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Punkte für die beiden Mercedes-Junioren Christian Vietoris und Pascal Wehrlein sowie Gary Paffett beim DTM-Rennen in Spielberg.

DTM: Das Rennen in Spielberg.

Punkte für die beiden Mercedes-Junioren Christian Vietoris und Pascal Wehrlein sowie Gary Paffett beim DTM-Rennen in Spielberg.

Christian Vietoris startete von Position 16 und machte im Rennverlauf neun Plätze gut.

Drei Mercedes-Benz Piloten in den Punkterängen.

Das dritte Saisonrennen der DTM fand am Sonntag, 2. Juni auf dem Red Bull Ring in Spielberg statt. Am Rennwochenende sahen 44.000 Zuschauer die populärste Tourenwagenserie der Welt auf der Rennstrecke in der Steiermark. Mit Christian Vietoris, Gary Paffett und Pascal Wehrlein fuhren drei Mercedes-Benz Piloten in die Punkteränge. Mercedes-Junior Vietoris startete das Rennen nach einem schwierigen Qualifying von Position 16 und machte im Rennverlauf neun Plätze gut.

Er beendete das dritte Saisonrennen auf dem siebten Platz. Sein Mercedes-Benz Teamkollege Gary Paffett kam trotz einer Zwei-Sekunden-Pit-Stop-Strafe als Neunter in den Punkterängen ins Ziel. Wehrlein komplettierte die Top-10 auf dem zehnten Platz. Der jüngste Fahrer der DTM-Geschichte fuhr damit in seinem dritten DTM-Rennen zum zweiten Mal in die Punkte.

Robert Wickens beendete das Rennen auf dem zwölften Platz direkt vor seinem Teamkollegen Daniel Juncadella auf Rang dreizehn.
Unsere Truppe arbeitet mit Volldampf.

Der Kanadier Robert Wickens beendete das Rennen auf dem zwölften Platz direkt vor seinem Teamkollegen Daniel Juncadella auf Rang dreizehn. Roberto Merhi sah die Zielflagge auf Position 20. „Mein Heimrennen in Spielberg hatte ich mir sicher anders vorgestellt - das war leider ein unerfreulicher und zäher Tag“, sagte Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff. „Aber solche Tage gehören leider genauso zum Rennsport wie Siege - Glückwunsch an BMW. Unsere Truppe arbeitet mit Volldampf daran, die Performance zu steigern und bis zum nächsten Rennen auf dem Lausitzring werden wir dieses Wochenende genau analysieren. Gary wurde nach dem Start in der ersten Kurve weit nach draußen getragen und verlor einige Positionen. Seine Bestrafung war eine knifflige Entscheidung. Christian hatte eine gute Strategie und konnte als Siebter wertvolle Punkte holen. Ganz besonders freue ich mich für Timo Glock, der seinen ersten Podestplatz in der DTM erzielt hat - das ist für die gesamte Serie eine sehr schöne Nachricht.“

Christian Vietoris fuhr beim Saisonauftakt in Hockenheim aufs Podium.
Kompliment ans Team!

Christian Vietoris, 7. Platz: „Angesichts der schwierigen Ausgangssituation nach dem Qualifying bin ich mit meinem Rennen durchaus zufrieden. Ich konnte mit einer guten Strategie neun Positionen gutmachen und erneut wichtige Punkte mitnehmen. Unsere Rennpace ist gut, das bestätigen unsere beiden Podestplätze aus den ersten zwei Rennen. Unser Auto geht sanft mit den Reifen um und unsere Strategie ging wie geplant auf. Von daher Kompliment ans Team! Wir haben das Maximum aus dem momentan verfügbaren Paket herausgeholt und nun gilt es, dieses Paket zu verbessern. Wir müssen unsere Pace am Samstag steigern und bessere Startpositionen einfahren, dann können wir auch im Rennen um die Spitzenpositionen kämpfen.“

Gary Paffett blieb lange auf den Option-Reifen und hatte damit eine gute Pace.

Guter Start.

Gary Paffett, 9. Platz: „Meine Pace schien im Vergleich zur Spitze recht gut zu sein. Ich hatte einen sehr guten Start, wurde dann aber in Kurve 3 nach draußen gedrückt und verlor zwei Positionen. Wenn man bedenkt, wie einige andere Fahrer mit mir umgegangen sind, bin ich überrascht, dass ich später bestraft wurde. Wir blieben lange auf den Option-Reifen und hatten damit eine gute Pace - auch auf den Prime-Reifen waren wir schnell unterwegs. Leider konnten uns einige Fahrer mit einer anderen Strategie überholen. Das Problem vom Samstag kostete mich einige Positionen.“

Pascal Wehrlein erzielte sein zweites Punkteresultat hintereinander in der DTM.

Stets die Chance auf Punkte.

Pascal Wehrlein, 10. Platz: „Mein zweites Punkteresultat hintereinander ist ein gutes Ergebnis. Die Pace meines DTM Mercedes AMG C-Coupé war gut und wir konnten im Rennen konstante Rundenzeiten fahren. Auf die Spitze hat uns aber leider noch etwas gefehlt.

Die ersten drei Saisonrennen verliefen für mich alle ordentlich und wir haben gesehen, dass ich stets Chancen auf Punkte hatte. Bei den kommenden Rennen möchten wir allerdings mehr als das erreichen.“

Robert Wickens' Rennen in Spielberg verlief nicht nach Plan.
Ich machte keine Fehler.

Robert Wickens, 12. Platz: „Leider verlief mein Rennen nicht nach Plan. Ich kann noch nicht nachvollziehen, wie ich von Platz sieben auf Platz zwölf zurückfallen konnte. Auf meinem ersten Stint lag ich auf dem sechsten Platz. Ich hing nirgends im Verkehr fest und machte keine Fehler. Auch mein Auto fühlte sich nicht anders an als gestern. Das müssen wir bis zum nächsten Rennen genau analysieren.“

Daniel Juncadella erzielte bei seinem dritten DTM-Rennen für Mercedes-Benz den 13. Platz.

Mit der Rennpace zufrieden.

Daniel Juncadella, 13. Platz: „Ich bin mit meiner Rennpace sehr zufrieden. Unser Auto ist gut genug gewesen, um Punkte zu erzielen. Mein Start war nicht gut und zu allem Unglück ist mir Jamie Green kurz darauf ins Heck gefahren, wodurch ich mich gedreht habe und auf den letzten Platz zurückfiel. Ab diesem Zeitpunkt war meine Chance auf Punkte verloren. Auf den Option-Reifen habe ich mich sehr gut gefühlt. Ohne den Zwischenfall zu Rennbeginn wäre vielleicht ein zehnter Platz möglich gewesen.“

Roberto Merhi hatte einige spannende Zweikämpfe in Spielberg.

Spannende Zweikämpfe.

Roberto Merhi, 20. Platz: „Ein schwieriges Wochenende endete für mich in Spielberg mit einem enttäuschenden Ergebnis. Im Rennen hatte ich einige spannende Zweikämpfe. Einer davon war das Duell gegen Martin Tomczyk. Aus meiner Sicht war es eine unglückliche Situation, für die ich eine 10-Sekunden-Strafe erhalten habe. Aber ich glaube, dass wenn man sich die Szene in der Wiederholung genauer anschaut, man durchaus geteilter Meinung sein kann. Meine Hoffnung auf Punkte erhielt leider schon im Qualifying am Samstag einen Dämpfer. Mit einer besseren Startposition wären Punkte möglich gewesen.“

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