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Mercedes-Benz Byron Bay Australien Surfen Abenteuer Outdoor

Surfeinheit am frühen Morgen. © Amanda Fordyce

48 Stunden in Byron Bay.

Wenig Zeit, aber Lust auf prickelnde Erlebnisse, deren euphorische Wirkung noch lange anhält? Wir haben da genau das Richtige. Lesen Sie, warum Sie Ihren sonnenhungrigen, müden Körper so bald wie möglich nach Byron Bay an Australiens Ostküste schaffen sollten.

Text: Hadassa Haack / Fotos: Amanda Fordyce Photography
Mercedes-Benz Byron Bay Australien Surfen Abenteuer Outdoor Leuchtturm

Der Leuchtturm von Byron Bay. © Amanda Fordyce

„Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als hättet ihr nur noch zehn Sekunden zu leben!ʺ – Ray Bradbury, Fahrenheit 451

Genau das habe ich in Byron Bay getan. Kaum gelandet auf dem Flughafen in Gold Coast in Queensland, ging es los auf eine rasante Tour – über glasklare Flüsse, in denen es von Fischen nur so wimmelte, an Sandstrände mit perfekten Bedingungen für Surfer, auf quirlige Bauernmärkte, die ein Fest für alle Sinne boten. Und mit einem Abstecher in das Outdoor-Leben von Byron Bay – kurz, aber intensiv, wie sich zeigen sollte.

Mercedes-Benz Byron Bay Australien Surfen Abenteuer Outdoor Ben Adams

Ben Adams. © Amanda Fordyce

Kein gewöhnlicher Tourguide.

Ein Nachtflug ist immer nur auf dem Papier eine gute Idee. Nach dem stundenlangen Anblick schlafender Australier in Thongs (Flip-Flops für alle Nicht-Australier) kam ich in meinem typischen „Ein-weiterer-Tag-an-einem-weiteren- Flughafen“- Zustand an: übernächtigt und etwas teilnahmslos. All die Müdigkeit ist verflogen, sobald ich Ben ausmache. Nicht nur, dass er einen Kaffee für mich bereithält (klarer Pluspunkt gleich zu Beginn); er strahlt auch eine positive Energie und Fröhlichkeit aus, die sofort ansteckt. Ben Adams ist Surfer, Speerfischer, Taucher und ein echter Allround-Abenteurer – fit, gutaussehend und mit einem unerschöpflichen Wissen über jede Pflanze, jedes Tier und die geheimen Plätze dieser Gegend. Nach der Schulzeit in London und auf Bali verbrachte er längere Zeit in Indonesien, bevor er nach Byron Bay in New South Wales zurückkehrte, wo er bereits einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht hatte.

Ganz nebenbei ist Ben ist auch Inhaber von Kahai Byron Bay – ein neu gegründeter Outdoor-Veranstalter, der quasi einen exklusiven 48-stündigen Byron-Bay-Crashkurs anbietet, mit mehr Aktivitäten und Erlebnissen als jeder normale Mensch in einen zweiwöchigen Urlaub packen würde.

Mercedes-Benz Byron Bay Australien Surfen Abenteuer Outdoor Wellen

„Welcome to Byron Bay – cheer up, slow down, chill out.“

Mercedes-Benz Byron Bay Australia Surfing Adventure Outdoor Strand

Strand in Byron © Amanda Fordyce

Das läuft dann in etwa so ab:

Am Flughafen warten wir noch auf Amanda aus Melbourne, die als Fotografin unsere Tour dokumentieren wird. Mit dem Auto geht es nach Byron. Unterwegs Zwischenstopp und Frühstück auf dem Bauernmarkt in Ocean Shores (pochierte Eier mit Gemüse aus Bioanbau, dazu Myocum Kaffee). Wir sitzen auf Plastikstühlen und beobachten die Leute – sehr hippiemäßig und relaxt, selbst die Älteren sehen cool aus. Zwei Typen spielen Gitarre und beschweren sich lautstark, als niemand klatscht. Also klatscht man gehorsam und alle lachen. Für unser Abendessen kaufen wir Salat, Tomaten und Ziegenkäse von Ninbin Valley Dairy. Wir überqueren den Brunswick River in der Nähe seiner Mündung ins Meer und sehen Schwärme von Meeräschen. Nachdem wir die Reisekleidung gegen den Bikini getauscht haben (Ben trägt eigentlich immer Badeshorts, sehr praktisch), geht es an den Strand nach Brunswick Beach South Wall – zur kurzen Abkühlung beim Bodysurfing in den Wellen.

Nur ungern reiße ich mich von der beeindruckenden Kulisse los und wir fahren zum nahegelegenen Fishermen’s Co-Op, wo man sich an der Theke frischen Fisch oder Meeresfrüchte aussuchen und grillen oder braten lassen kann, um sie dann am kleinen Hafen zu essen und dabei die Boote zu beobachten. Eine bessere Art und Weise, die guten alten Fish and Chips zu genießen, gibt es nicht.

Mercedes-Benz Byron Bay Australia Surfing Adventure Outdoor Strand

„Lose the ego – this is Byron Bay“ © Amanda Fordyce

„Lose the ego – this is Byron Bay.“

Nach einem kurzen Halt am Aussichtspunkt von Ocean Shore mit seinem atemberaubenden Blick über das Meer fahren wir weiter in die Stadt. Ein Schild begrüßt uns passenderweise mit den Worten: „Welcome to Byron Bay – cheer up, slow down, chill out“. Am Strand finden wir eine Ergänzung dazu: „Lose the ego – this is Byron Bay“ - also in etwa „mach dich locker, du bist in Byron Bay“. Erster Eindruck: hier halten sich alle an diese Grundsätze. Niemand hetzt mit grimmigem Gesicht herum und alle scheinen sich zu kennen – zumindest Ben scheint jeden zu kennen und hält gerne für ein kurzes Schwätzchen an. Dabei ist es noch nicht einmal Wochenende und wir wärmen uns gerade erst auf für das, was noch kommt.

Mercedes-Benz Byron Bay Australia Surfing Adventure Outdoor Scuba Diving Surf-Lehrer

Kaz, der Scuba Diving Lehrer © Amanda Fordyce

Auf dem Programm: Tauchen, Surfen, Reiten, Klettern – und gutes Essen.

Mittwoch: 5:30 Uhr aufstehen, Sonnenaufgang ansehen. Ben holt uns um 6:00 Uhr ab. Schneller Kaffee in der Suffolk Bakery, einem Coffee Shop an der Ecke, in dem all die Einheimischen auf dem Weg zur Arbeit oder zum Surfen ihren Kaffee und Frühstück abholen. Ich probiere ein vegetarisches Rote-Beete-Sandwich und es schmeckt gar nicht so schlecht, wie es klingt. 6:30 Uhr Ankunft am Byron Bay Dive Centre zur ersten Tauchstunde meines Lebens. Tauchlehrer Kaz ist ein Profi und erkennt Atemprobleme und akute Fluchtreflexe sofort. Entrinnen lässt er mich trotzdem nicht und im Nachhinein bin ich ihm dankbar dafür. Julian Rocks, eine unscheinbare Felsengruppe knapp 2,5 Kilometer vor der Küste, ist eines der besten Tauchreviere Australiens mit einer atemberaubend vielfältigen Unterwasserwelt.

Zu bestimmten Zeiten im Jahr ziehen Buckelwale vorbei und täglich bekommt man vom Zitronenhai über Schildkröten bis hin zu Rochen alles zu Gesicht. Nach einem weiteren Kaffee steht das Wahrzeichen von Byron auf dem Programm: der Leuchtturm. Wir kraxeln über die Felsen, die den östlichsten Punkt des australischen Festlands markieren. 

Mercedes-Benz Byron Bay Australia Surfing Adventure Outdoor Pferde Horse Surfing Reiten

Horse Surfing © Amanda Fordyce

Ein eingefetteter Typ in Badehosen fragt uns nach der Uhrzeit, taucht ein ins Wasser und startet seinen Schwimmmarathon. Für uns ist das Meer hier zu ruhig und wir fahren daher nach Belongil Beach und nutzen die letzten Wellen für eine kurze Surflektion und einige sehr lustige Momente beim Tandemsurfen. Von hier aus sind es nur wenige Kilometer bis zum Ende eines Feldwegs, wo Dave – ebenfalls Marke Abenteurer und Fallschirmspringer – uns mitnimmt zu einem Ausritt auf seinen berühmten Pferden (die schon bei diversen Fotoshootings zum Einsatz kamen). Er führt uns an einen abgelegenen Strand und ins Wasser – ja, auch Pferde lieben Bodysurfen! Begleitet werden wir vorübergehend von einem Seeadler.

Nach dem Ausritt könnten wir eine Dusche vertragen, aber Ben hat eine bessere Idee: Wir fahren zum Schwimmen an den Lake Ainsworth in Lennox – auch Tea Tree Lake (Teebaumsee) genannt. Das Wasser ist blutrot gefärbt, was anfänglich etwas irritiert. Ben erklärt jedoch, dass die rote Färbung vom Öl der Teebäume kommt und das Wasser gut für die Haut sein soll. Wir haben also für den Rest des Tages Babyhaut. 

Mercedes-Benz Byron Bay Australia Surfing Adventure Outdoor Wasserfall

© Amanda Fordyce

Zurück in der Stadt besorgen wir feine, zuckerfreie Rohkost-Leckereien bei Naked Treaties sowie eine Flasche Sekt für unser Picknick an einem unfassbar schönen, einsamen Strand. Wie er heißt und wo er sich befindet, darf ich leider nicht verraten: Ben hat mich zur Geheimhaltung verpflichtet. An einem weiteren menschenleeren Strand surfen wir, bis es dunkel ist, und ich ignoriere meine Angst vor Haien. Wenn ich hier sterbe, sterbe ich zumindest glücklich. Wir beschließen den ereignisreichen Tag mit Drinks in der Buddha Bar/Byron Bay Brewery bei großartiger Livemusik von Künstlern aus der Gegend. Hier treffe ich Lucas, der ebenfalls zum Team von Kahai Byron Bay gehört. Lucas ist Freitaucher; er kann fünf Minuten lang die Luft anhalten und erzählt mir von zahlreichen Begegnungen mit Haien. Irgendwann zwischendrin waren wir auch noch kurz auf dem Bauernmarkt von Byron Bay, wo wir zufällig Angus von Angus & Julia Stone begegneten, machten Halt beim verlassenen Island Quarry mit seinem idyllischen Seerosenteich und in Bangalow, wo der renommierte Fotojournalist David Hancock und seine reizende Ehefrau, eine Künstlerin, in fantastischen Atelierräumen arbeiten.

Außerdem besichtigten wir einen herrlichen Wasserfall (siehe Fotos), in dem ein riesiger Karpfen leben soll und wo Ben mit seiner Kreditkarte eine Wassermelone zur Strecke bringt. Wann genau das alles war, kann ich gar nicht mehr sagen. Alles verschwimmt zu einem einzigen verrückten Tag, dessen euphorische Wirkung noch lange nachhält.

Mercedes-Benz Byron Bay Australia Surfing Adventure Outdoor Ben Adams Wellen

Ben prüft die Wellenlage © Amanda Fordyce

„You can check out but you can never leave.“

Mein Fazit fand ich auf dem Byron Bay Blog und hätte es selber nicht besser ausdrücken können: „Byron Bay ist eine Art Hotel California an der Far North Coast – Sie wissen schon: you can check out, but you can never leave.“ Ich werde schon bald wieder einchecken.

Mehr Informationen finden Sie auf mb! by Mercedes-Benz.


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