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Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann ist Botschafter der Laureus Sport for Good Foundation.

Steilvorlage für die
„Kicking Girls“.

Jens Lehmann ist Schirmherr des sozialen Projekts der Laureus Stiftung.

Herausragend in Sachen Fußball und soziales Engagement: Jens Lehmann.

Doppelpass mit dem Profi.

Über den Hallenboden einer Grundschule in Ludwigshafen dribbeln enthusiastisch fußballbegeisterte jugendliche Mädchen. Auf engem Raum spielen junge Mädchen schnelle Kurzpässe und flinke Dribblings. Doch bei genauerem Hinschauen tanzt ein Paar Fußballschuhe aus der Reihe – zumindest, was die Schuhgröße angeht. Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann trainiert mit den jungen Mädchen in der Turnhalle einer Ludwigshafener Grundschule. Sportlich ist das zwar nicht die Champions League, aber das soziale Engagement verdient eine mindestens gleichwertige Anerkennung. Das bundesweite Laureus Projekt „Kicking Girls“ ist für die teilnehmenden Mädchen ein ganz besonderes Angebot.

Früh übt sich: Mit Leidenschaft duellieren sich die „Kicking Girls“.

Den Ball ins Rollen bringen.

Als Jens Lehmann mit dem Fußballspielen begann, war diese Sportart noch eine nahezu ausnahmslose Männerdomäne. Dass sich der gebürtige Essener einmal deutschlandweit mit Mädchen aus benachteiligten Familien einen Doppelpass liefern würde, war damals nicht abzusehen. Bereits im Alter von vier Jahren entdeckte er seine Leidenschaft zum Fußball. Mit 17 unterzeichnete er den Vertrag beim FC Schalke 04, dies war der Einstieg in den Profisport. Von nun an brachten ihn seine weiteren Stationen quer durch Europa. Erst Mailand, dann eine Meisterschaft mit Borussia Dortmund sowie eine mit dem FC Arsenal London. Über zehn Jahre hinweg bot er der deutschen Nationalmannschaft bei zahlreichen Einsätzen einen zuverlässigen und starken Rückhalt.

Eine ebensolche Stütze möchte er mit dem Laureus Projekt nun auch den Kindern und Jugendlichen bieten, denn sein beispielhafter Werdegang verschafft ihm eine Position, mit der er mehr als nur einen Ball ins Rollen bringen kann.

Im Team zählt vor allem die Freude am Sport.

Sport verbindet Menschen.

Ganz nach dem Motto „Fairplay“ führt Jens Lehmann nunmehr seit 2012 das Laureus Projekt, zusammen mit den beiden ehemaligen Nationalspielerinnen Nia Künzer und Birgit Prinz, an. Seit ihrer Gründung im Jahre 2001 setzt sich die Laureus Sport for Good Stiftung mit all ihrer Kraft und dem weitreichenden Einfluss ihrer prominenten Botschafter für den sozialen Wandel ein. Mithilfe der Universalsprache Sport, gekoppelt mit sozialpädagogischer Unterstützung, wird den Kindern und Jugendlichen vermittelt, dass sie etwas Besonderes sind, ein Selbstwertgefühl haben und auf eine bessere Zukunft hoffen dürfen. „Kicking Girls“ richtet sich an Mädchen “aus Familien, die aus Ihrer Heimat nach Deutschland emigriert sind. Deren Eltern möchten ihre Töchter gerne von Frauen trainiert haben. Dies unterstützen wir und ich persönlich nehme daran teil, weil ich selbst eine

Tochter habe”, sagt Lehmann über die Philosophie von „Kicking Girls“, bei dem die Mädchen von weiblichen Trainerinnen trainiert werden und später selbst eine Trainerassistentinnenausbildung durchlaufen können.

Jens Lehman ist es sichtlich gelungen, einen Teil seiner Begeisterung an die jungen Mädchen weiterzugeben.

Sauberes Zuspiel.

“Ich hatte viel Glück mit meiner Fußballkarriere und kann meinen Kindern ein angenehmes Leben bieten. Aber nicht jeder hat so viel Glück, darum will ich etwas zurückgeben und dieses Projekt unterstützen“, so beschreibt Jens Lehmann seine Beweggründe für das Laureus Projekt. Die rege

Beteiligung und die durchweg positive Annahme des Projekts bestätigen ihn darin. Der Anstoß für einen gleichberechtigten Sport ist erfolgreich gegeben. Lehmanns Pass in die Sturmspitze ist einer mit Symbolkraft: Er kommt punktgenau an und muss nur noch verwandelt werden.


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