Willkommen bei Mercedes-Benz International

Lewis Hamilton testet den Mercedes-Benz A 45 AMG bei Tempo 200.

Interview bei Tempo 200.

Gastbeitrag des Mercedes-Benz magazins: Lewis Hamilton testete den kompakten Supersportler von AMG auf der Rennstrecke Silverstone.
Wir sind mitgefahren und zu überraschenden Erkenntnissen gelangt.

Text: Tobias Moorstedt / Bilder: Thorsten Rother
Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 7,1-6,9 l/100 km;
CO2-Emissionen (kombiniert): 165-161 g/km.*
Der Mercedes-Benz A 45 AMG.

Annäherungsversuche.

Es ist Frühling, nur wenige Wochen noch bis zum Saisonstart der Formel 1, und Lewis Hamilton hat auf der Rennstrecke von Silverstone gerade mit seinem Team Boxenstopps geübt. Nun steht er vor einem metallicgrauen Auto und verhält sich wie jeder Mann, der sich im ersten Moment in ein Auto verliebt hat: Er schreitet bedächtig um die Metallskulptur, streicht über die scharfen Linien, öffnet eine Tür, lässt sie satt ins Schloss fallen, prüft die Größe des Kofferraums, macht mit seinem BlackBerry ein paar Fotos und schickt sie via Twitter hinaus in die Welt. „Eines der coolsten Autos. So jung und frisch“, sagt Hamilton.

Als er den neuen Mercedes-Benz A 45 AMG zum ersten Mal sieht, erhellt ein Lächeln sein Gesicht. In diesem Jahr fährt der Formel-1-Weltmeister von 2008 seine erste Saison für das Team MERCEDES AMG PETRONAS, er soll die Silberpfeile in eine neue Ära der Siege und Erfolge bringen.

Lewis Hamilton testet den neuen Mercedes-Benz A 45 AMG.

„Genug geredet, let’s drive“.

Trotzdem lässt Hamilton sich nicht die Chance nehmen, den Mercedes-Benz A 45 AMG ein paar Runden über den legendären Asphalt von Silverstone zu jagen. Schließlich hat man es hier ebenfalls mit dem Beginn einer neuen Ära zu tun: Der A 45 AMG ist ein Kompaktwagen, den Mercedes-AMG für das High-Performance-Segment entwickelt hat. Ein Blick auf die Leistungsdaten zeigt, dass der Balanceakt gelungen ist. Hamilton hört sich die Power-Parameter gerne an, sagt dann aber: „Genug geredet, let’s drive.“ Er gleitet auf den Fahrersitz, drückt den Startknopf, legt den Kopf zur Seite und lauscht dem kräftigen Wummern des AMG-2,0-Liter-Turbomotors. Dann geht es los, und man muss vermutlich Astronaut oder Achterbahntester sein, um von der ersten Runde, die wenig länger als 60 Sekunden dauert, mehr mitzubekommen als Rasen und Rauschen.

Ein Lächeln im Gesicht des Champions: Hamilton im A 45 AMG.

Eine rasante Jungfernfahrt.

Die Landschaft flirrt in grünen Fetzen am Fenster vorbei. Erst nach einer Weile gewöhnt man sich an die Geschwindigkeit, die Fliehkräfte, das wilde Grinsen im Gesicht des Fahrers. „Also, bitte, noch eine Runde, Mr. Hamilton. Und was haben Sie gerade gesagt?“ Hamilton lacht kurz: „Das macht Spaß“, und er erklärt, worauf es ihm bei der

Jungfernfahrt mit einem neuen Auto ankomme. „Ich achte weniger auf Zahlen und technische Daten“, sagt er. „Ich will spüren, ob das Auto ein inneres Gleichgewicht besitzt. Eine Maschine ist vor allem dann beeindruckend, wenn sie schwere Aufgaben leicht aussehen lässt.“

Profis unter sich: Sportler in der Boxengasse.

In der F1-Boxengasse zu hause.

Hamiltons erstes Fazit: „Das ist natürlich kein Formel-1-Wagen“, sagt er, „aber er scheint sich ganz wohlzufühlen hier in Silverstone.“ Das ist kein Wunder, die Marke AMG wurde schließlich im Rennzirkus geboren. Auch im Jahr 2013 wird diese Tradition aufrechterhalten. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum der A 45 AMG in der

F1-Boxengasse nicht aussieht, als hätte sich jemand bei der Suche nach einem Parkplatz verfahren. „Der A 45 AMG ist ein vollwertiger AMG mit proprietärer Technologie“, betont AMG-Markenchef Mario Spitzner. Im Auto kommen zum Beispiel Komponenten zum Einsatz, die ursprünglich für die SLS-Serie entwickelt wurden.

Das Interieur des A 45 AMG.

Keine billigen Effekte.

Lewis Hamilton, der selbst diverse AMG-Fahrzeuge in der Garage stehen hat, fasst die AMG Markenwerte kurz zusammen: „Eleganz, Aggressivität, Dynamik, Sportlichkeit. Und vor allem ein guter Sound.“ Der Formel-1-Star klingt fast wie ein Pressesprecher. Aber er ist einfach ein Fan. Es ist nicht nur das fahrerische Können, das Lewis Hamilton als Testfahrer für den A 45 AMG prädestiniert. Er kümmert sich bei allen seinen privaten Autos eigenhändig um den Innenraum. „Und wenn ich eines nicht leiden kann, dann sind es billige Effekte und Design-Overkill.“ Der A 45 AMG, davon kann man ausgehen, trifft seinen Geschmack. Die Instrumententafel besticht mit Carbon-Optik, die roten Verzierungen sehen aus, als würde es unter der dunklen Oberfläche feurig glühen.

Hamilton ist besonders beeindruckt davon, dass auf jedem AMG-Motorblock eine Plakette mit dem Namen des Monteurs angebracht ist, der die Maschine zusammengebaut hat. One man, one engine – so heißt das Prinzip, Hightech und Handarbeit.

Hamilton möchte seinen Mercedes-Benz A 45 AMG zusammenstellen.

Bei einem Besuch in der AMG-Zentrale in Affalterbach hatte Hamilton den Wunsch, auch einen Motor zusammenzuschrauben und ihm seinen Namen aufzudrücken, wenn möglich noch in diesem Jahr. Erst aber besteht Hamilton zum Ende des einstündigen Tests darauf, noch eine letzte Runde zu fahren.

Formenwandler.

„Diesmal“, kündigt er leicht drohend an, „mit ein bisschen mehr Speed.“ Er lässt sich von AMG Marketingchef Mario Spitzner die sogenannte Race-Start-Funktion erklären, drückt zwei Knöpfe, zieht den Hebel des AMG Speedshift 7-Gang-Sportgetriebes, und ab geht es mit quietschenden Reifen, er schießt aus der Boxengasse heraus und nimmt die erste Kurvenkombination, ohne einmal vom Gas zu gehen. Der A 45 AMG ist ein Formwandler. Man drückt ein paar Knöpfe, passt Bremssystem und Gangschaltung an seine Pläne an, und der Wagen schaltet aus dem Cruise- in den Silverstone-Modus. Das ist natürlich genau das Ding von Lewis Hamilton. „Halt dich fest, das wird jetzt lustig“, sagt er, kurz bevor er das ESP ausschaltet und in die nächste Kurve rast.

Der Mercedes-Benz A 45 AMG.

Heiß begehrt.

Die Fliehkräfte sind enorm. Aber das Auto hält die Spur. „Eigentlich wollte ich um die Kurve sliden“, sagt er, aber dank des Allradsystem 4Matic hat der Wagen enormen Grip. Hamilton scheint für einen Moment nicht zu wissen, ob er nun zufrieden ist, beeindruckt oder doch ein wenig enttäuscht. Nach einer Stunde steigt Hamilton nur widerwillig aus. Doch am Nachmittag warten schließlich weitere Boxenstopp-Proben. Eine letzte Frage hat er: „Kann ich den sofort kaufen? Mein Bruder hat kommende Woche Geburtstag. Das wäre ein schönes Geschenk.“ Die AMG-Crew muss aber leider ablehnen, der Wagen hat noch viele Termine vor sich. Irgendwie ist das beruhigend. Selbst ein Weltmeister bekommt nicht jedes Auto, das er will.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an.

Bitte füllen Sie alle Felder aus, oder überprüfen Sie Ihre Eingaben.

Vielen Dank!

Ihre Mitteilung wurde gesendet.

Übertragungsfehler!

Ihre Anfrage konnte nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Nach Redaktionsschluss, 26.06.2013, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.


* Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Verwandte Themen.

Schließen
Empfehlen
  •  

    Rechtlicher Hinweis

    Erst wenn Sie auf den Schalter klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Facebook übertragen. Die Schaltfläche bleibt so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Freigabeprozess

    Sie können die Buttons auch dauerhaft aktivieren. Die Schalter bleiben dann so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Alle Sharefunktionen freischalten

    Facebook Google+ Twitter

  •  

    Rechtlicher Hinweis

    Erst wenn Sie auf den Schalter klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Facebook übertragen. Die Schaltfläche bleibt so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Freigabeprozess

    Sie können die Buttons auch dauerhaft aktivieren. Die Schalter bleiben dann so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Alle Sharefunktionen freischalten

    Facebook Google+ Twitter

  •  

    Rechtlicher Hinweis

    Erst wenn Sie auf den Schalter klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Facebook übertragen. Die Schaltfläche bleibt so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Freigabeprozess

    Sie können die Buttons auch dauerhaft aktivieren. Die Schalter bleiben dann so lange aktiv, bis Sie sie wieder deaktivieren.

    Alle Sharefunktionen freischalten

    Facebook Google+ Twitter