiderstandsarme Karosserie und ein leichter, aber leistungsstarker Motor machen den neuen Rennwagen zu einem Musterbeispiel an Effizienz.

Innovativer Hochleistungsmotor: Der 4,5-Liter-Vierzylinder des Mercedes Grand-Prix-Rennwagens.

Magische Momente.

Die größte Herausforderung ist der Motor, der nach dem neuen Reglement nur noch 4,5 Liter Hubraum haben darf – deutlich weniger als die großvolumigen Motoren des Vorjahres. Die Mercedes-Ingenieure ziehen alle Register und entwickeln einen besonders leichtbauenden Vierzylinder mit Vierventiltechnik und Drehzahlen von rund 3100 Umdrehungen pro Minute – rund ein Drittel mehr als seinerzeit üblich. Ein Mechaniker als Beifahrer pumpt regelmäßig Öl zur Nockenwelle, sodass die Ventile stets wie geschmiert laufen. Drei Zündkerzen pro Zylinder sorgen für eine zuverlässige Zündung, und eine zweite Benzinleitung beugt Ausfällen vor. Der Vierzylinder erreicht mehr als 100 PS und ermöglicht gleich bei seinem ersten Einsatz den legendären Dreifachsieg.

Aber auch in späteren Jahren ist dieser Motor noch für spektakuläre Siege gut und beschert Mercedes-Benz magische Momente in seiner 120-jährigen Motorsportgeschichte.

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100 Jahre Mercedes-Benz Dreifachsieg von Lyon

Der Ersatzwagen von damals kommt 100 Jahre nach dem Rennen in Lyon zum Einsatz.

Faszination zum Anfassen.

Zum 100-jährigen Jubiläum des Dreifachsieges von Lyon lässt Mercedes-Benz Classic die Faszination neu aufleben und bringt die drei noch existierenden Fahrzeuge am Originalschauplatz von damals zusammen. Der Siegerwagen von Lautenschlager mit der Startnummer 28 trifft dabei erstmals wieder auf den Ersatzwagen mit der Nummer 41bis.

Beide Fahrzeuge gehören heute zu den Glanzstücken von zwei Privatsammlungen in den USA. Bei der gemeinsamen Ausfahrt auf der Strecke von 1914 sorgt der Le-Mans-Sieger und ehemalige Formel-1-Pilot Jochen Mass für eine sichere und zugleich atemberaubende Fahrt mit dem dritten Wagen, der sonst im Mercedes-Benz Museum ausgestellt ist.

Impressionen aus Lyon.

Bis heute verhilft innovative Technologie zu zahlreichen Erfolgen.

Innovative Vorreiter.

Die Innovationskraft der Stuttgarter Marke zeigt sich jedoch noch bei weiteren Siegen, die direkt nach Änderungen im Reglement erzielt wurden. Ab 1934 beherrschen die neuen Silberpfeile die internationalen Rennpisten. Die Stuttgarter Ingenieure schaffen den Spagat zwischen Geschwindigkeit und Standfestigkeit auch diesmal, nachdem die 750-kg-Formel das zulässige Leergewicht bestimmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentriert man sich dann bereits 1952 voll auf eine zwei Jahre später in Kraft tretende Neuregelung. Bewusst nehmen die Verantwortlichen dabei einen temporären Rückzug aus dem Grand-Prix-Sport in Kauf, um dann 1954 als Vorreiter zurückzukehren. Aktuell ist diese vorausschauende Planung auch in der Formel 1 zu beobachten. Die Dominanz seit der Umstellung auf Hybrid-Motoren in der Königsklasse des Rennsports verdeutlicht den Führungsanspruch von Mercedes-Benz im Bereich zukunftsweisender Technologien.


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