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Die „weiße Stadt“ an der Donau Save Mündung ist eine der größten und ältesten europäischen Metropolen.

48 Stunden Belgrad.

Zwischen serbischem Folkrock und nostalgischer Atmosphäre wird die „Pforte des Balkans“ ihrem Ruf als Geheimtipp mehr als nur gerecht.

Im Hotel Moskau nächtigten schon Gäste wie Einstein, Sartre oder Kalashnikov.

Prunkvolle Nostalgie.

Als wir in Serbiens Hauptstadt ankommen, ist sie in ein Winterkleid gehüllt: Die Gräser sind mit Raureif überzogen, der Frost malt Eisblumen an die Fenster. Die „weiße Stadt“ an der Donau Save Mündung ist eine der größten und ältesten europäischen Metropolen. Umgeben von Gründerzeit- und Jugendstilhäusern, sozialistischen Repräsentationsbauten und

Geschäften checken wir im Hotel „Moskau“ ein. Die viel gerühmte Geschichte Belgrads ist beim Betreten spürbar. Der Barpianist sorgt für eine prunkvolle, nostalgische Atmosphäre und beweist, warum hier schon Gäste wie Albert Einstein, Jean-Paul Sartre oder Mikhail Kalashnikov genächtigt haben.

Im Winter eher eine unwirkliche Filmkulisse, lädt die Halbinsel Ada Ciganlija im Sommer zum Baden, Angeln und Picknicken ein.

Unwirkliche Filmkulisse.

Auf geht es zur Ada Ciganlija – einer Halbinsel in der Stadt. Hier baden, angeln, picknicken oder entspannen im Sommer bis zu 300.000 Menschen täglich! Jetzt im Winter wirkt es eher wie eine unwirkliche Filmkulisse – verlassene Liegestühle am Strand, leere Eisstände an der Promenade und vereinzelte Jogger auf den Radwegen. Mit einem gewöhnlichen Supermarkt hat der Concept Store, dem wir nach einem Kaffee einen Besuch abstatten, wenig gemeinsam. Es gibt hier alles, von Haushaltswaren über Mode bis zu Lifestyle-Produkten. Wer internationale und lokale Designprodukte sucht, wird hier definitiv fündig. Und dieses Konzept geht auf, wie der gut gefüllte Laden beweist. Die Planungen für eine Zweigstelle in Berlin laufen. Wir machen uns auf den Weg ins „Holsterol“.

Als wir das kleine Restaurant erreichen, macht uns der Kellner direkt mit dem Angebot vertraut. Nicht umsonst ist die serbische Küche für ihren Fleischreichtum berühmt: Etwas Erschlagen vom Angebot greifen wir zu “Bakina Supica” - Omas Süppchen.

Die Mode von Ana Ljubinkovic ist längst kein Geheimtipp mehr.

Alice im Wunderland.

Im Zentrum befindet sich der „Belgrade Design District“, wo uns die serbische Modedesignerin Ana Ljubinkovic über die lebhafte Geschichte der Gebäude aufklärt. Aus dem Bedürfnis heraus sich zu organisieren und zu präsentieren, nahmen die Serbischen Designer die Sache selbst in die Hand und renovierten die alte Einkaufsmeile. Inmitten der rund ein Dutzend Designerläden sticht besonders Anas Shop hervor. Ihre Entwürfe erinnern an Alice im Wunderland – es sind phantasievolle, spielerische Designs mit vielen kleinen Details. Längst ist ihre Mode kein Geheimtipp mehr. Im Februar 2013 präsentierte sie ihre Entwürfe in London auf dem International Fashion Showcase im Rahmen der Fashionweek London. Als echte Belgraderin gibt uns Ana noch mit auf den Weg, dass wir uns unbedingt den Stadtteil Sava Mala anschauen sollen. Dort ist die langsame Aufwertung der Stadt am meisten spürbar.

Eine Gruppe alter Herren sorgt für die musikalische Untermalung im Bašta.

Von Tischnachbarn und serbischen Tapas.

In Sava Mala befindet sich KC Grad: Galerie-, Konzert- und Partylocation unter einem Dach. Geschäftsführerin Ljudmila Stratimirovic kuratiert seit 2009 immer wieder Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler. Dass es ausgerechnet Sava Mala geworden ist, war reiner Zufall. Und mittlerweile ist aus dem alten Industriestadtteil mit hohem Transitverkehr einer der Hot-Spots der Stadt geworden, dessen Entwicklung noch offen ist. Hier treffen wir auch zufällig Juan Pablo Delgado. Der mexikanische Fotograf und Visual Artist lebt derzeit in Belgrad und ist ein absoluter Fan der Kulturszene Belgrads. Wir können ihn verstehen und begießen diese Erkenntnis nebenan im Bašta. Es ist unglaublich gemütlich, aber auch sehr eng. So kommt man allerdings schnell mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch.

Zu serbischen Tapas zelebriert man die Alkoholvielfalt des Landes. Eine Gruppe alter Herren sorgt für die musikalische Untermalung – ein großartiger Abschluss des ersten Tages in Serbiens Hauptstadt.

Facettenreiches Belgrad.

Beteiligung und Mitbestimmung ist die treibende Kraft – und so trägt die Arbeit von Ilija langsam Früchte.

Wenn Arbeit
Früchte trägt.

Unseren zweiten Tag beginnen wir mit einem kleinen Frühstück im „Pastis Bistro“ im Bezirk Dorcol. Doch uns zieht es zurück nach Sava Mala, wo wir Ilija Lazarevic vom „Next Sava Mala Projekt“ treffen. Das durch das Goethe Institut initiierte Projekt soll zur Aufwertung des benachteiligten

Stadtteils beigetragen. Das Bedürfnis nach mehr Beteiligung und Mitbestimmung ist dabei die treibende Kraft. So sind zum Beispiel das Misker Festival, Workshops im Spanischen Haus oder erste mikro-ökonomische Strukturen erste Früchte von Ilijas Arbeit.

Die Sehenswürdigkeit Nummer Eins: Die Parkanlage Kalemegdan.

Frühling Belgrad, Sommer Berlin.

Neben der aktiven Beteiligung spüren wir auch ein Bedürfnis der jungen Menschen, ihre Stadt international in einem besseren Licht darzustellen. Wir treffen Lazara Marinkovic, die dafür ein ungewöhnliches Werkzeug nutzt: Die Serbinale, ein viertägiges Festival mit Film, Musik, Kunst und politischem Diskurs. Und die Arbeit lohnt sich, denn die Serbinale soll in Zukunft zwei Mal im Jahr stattfinden. Im Frühling in Belgrad und im Sommer in Berlin. Den zweiten Tag möchten wir kulinarisch ausklingen lassen. Vorher geht es allerdings noch zur Sehenswürdigkeit Nummer Eins – dem Kalemegdan. Nach Goten, Hunnen, Byzantiner, Ungarn, Osmanen und Österreichern reihen wir uns ein, die Festung über der Stadt zu besteigen. Wobei wir nur den wunderbaren Blick über die Stadt genießen wollen. Im Sommer tummeln sich hier Verliebte, Spaziergänger und Touristen – im Winter bei 2 Grad Celsius haben wir die Festung fast für uns allein.

Kulinarische Kostbarkeiten der lateinamerikanischen Küche gibt es im Restaurant Toro.

Wir kommen wieder.

Wir steuern das Restaurant Toro an. Der Betreiber Richard Sandoval will mit zeitgenössischer lateinamerikanischer Küche die Gaumen der Serben erobern. Die Einrichtung der Toro Latin Gastro Bar sieht aus, wie aus einer Designzeitschrift: lange Holztafeln, Designer-Stühle, Kunst an Decke und Wänden. Und auch hinter dem Essen steckt ein besonderes Konzept. Wir wählen Gerichte, genießen die kulinarische Erfahrung, fahren zurück in unser Hotel und haben einen festen Entschluss gefasst. Wir werden wiederkommen, im Sommer, wenn es wärmer ist. Wir wollen an der Ada Ciganlija ins Wasser springen und am Ufer der Sava auf den Tischen tanzen. Eventuell auch Gläser zerschlagen, während traditioneller serbischer Folkrock aus den Boxen schallt.

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