Willkommen bei Mercedes-Benz International

Für seine atemberaubenden Sonnenuntergänge und Strände ist Kapstadt bekannt.

48 Stunden in Kapstadt.

Durch die Mother City im Mercedes-Benz 500 SE von 1991.

Text & Fotos: Johannes Förster und Julian Robinet
Die Stadt aus einem neuen Blickwinkel: Paragliding über Kapstadt.

Abenteuerliche Erholung.

Es war wieder mal an der Zeit, dem Berliner Winter den Rücken zu kehren und am Kap der guten Hoffnung und vor allem in Kapstadt eine frostfreie Zeit zu verbringen. Die zweitgrößte Stadt Südafrikas eignet sich perfekt als Startpunkt für Safaris im Karoo National Park oder um die legendäre Garden Route zu erkunden – und auf jeden Fall für ein zweitägiges Großstadterlebnis, das neben Erholung und Abenteuer auch durch kulinarische Besonderheiten und kulturelle Überraschungen aufwartet. Fast könnte man behaupten, diese Metropole bietet alles, was man in vielen westlichen Großstädten gegebenenfalls vermisst: einen Nationalpark inmitten der Stadt, unzählige wunderbare Strände im Umkreis von 40 km, freundliche und offene Menschen sowie gutes und meist auch preiswertes Essen.

Der 1991 Mercedes-Benz 500 SE ist eine stilvolle Alternative zum gering ausgebauten Nahverkehrsnetz.

Auf Retro-Rädern durch die Stadt.

Wohl einer der Nachteile Kapstadts ist ein (noch) gering ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz. Um also nicht einen spektakulären Sonnenaufgang oder allabendliche Veranstaltungen zu verpassen, lohnt es sich, die Gegend im Auto zu erkunden. 

Wer keine Lust auf den gewöhnlichen Leihwagen hat, tut sich den Gefallen und mietet sich wie wir ein Schmuckstück der Automobil-Geschichte bei Retro Rentals, deren große Auswahl an vintage Mercedes-Benz Modellen die Erkundungsfahrten in ein erhabenes Cruising-Erlebnis verwandelt.

Die Küstenstadt wartet mit unzähligen Kaffeesorten auf.

Kaffee-Mekka Kapstadt.

Das Abenteuer beginnt im Youngtimer, einem Mercedes-Benz W 126 500 SE (Baujahr 1991) – und mit einem Sonnenaufgang, am besten hoch oben auf dem Tafelberg oder Signal Hill. Die atemberaubende Aussicht über die Tafelbucht lässt einen die Ausmaße Kapstadts erahnen, insbesondere dann, wenn man wie wir im Anschluss noch über das chic-mondäne Sea Point paragleitet. Danach ziehen wir weiter durch die erwachende Stadt auf der Suche nach Kaffee. Hier haben wir die Qual der Wahl, denn Kapstadt ist mit seinen über 60 Kaffeeröstereien ein wahres Kaffee-Mekka und bietet dementsprechend viele aber vor allem qualitativ hochwertige Kaffeesorten an. Eine Oase für Cappuccino-Liebhaber ist das Truth; nebst Köstlichkeiten überzeugt es auch durch sein detailreiches, verspieltes aber doch stilvolles Interieur.

Patrick Burnett erklimmt die hohen Wellen auf seinem handgemachten Surfboard aus Holz.

Liebe zum Detail in
der Küstenstadt.

Gleich auf der gegenüberliegenden Seite fällt uns ein Parkhaus auf, aus dessen oberstem Stock ein Mercedes-Benz Stern hervorlugt. In Kapstadt lohnt es sich, seiner Neugier zu folgen und so Menschen und Orte zu entdecken – so treffen wir oben im Parkhaus auf Bini, einen Mechaniker, der den freien Platz als Werkstatt nutzt, um alte Mercedes-Benz Modelle von Grund auf zu restaurieren. Wie interessiert und aufgeschlossen Bini uns begegnet, ist in Kapstadt eher die Norm als die Ausnahme.

Den Mittag nutzten wir, um Patrick Burnett zu besuchen, der in einer kleinen, wundervoll gelegenen Werkstatt in der Imhoff Farm Surfbretter aus Holz baut. Diese besondere Bauweise ist sowohl nachhaltig als auch ästhetisch extrem überzeugend. 

Die Unikate sind nicht nur direkt käuflich, sondern man kann sein Board auch im Workshop mit Patrick zusammen gestalten. Abseits der Touristenstrände gehen wir im Anschluss noch gemeinsam mit Patrick einer der schönsten Beschäftigungen dieser Welt nach: dem Surfen.

Zeitgenössische südafrikanische Kunst findet man beispielsweise im Stevenson oder in der Goodman Gallery.

Woodstock: Das hippste
Viertel der Stadt.

Zurück in der Mother City stärken wir uns mit Tacos im Yard und vertreiben uns die Zeit mit klassischem Spazierengehen, vorbei am Mabu Vinyl, dessen Besitzer u.a. auch durch den Oscar-prämierten Dokumentarfilm „Searching for Sugar Man“ bekannt wurden. Um einen Eindruck über zeitgenössische Südafrikanische Kunst zu bekommen, machen wir uns auf den Weg nach Woodstock, ein ehemaliges Arbeiterviertel, das wohl in seinem derzeitigen Wandel und seiner Atmosphäre das Kapstädter Pendant zu Bushwick, Belleville oder Kreuzberg sein könnte. Stevenson und die Goodman Gallery, zwei der renommiertesten Galerien Südafrikas, befinden sich dort in einem Gebäudekomplex. Die Ausstellungen, die zum Zeitpunkt unseres Besuches zu sehen sind, überzeugen durch ihre Thematik und verschaffen uns Einblicke in die Auseinandersetzung der zeitgenössischen (Süd-)Afrikanischen Kunst mit Politik, Wirtschaft und Geschichte.

Als Schmelztiegel verschiedener Kulturen wartet die Stadt mit verschiedensten kulinarischen Eindrücken auf.

Kulinarik kreuz
und quer.

Kapstadt ist der Inbegriff einer kosmopoliten Großstadt: Durchmischt von unzähligen Ethnien und Einflüssen wertet die Hauptstadt der Westkap Provinz vor allem auch durch die Gestaltung des Lebensraumes und die kulinarische Vielfalt auf. Neben unzähligen indischen Restaurants und vorzüglichem Fisch gibt es auch hervorragendes Fleisch.

Das  Nelson's Eye, ein traditionelles Afrikaans-Restaurant, bietet neben butterweichen Filetsteaks auch für Europäer eher unbekannte Fleischsorten wie Springbock oder Strauß an. Mehr als köstlich!

Die Küstenstadt hüllt sich nachts in tausender glitzernde Lichter.

Im Hafenviertel wird die
Nacht zum Tag.

Als nächtliche Amüsiermeile hat sich neben der Long Street, die mit zahlreichen Bars und Clubs besticht, die Victoria & Albert Waterfront etabliert. Das restaurierte Hafenviertel beherbergt u.a. auch den Jou Ma Se Comedy Club, wo auch uns als Reisenden eine Möglichkeit geboten wird, uns auf eine sehr ehrliche und amüsante Art mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen. Nach der Show haben wir noch die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Comedy-Newcomer und schwer sympathischen Yassin durch die Nacht zu fahren.

Verwöhnt von Sonne und Natur und der liebevollen Art der Menschen, schafft es diese Stadt nicht nur einen durchschnittlichen Winterblues in 48 Stunden zu beseitigen, sondern auch die Abenteuerlust zu wecken und einen Vorgeschmack auf Südafrika, ja Afrika, zu geben.


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