Willkommen bei Mercedes-Benz International

Zeitlos – der SL und seine
legendären Ahnen.

Die Sportwagenfamilie steht für 60 Jahre Sportlichkeit und Ästhetik.

„Sportwagen des Jahrhunderts“: der Mercedes-Benz 300 SL mit den charakteristischen Flügeltüren.

Premiere mit Paukenschlag.

Deutschland zu Beginn der 1950er-Jahre: Das Land spürt die Folgen des Zweiten Weltkriegs, viele Städte liegen noch in Trümmern. Doch der Wiederaufbau ist bereits im Gange, es herrscht Aufbruchsstimmung. Passend dazu wird 1952 in Stuttgart ein ganz besonderer Stern geboren: der Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (W 194). Er wird die Marke durch seine Ausstrahlung und internationale Rennerfolge zurück zu altem Glanz führen und die Tradition einer legendären Sportwagenfamilie begründen. Als der Automobilhersteller zwei Jahre später den 300 SL Seriensportwagen (W 198) 1954 auf der International Motor Sports Show in New York präsentiert, ist das für die Fachwelt wie ein Paukenschlag: Experten und Publikum sind gleichermaßen begeistert. Der neue Sportwagen ist schön und innovativ zugleich. Als weltweit erster Serien-Pkw mit Viertaktmotor ist er mit der leistungs- und effizienzsteigernden Benzineinspritzung ausgerüstet.


Seine Flügeltüren werden zum unverwechselbaren Merkmal des 300 SL und bringen ihm die Beinamen „Gullwing“ und „Flügeltürer“ ein. Bis heute gilt der 300 SL als absoluter Traumwagen: Im Dezember 1999 wählt ihn eine Jury aus Fachjournalisten zum „Sportwagen des Jahrhunderts“.

Mit dem 300 SL Rennsportwagen kehrt Mercedes-Benz 1952

auf die internationalen Rennpisten zurück – mit Erfolg.

Super Leicht – und super erfolgreich.

Seine Wurzeln hat der Mercedes-Benz SL im Motorsport: Der 300 SL (W 194) ist 1952 der erste nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstruierte Rennwagen von Mercedes-Benz und das erste Fahrzeug mit der Bezeichnung SL (Super Leicht). Als Basis dienen Motor, Getriebe und Achsen der Repräsentationslimousine Mercedes-Benz 300 (dem sogenannten Adenauer-Mercedes).

Der neu entwickelte Gitterrohrrahmen garantiert zwar geringes Gewicht, macht konventionelle Türen jedoch unmöglich. Die Lösung sind nach oben öffnende Türen – der Mythos des „Flügeltürers“ ist geboren. Spektakuläre Rennerfolge, unter anderem auf dem legendären Nürburgring, in Le Mans und bei der Carrera Panamericana, rechtfertigen die Begeisterung.

Sportlich-elegant, sicher und bequem – mit diesen Eigenschaften erobert der 190 SL einen ganz neuen Kreis begeisterter Anhänger sportlichen Fahrens.

Ein Sportwagen für alle Gelegenheiten.

Sportlich-elegant, sicher und bequem – mit diesen Eigenschaften erobert der 190 SL einen ganz neuen Kreis begeisterter Anhänger sportlichen Fahrens. Den Prototyp des 190 SL (W 121) enthüllt Mercedes-Benz im Februar 1954 auf der International Motor Sports Show in New York gemeinsam mit der Serienausführung des 300 SL „Flügeltürers“.

Im März 1955 ist die Serienversion auf dem Automobil-Salon in Genf zu bewundern. Besonders begehrt ist der attraktive Sportwagen für alle Gelegenheiten bei Autofahrerinnen, die nicht nur das sportlich-elegante Design, sondern auch das serienmäßige Open-Air-Feeling zu schätzen wissen.

Die neue Offenheit: Der Mercedes-Benz 300 SL Roadster ist ein Sportwagen mit Stil.

Nur Fliegen ist schöner.

Offene Zweisitzer sind Ende der 1950er-Jahre so gefragt, dass Mercedes-Benz den 300 SL (W 198) entsprechend umgestaltet. Im Frühjahr 1957 löst der 300 SL Roadster (W 198) den legendären „Flügeltürer“ ab und macht offenes Fahrvergnügen nun auch in der Klasse der Hochleistungssportwagen möglich.

Eine abgespeckte Version für den Motorsport, der 300 SLS, sorgt im selben Jahr für öffentlichkeitswirksame Auftritte: Paul O‘Shea gewinnt mit dem SLS die amerikanische Sportwagen-Meisterschaft in der Kategorie D mit deutlichem Vorsprung.

Mit dem Mercedes-Benz 230 SL von 1963 wird der Sportwagen alltagstauglich.

Die „Pagoden“ – ein Kultfahrzeug für Offenfahrer.

Wie vereint man kultivierte Kraftentfaltung und einnehmende Eleganz? 1963 geben die Ingenieure von Mercedes-Benz die Antwort darauf und erfinden die Koordinaten für sportliches Fahrvergnügen neu: Hohe Fahrleistung wird nun mit Komfort und optimaler Fahrsicherheit vereint.

Im März 1963 präsentiert Mercedes-Benz auf dem Automobil-Salon in Genf den Sportwagen 230 SL (W 113). Der neue SL mit seiner klaren und unverwechselbaren Linienführung löst gleichzeitig den 190 SL und den 300 SL Roadster ab.

Ausgeliefert wird der 230 SL in drei Ausführungen: als Roadster mit Faltverdeck, als Hardtop-Coupé ohne Verdeck und als Kombination beider Varianten mit Verdeck und Hardtop.

Wegen des nach innen gewölbten Hardtops erhielt der neue SL den Namen "Pagode".

 
 
 
 

Wegen des nach innen gewölbten Hardtops, das an fernöstliche Tempelbauten erinnert, erhält der 230 SL schnell den Beinamen „Pagode“, der auch bei den äußerlich gleichen Nachfolgemodellen 250 SL und 280 SL erhalten bleibt. Der 230 SL demonstriert eindrucksvoll, dass Sportlichkeit und Komfort keine Gegensätze sein müssen: Während die einen den Gewinn der Langstreckenrallye Spa-Sofia-Lüttich feiern, freuen sich die anderen über das – erstmals bei einem SL – auf Wunsch erhältliche Automatikgetriebe.

Mercedes-Benz SL der Baureihe R 107 in Variation: mit Hardtop, geschlossen und offen.

Der erste SL mit
Acht-Zylinder-Motor.

Die Hinwendung zum komfortablen und dennoch leistungsstarken Zweisitzer findet 1971 mit dem Mercedes-Benz 350 SL (R 107) ihre Fortführung. Erstmals in der Geschichte der faszinierenden Sportwagen-Modellreihe arbeiten acht Zylinder unter der langgestreckten Motorhaube. Das 3,5-Liter-Aggregat leistet 200 PS (147 kW) und beschleunigt den eleganten Zweisitzer in neun Sekunden auf Tempo 100. Die bis heute unübertroffene Rekordzahl von 237.287 produzierten Fahrzeugen demonstriert eindrucksvoll die besondere Beliebtheit dieser SL-Baureihe.

Die Baureihe R 129 gilt mit zahlreichen Neuerungen als Technologieträger.

Ganz schön sportlich und ganz schön sicher: die Baureihe R 129.

1989 löst eine neue SL-Generation die Vorgängermodelle der Baureihe R 107 ab. Dynamik und Sportlichkeit gehen darin einher mit noch mehr Komfort und einem besonders harmonischen Design. Die neue SL-Baureihe R 129 gehört bei ihrem ersten Auftritt 1989 zu den Hauptattraktionen auf dem Automobil-Salon in Genf. Diese Modellgeneration hat zahlreiche Weltneuheiten an Bord: die sportlich inspirierten Sitze mit integrierten Sicherheitsgurten, das vollautomatische Faltverdeck sowie ein Windschott für zugfreies Offenfahren. Kein Überrollbügel stört die faszinierende Linienführung, schnellt im Notfall aber innerhalb von nur 0,3 Sekunden hervor.
     1992 geht Mercedes-Benz mit dem 600 SL noch einen Schritt weiter: Ein Zwölfzylinder hält erstmals Einzug in die SL-Familie. Im Juni 1993 erhalten die SL-Modelle wie alle

Pkw von Mercedes-Benz neue Typenbezeichnungen: Das Buchstabenkürzel für die Fahrzeugklasse wird nun vorangestellt, aus dem 600 SL wird der SL 600. Geradezu revolutionär ist 1995 das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP®, das die Schleudergefahr in kritischen Fahrsituationen verringert.

In 16 Sekunden vom offenen Fahrzeug zum Coupé – dank des Variodaches.

Bühne frei für das Variodach.

Beim Generationswechsel im Sommer 2001 bleibt der SL seiner Tradition, Leistungsstärke mit Komfort und Sicherheit zu verbinden, weiterhin treu und wird in Technik, Design und Ausstattung deutlich aufgewertet. Mit der Weltpremiere des neuen SL (R 230) in Hamburg beginnt ein neues spannendes Kapitel der SL-Geschichte. Auf Wunsch stehen innovative Assistenzsysteme wie der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC oder das Anzeige- und Bediensystem COMAND bereit. Im Unterschied zu seinen Vorgängern trägt dieser SL sein festes Dach stets mit sich. Das Variodach – die augenfälligste Neuerung – öffnet und schließt sich auf Knopfdruck binnen 16 Sekunden und lässt den Wagen sowohl offen als auch geschlossen besonders gut aussehen.

2008 und 2009 kommt der SL 63 AMG als Safety Car in der Formel 1 zum Einsatz. Auch dieser für die Rennstrecke modifizierte SL erinnert an die Wurzeln der Fahrzeug-Familie im Rennsport – wie es sich für ein Automobil mit dem legendären Kürzel gehört.

Das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart widmet der legendären Baureihe unter dem Namen „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ eine Sonderausstellung.

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Der SL wird 60


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