Willkommen bei Mercedes-Benz International

Einmal im Jahr schmücken seltene Automobil-Klassiker die Straßen Italiens.

Tausend Meilen durch Italien.

Impressionen von der Mille Miglia 2014.

Mercedes-Benz ist dieses Jahr mit klassischen und zeitgenössischen Automobilen bei der Mille Miglia vertreten.

Reminiszenz, die belebt.

Wie kleine Flüsse schlängeln sich beschauliche Landstraßen durch die malerische Kulisse der Toskana in Italien. Seit eh und je prägt diese Szenerie das Landschaftsbild Norditaliens. Einmal im Jahr erfüllt die Mille Miglia die kurvigen Passagen mit automobilem Leben. Kernige Sechszylinder-Motoren, wie der des Mercedes-Benz 300 SL

Coupé von 1955, prägen dann die Geräuschkulisse und erinnern dabei an das legendäre Motorsportrennen, das zwischen 1927 und 1957 als Wettbewerb ausgetragen wurde. Mercedes-Benz ist auch in diesem Jahr vor Ort präsent, sowohl mit klassischen als auch mit zeitgenössischen Automobilen.

Zwei SLR Stirling Moss in der Innenstadt von Siena.

Die Ruhe vor dem Sturm.

Unzählige klassische Automobile stehen in Brescia bei der finalen Abnahme. Dabei wird streng geprüft, ob die Fahrzeuge den spezifischen Regularien der Rennleitung entsprechen. Nur wer diese Prüfung besteht, erhält eine der begehrten Startnummern. Das Team des schweizerischen Bauunternehmers Adrian Gattiker um den frisch restaurierten 300 SL in bayrisch blau bekommt die Nummer 333, dem Startschuss steht demnach nichts mehr im Wege.

Doch am nächsten Morgen begibt sich zunächst der Mercedes-Benz SLR. CLUB auf die Strecke. Als tributzollende Vorhut bestreiten die modernen Supersportwagen die 1000 Meilen noch vor den klassischen Fahrzeugen. Besonders die Sonderedition SLR Stirling Moss sorgt für Begeisterung bei den Zuschauern am Straßenrand.

Das einzigartige Design ist an den historischen SLR von 1955 angelehnt, lediglich 75 Exemplare existieren von dem Sondermodell weltweit. Diese Rarität gleich mehrfach hautnah in Aktion zu erleben, ist ein einmaliges Privileg, das bei der Mille Miglia junge und alte Zuschauer begeistert.

Auf der Rampe und beim Defilee gern gesehen: Der 300 SL Alu-Flügeltürer mit geöffneten Türen.

Italien wartet.

Vor dem offiziellen Start stehen alle Fahrzeuge repräsentativ vor dem imposanten Teatro Grande in Brescia. Für das Publikum bedeutet das: Historie zum Anfassen. Traditionell wird danach jeder Wagen vor dem Start kurz auf der Startrampe vorgestellt. Als der 300 SL Alu-Flügeltürer diese passiert, ist der Moderator vor Ort entzückt, eine solche Farbe habe er an einem Flügeltürer noch nie gesehen. Die Lackierung bayrisch blau ist schließlich ein Unikat aus dem Jahre 1955, die jüngst im Zuge einer aufwendigen Restauration wiederhergestellt wurde. Mit den Worten „Italy is waiting to see it!“ schickt der Sprecher das Fahrzeug weiter auf die Route. Damit sollte er Recht behalten, denn diese einzigartige Rarität verbreitet Aufsehen quer durch Italien.

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Der Mille Miglia-Rookie

Der 300 SL Aluminium Flügeltürer in bayrisch-blau sorgt für reichlich Aufsehen.

Showtime!

Um den neugierigen Augen und Ohren der zahlreichen Zuschauer gerecht zu werden, gibt es immer wieder Defilees. Und das in nahezu jedem Ort. Adrian Gattiker, der die Mille Miglia zum ersten Mal bestreitet, gewöhnt sich schnell an den Wunsch der italienischen Fans, dabei mit geöffneten Flügeltüren durch den gepflasterten Stadtkern zu rollen.

Andere Teilnehmer lassen ihre Boliden gemäß dem Verlangen der Fans ordentlich aufheulen. Besonders die Kompressor-Motoren einiger Vorkriegsmodelle sorgen dabei für ein regelrechtes Donnern, das durch die engen Gassen der Bergdörfer hallt.

Ein Mercedes-Benz SSK im Zwergenstaat San Marino.

Königsetappe durch zwei Republiken.

Schon von weitem her sichtbar ist der Felskamm des Monte Titano, auf dem das Zwischenziel der zweiten Etappe thront: San Marino. Die Hauptstadt der gleichnamigen, ältesten souveränen Republik der Welt bietet den Teilnehmern eine eindrucksvolle Kulisse bei der Anfahrt. Oben angekommen reicht der Blick sogar bis an die adriatische Küste. Die dort gelegene Gemeinde Loreto nutzt Gattiker für eine redlich verdiente kurze Espresso-Pause. Denn der zweite Tag hat es in sich: Nach nur wenigen Stunden Schlaf sind die Fahrer seit früh morgens unterwegs. Die Königsetappe ist nicht nur die anstrengendste, sondern auch die vielseitigste: grüne Landstriche, Küstenstraßen und beschauliche Bergdörfer. Als Kontrast dazu steht die kosmopolitische Großstadt im Herzen des Landes, denn bekanntermaßen führen schlussendlich alle Wege nach Rom.

Zuschauer reichen den Teilnehmern die Hände zum Abklatschen.

La dolce vita.

Viele der ehemaligen Rennwagen sind auf Dauer unbequem, manche haben nicht einmal eine Windschutzscheibe. Und doch freuen sich alle Fahrer trotz langer Nächte und kräftezehrender Fahrten enthusiastisch auf die dritte Etappe. „La dolce vita“ versüßt nämlich nicht nur in kurzen Pausen mit Dolci und Espressi die Stationen der Teilnehmer. Es ist die allgemein freundlich und geradezu euphorisch gesinnte Atmosphäre, die die Mille Miglia prägt. Beim Durchfahren von verwickelten Altstadtstraßen strecken Passanten den Piloten immer wieder ihre Hände zum Abklatschen entgegen. Der Jubel in den belebten Gegenden sorgt für gute Stimmung beiderseits, außerorts ist es die atemberaubende Landschaft, die Jahr für Jahr Teilnehmer für ihre Strapazen entschädigt.

Die Schlussparade ist der prestigeträchtige Abschluss der Mille Miglia.

Die Sinne beleben.

Nach der Pflicht folgt die Kür. Die Fahrer haben vier ereignisreiche Tage absolviert und präsentieren am Sonntagnachmittag, zurück in Brescia, final ihre Raritäten. Die letzten Zeiten für die Wertungen sind bereits genommen, doch kaum einer lässt sich die erneute Fahrt über die Rampe entgehen. Den Automobilliebhabern am Straßenrand offenbart sich ein einmaliges Erlebnis für die Sinne: der Klang der Motoren, gepaart mit einem Geruch, wie ihn nur klassische Automobile verbreiten können. Erst durch diese Details wird die Mille Miglia zu einem unvergleichlichen Erlebnis, das sich mit allen Sinnen erfassen lässt.
Adrian Gattiker äußert sich in seinem Resümee über die Mille Miglia zusammen mit dem Team von Mercedes-Benz mehr als zufrieden: „Es war ein Glücksfall, dass ich so ein gutes Team

dabei hatte. Ich wusste es wäre jemand da, wenn wir ein Problem haben. Wir hatten aber keine, es lief sehr flott.“ Er ist überzeugt: Erst durch die Mille Miglia 2014 wurde sein 300 SL Aluminium Flügeltürer zu neuem Leben erweckt.


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