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Mercedes-Benz Innovation Claudia Schempp Olfaktorik Werkstoffe Design Interieur Geruch

Liebe geht durch
die Nase.

Olfaktorik-Expertin Claudia Schempp sorgt bei den Neuwagen
von Mercedes-Benz für den perfekten Innenraumgeruch.

Mercedes-Benz Innovation Claudia Schempp Werkstoffprüferin Olfaktorik-Expertin Olfaktorik Werkstoffe Produktions- und Werkstofftechnik

Immer der Nase nach.

Von Kunststoffen über Stoffe, Leder und Hölzer bis hin zu Lacken, Wachsen, Naturfaserstoffen und Gummi – die Olfaktorik-Experten von Mercedes-Benz entscheiden über alle Materialien, die im Innenraum eines neuen Fahrzeugs verwendet werden. Denn wie in der Liebe entscheidet auch bei einem Fahrzeug der Geruchssinn über Wohlgefühl und Behaglichkeit. Claudia Schempp gehört bei Mercedes-Benz zum sogenannten „Nasenteam“ der Produktions- und Werkstofftechnik. Sie analysiert seit 25 Jahren die Gerüche aller Materialien und Bauteile des Fahrzeuginnenraums.

Als Messgerät dient ihr ihre eigene Nase, und auf die kann sich die 47-jährige verlassen. „Das ist Begabung, aber kein Naturtalent“, lacht die gelernte chemisch-technische Assistentin.

Mercedes-Benz Innovation Claudia Schempp Werkstoffprüferin und Olfaktorik-Expertin Olfaktorik Werkstoffe Design Interieur

Eine Frage des Trainings.

Jeder Mensch kann bis zu 10.000 Gerüche unterscheiden. „Die Schwierigkeit besteht darin, dass man sie nicht richtig benennen kann und daher nicht bewusst wahrnimmt. Da ich jedes einzelne Material immer wieder berieche, weiß ich genau, wie es riecht“, so die Expertin.

Sie kann Werkstoffe am Geruch erkennen, sogar unterschiedliche Kunststoffarten. Polyurethan riecht zum Beispiel anders als Polypropylen.

Mercedes-Benz Innovation Claudia Schempp Werkstoffprüferin Olfaktorik-Expertin Olfaktorik Werkstoffe Produktions- und Werkstofftechnik

Gerüche sind pure Emotionen.

Der erste Moment beim Einsteigen in ein neues Fahrzeug – ein wichtiger Augenblick. In diesen ersten Sekunden entscheiden unsere Sinneseindrücke darüber, ob wir uns wohlfühlen, uns etwas stört und ob das Fahrzeug zu uns passt. Noch bevor Materialien durch den Tastsinn erfahren werden oder exklusive Details des Fahrzeuginnenraums auf den Fahrgast wirken können, hat sich dieser bereits über seinen Geruchssinn ein Bild vom Fahrzeug gemacht. Gerüche gehen direkt von der Nase ins Gehirn und rufen unmittelbar Emotionen hervor. Das ist wissenschaftlich bewiesen. „Wenn ein Geruch stört, werden alle anderen positiven Sinneseindrücke, und seien sie noch so exklusiv, nicht mehr richtig wahrgenommen. Man fühlt sich unwohl“, sagt Claudia Schempp. Darum gilt: Bei der Komforthierarchie bildet der Geruch das Fundament.

Mercedes-Benz Innovation Claudia Schempp Werkstoffprüferin Olfaktorik-Expertin Olfaktorik Werkstoffe Geruchstest

Schnüffeln nach Schulnoten.

Seit 1992 ist ein Geruchstest als wichtiger Bestandteil der Mercedes-Benz Fahrzeugherstellung eingeführt und seither kontinuierlich weiterentwickelt worden. Alle Werkstoffe, die in ein neues Fahrzeug eingebaut werden sollen, werden getrennt voneinander in herkömmlichen Einmachgläsern auf 80 Grad Celsius erhitzt. Das entspricht der Temperatur, die im Fahrzeug entstehen kann, wenn dieses in der prallen Sonne steht. Nach kurzer Abkühlphase riechen die Olfaktorik-Experten in die Gläser und bewerten die Gerüche nach dem Schulnotensystem. Alles von Durchschnittsnote Eins bis Drei wird als nicht störend eingestuft und besteht den Test. „Der jeweilige Werkstoff muss dann gleichbleibend so riechen. Der Lieferant darf die Materialzusammensetzung oder das Herstellungsverfahren nicht mehr ändern“, erläutert die Geruchsprüferin. Werkstoffe mit einer Benotung von Drei und höher fallen durch die Prüfung und müssen vom Lieferanten nachgebessert werden.

Mercedes-Benz Innovation Designo Leder Interieur Design

Exklusivität für
alle Sinne.

Bevor das Fahrzeug in Serienproduktion geht, nimmt das „Nasenteam“ von Mercedes-Benz im fertiggestellten Fahrzeug Platz, um auch das Zusammenspiel aller Materialien zu testen. „Mit diesem Gesamttest stellen wir zum einen sicher, dass die unauffälligen Gerüche der verschiedenen Bauteile in der Mischung keine unangenehme Note erzeugen. 

Und zum anderen überprüfen wir, ob kein Einzelgeruch dominant hervortritt und dadurch stört“, so Claudia Schempp. Der einzige Geruch, der in einem Mercedes-Benz bewusst wahrgenommen werden darf, ist der von Leder.

Mercedes-Benz Innovation Claudia Schempp Werkstoffprüferin Olfaktorik-Expertin Olfaktorik Werkstoffe Design Interieur Geruchstest

Einsteigen und wohlfühlen.

In der olfaktometrischen Prüfung wird der Innenraum des fertigen Automobils mit großen Wärmestrahlern aufgeheizt, sodass sich die Gerüche der verarbeiteten Materialien entfalten und im geschlossenen Fahrzeug vereinen können. Aus der Raumluft im Fahrzeug entnehmen die Profis eine Probe, die an ein Olfaktometer, ein Spezialgerät für Geruchsmessungen, angeschlossen wird. Während des Testzyklus wird die Probe zunächst stark, dann immer weniger mit geruchsneutraler Reinluft verdünnt und von den Experten berochen. „Mit dieser Prüfmethode erhalten wir einen Messwert darüber, wann und wie stark der Innenraumgeruch wahrgenommen wird“, so Schempp. Geruchsfrei oder einheitlich können Mercedes-Benz Modelle nicht riechen, da die Innenausstattung und Materialzusammensetzung in jedem Modell anders ist.

Claudia Schempp und ihre Kollegen verfolgen mit ihrer Arbeit das anspruchsvolle Ziel, einen möglichst neutralen Fahrzeuggeruch zu schaffen.: „Einsteigen und mit dem ersten Atemzug wohlfühlen – das wollen wir unseren Kunden bieten.“

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