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Wetter marsch!

Im neuen Klimakanal von Mercedes-Benz werden Autos
unter extremen Bedingungen getestet. In der 52-Millionen-Euro-Anlage
wartet man nicht auf das richtige Wetter – man macht es.

Text: Michael Lux / Illustration: Gulliver Theis

+ 30 ° Sonne: Glänzende Aussichten.

Glühende Hitze
wie in der Wüste.

Mit einer Stärke von bis zu 1.200 Watt pro Quadratmeter brennen auf 8 Meter Länge und 2,5 Meter Breite 32 Lampen auf den Prüfstand des Warmkanals herab. Sie simulieren die Strahlkraft der Sonne. Bis zu 60 Grad Celsius – so heiß wie

im Death Valley oder in der Sahara kann es hier im Extremfall werden. Mit der stufenlos regelbaren Hot-Road-Funktion lässt sich auch der aufgeheizte Asphalt einer sommerlichen Straße nachempfinden.


CLS Kraftstoffverbrauch kombiniert: 14,3-9,5 l/100 km,
CO2-Emissionen kombiniert: 334-224 g/km*

Nieselregen oder Tropenguss.

Bis zu 2.400 Liter Wasser pro Stunde können die Entwickler herabprasseln lassen. Dabei lässt sich nicht nur die Menge des Niederschlags, sondern sogar die Tropfengröße einstellen. Mit einem simulierten Tropensturm wird geprüft, ob die Autos überall dicht sind und die Scheibenwischer richtig funktionieren.


CLS Kraftstoffverbrauch kombiniert: 14,3-9,5 l/100 km,
CO2-Emissionen kombiniert: 334-224 g/km*

Eisig wie in der Arktis.

Der Kaltkanal kann Temperaturen bis minus 40 Grad Celsius erzeugen, um etwa die Heizung eines Autos zu testen. Fällt das Thermometer unter den Gefrierpunkt, schaltet die Anlage auf „Kaltlicht“, denn die Neonlampen vertragen den Frost nicht. Bei Minustemperaturen verwandelt sich das vorgekühlte Sprühwasser in Schnee, dann wird der Metallboden rutschig wie eine Eislaufbahn.


CLS Kraftstoffverbrauch kombiniert: 14,3-9,5 l/100 km,
CO2-Emissionen kombiniert: 334-224 g/km*

Wind: Nicht abheben.

Laues Lüftchen oder Orkan.

Das meterhohe Gebläse kann Windgeschwindigkeiten von bis zu 265 km/h erzeugen. Schon bei einer Windstärke von 100 km/h kann ein Mensch nicht mehr stehen.

Um selbst kleinste Schwingungen von der Elektronik der
Anlage fernzuhalten, ist das Gebläse auf riesigen Stahlfedern gelagert.

Die Herren des Wetters.

52 Millionen Euro hat Daimler in die beiden Klimakanäle im Werk Sindelfingen investiert. Nach zwei Jahren Bauzeit nahmen die Entwickler im Frühjahr 2011 ihre Arbeit in der hochmodernen Anlage auf, in der neue Autos bei extremen Wetterbedingungen getestet werden, bevor sie auf den Markt kommen.

Unabhängig zu sein von lokalen Witterungsverhältnissen ist ein großer Vorteil. Selbst in den extremen klimatischen Regionen der Welt kann man sich nicht immer auf das Wetter verlassen, nicht einmal auf das schlechte.

In den Klimakanälen sind die Bedingungen dagegen immer identisch: Unzählige Parameter können die Herren des Wetters auf ihren Monitoren festlegen – von der Größe der Regentropfen über die Luftfeuchtigkeit bis zur Temperatur der Fahrbahn.

Der neue Klima-Windkanal.

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Der neue Klima-Windkanal

In sechs sogenannten Konditionierkammern, die riesigen Kühlschränken gleichen, warten die Fahrzeuge auf ihren Auftritt. Hier werden die Prototypen auf die Tests vorbereitet und auf die richtige Ausgangstemperatur gebracht.

Außer der Heizung und der Klimaanlage können in der künstlichen Wetterküche die unterschiedlichsten Fahrzeugkomponenten getestet werden – vom Scheibenwischer bis zu den Bremsen. Die Klimakanäle bilden dabei eine wichtige Brücke zwischen der virtuellen Erprobung eines neuen Modells am Computer und echten Testfahrten. Auf die Erprobung der Fahrzeuge unter realen Bedingungen auf der Straße kann man zwar nach wie vor nicht verzichten, aber die Zahl der benötigten Testkilometer sinkt. Und das ist auch gut für das echte Klima.

Nach Redaktionsschluss, 14.02.2012, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.


* Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

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