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Zeitreise ins
Silberpfeil-Cockpit.

Juan Manuel Fangio musste 1955 kaum Knöpfe
drücken – schnell war er trotzdem.

Sieht fast entspannt aus: Juan Manuel Fangio in seinem W 196.

Rosberg und Co. machen heute über 200 Eingaben pro Runde.

Lenken, schalten, Knöpfe drücken – über 200 Eingaben mussten die Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher beim vergangenen Großen Preis von Monaco pro Runde vornehmen, um ihren Silberpfeil durch die winkligen Straßenschluchten des Fürstentums zu steuern. Doch wie sah die Cockpitarbeit in den Anfängen der Formel 1 Weltmeisterschaft aus?

Schon 1955 starteten vier Mercedes-Benz Piloten mit einem Mercedes W 196 beim Monaco Grand Prix. Neben Rennlegende Juan Manuel Fangio traten auch André Simon, Hans Herrmann und Stirling Moss mit einem Silberpfeil an. Fangio war der schnellste Mann auf dem Straßenkurs: Er holte sich die Pole Position und die schnellste Rennrunde.

Formel-1-Debüt beim Grand Prix von Frankreich 1954: Hans Herrmann

macht sich mit seinem neuen Arbeitsplatz im W 196 R vertraut.

Im W 196 sassen die Fahrer
wie auf dem Sofa.

Das Cockpit sah damals allerdings völlig anders aus als heute: Während die Piloten der modernen Formel 1 quasi in ihrem Silberpfeil liegen, saßen die Fahrer in den 50er Jahren wie auf einem Sofa hinter dem Lenkrad. Die Beine waren weit gespreizt, um an die sehr weit auseinanderliegenden Pedale zu gelangen, die sich jeweils links (Kupplung) und rechts (Gas, Bremse) außen befanden. Der Sitz wurde aus unterschiedlich gepolsterten Einzelteilen zusammengesetzt – heute sitzen die Piloten in maßgefertigten Carbonformen.
     Der Stoff der Sitze war zu Beginn mit blau-gelb-orangen Karos gemustert – im Laufe der Jahre ging dieses Material jedoch aus, sodass hauptsächlich ein grün-rotes Karomuster Verwendung fand.

Bei der Team-Präsentation 2010 in Stuttgart ließ das Team die Tradition des Karomusters übrigens wieder aufleben. Ebenso den Namen: Das "W" im MGP W01/MGP W 02 steht wie bei den Silberpfeilvorgängern für "Wagen".

Innenleben: Das Cockpit des W 196 mit Karomuster-Sitz und vierspeichigem Lenkrad.

 

Ein Spezial-Lenkrad
für Stirling Moss.

Die Lenkung des W 196 bestand aus einem kompakten Lenkgetriebe mit Daimler-Benz-Schneckenlenkung, die oben am Rahmen montiert wurde. Durch das Fehlen einer Schubstange fiel die Lenkachse relativ lang aus. Das Lenkrad besaß vier Speichen und einen Aluminiumkern, der beidseitig mit Holz besetzt war. Nur der Brite Stirling Moss bestand auf einer Sonderanfertigung: Sein Lenkrad bestand aus drei Speichen.
     Den Mittelpunkt des aus heutiger Sicht spartanischen Armaturenbretts bildete der Drehzahlmesser, dessen roter Bereich bei 8.750 Touren begann. Ansonsten informierten nur noch zwei bis drei analoge Anzeigen den Fahrer über die Temperaturen der wichtigsten Systeme - mehr gab es nicht.

Zum Vergleich: Allein das Lenkrad im aktuellen MGP W02 hat etwa 32 individuelle Funktionen, darunter etwa zehn verschiedene Display-Optionen. Davon konnten Juan Manuel Fangio und Co. nur träumen. Schnell waren sie trotzdem.


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