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Das Stare Miasto, die Altstadt der zweitgrößten Stadt Polens, wartet mit Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert auf.

48 Stunden Krakau.

Die heimliche Hauptstadt Polens eröffnet eine Welt voll mutiger Ritter,
toter Drachen und – Fleischbällchen.

Das Orlowska Townhouse verfügt über verschiedene Apartments. Wir entscheiden uns für die Ausstattung der 30er Jahre.

Antike Holz-Möbel
und alte Fotografien.

Es ist Donnerstagabend und wir landen auf dem International Airport Kraków–Balice. Von hier fahren wir mit dem Taxi Richtung Innenstadt, in das Stare Miasto – die Altstadt der zweitgrößten Stadt Polens. Krakau gilt als heimliche Hauptstadt Polens. In der Altstadt befindet sich unsere Unterkunft - das Orlowska Townhouse, wo wir herzlich

in Empfang genommen werden. Es ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das über verschiedene Apartments verfügt. Zur Auswahl stehen das Boudoir Zimmer, das 30er Jahre Zimmer oder auch das Dichter Apartment. Wir entscheiden uns für die Ausstattung der frühen 30er Jahre.

Am Rynek Glowny, dem zentralen Marktplatz, findet jährlich ein Umzug für Tausende Hundebesitzer statt.

Trompetenklänge
zur Dackelparade.

Die nächsten zwei Nächte verbringen wir zwischen antiken Holz-Möbeln, alten Fotografien an den Wänden und Persischen Teppichen auf dem Boden. Wir wollen aber vorerst keine Zeit verlieren und machen uns direkt auf den Weg zum Rynek Glowny, dem zentralen Marktplatz. Dort findet unter anderem jährlich die Dackelparade statt, ein Umzug, an dem Tausende Hundebesitzer mit ihren kostümierten Dackeln eine Art Love Parade für Dackel veranstalten. Leider fand die Parade dieses Jahr schon statt, weshalb wir lediglich die historischen Stadthäuser, Paläste und Kirchen genauer inspizieren. Ein weiteres Highlight sind die berühmten Tuchhallen. Seit jeher wird hier, im gewissermaßen ältesten Einkaufzentrum Krakaus, reger Handel betrieben. Wo man heute Andenken und Kunsthandwerk kaufen kann, wurde früher mit englischen

und flämischen Tüchern gehandelt. Hier machen wir nun auch Bekanntschaft mit einer von Krakaus vielen Legenden. Zu jeder vollen Stunde schickt ein Trompeter einen Weckruf, den Hejnal, in alle vier Himmelsrichtungen.

Das Massolit Books lädt förmlich dazu ein, sich mit Buch und Kaffee niederzulassen.

Paradies für Bücherwürmer.

Anno 1241 wurde das Spiel des Trompeters durch einen Tatarenpfeil abrupt beendet. Die Stadt konnte zwar durch die Warnung vor dem Angriff gerettet werden, die Kehle des Bläsers wurde jedoch vom Pfeil durchbohrt. Um etwas tiefer in die Welt der Historie Krakaus einzutauchen machen wir uns auf den Weg zum Bücherladen „Massolit Books“. Das Geschäft mit integriertem Café ist sehr gemütlich eingerichtet und lädt förmlich dazu ein, sich mit Buch und Kaffee niederzulassen. 50er Jahre Sessel, deckenhohe Regale gefüllt mit Büchern, schöne alte Lampen. 2002 wurde Massolit Books gegründet und versorgt seitdem die Krakauer Leser und Touristen mit englischsprachiger Lektüre. Verkäufer Robert erzählt uns vom Chakram, einem geheimnisvollen Stein von außergewöhnlicher Kraft, welcher Krakau zu einem der sieben heiligen Orte der Welt macht.

Das Forum Przestrzenie ist Café, Party-Location und Familientreff in einem.

Kreatives Krakau.

Nach klassischen touristischen Pfaden zieht es uns auf die andere Seite der Weichsel, zum Forum Hotel. Ein typischer Vertreter Sozialistischer Architektur. 2002 schloss das Hotel und das Gebäude stand vorerst leer. Bis 2013 eine Gruppe junger, kreativer Krakauer diesen Ort zu einer der angesagtesten Adressen machte. Unter der Woche ist das Forum Przestrzenie Café & Bar, an den Wochenenden dient es als Party-Location und am Sonntag wird mit Kinder-Workshops der Familientag eingeläutet. Es werden sicher noch weitere Kreative ihren Weg hierher finden. Eine andere Location in Krakau, welche ihren Schwerpunkt auf Kultur setzt, ist das Pauza – unser nächstes Ziel. Mitten in der Altstadt versteckt sich das „Kulturzentrum“ in einem Hinterhof. Es vereint auf mehreren Etagen Bar, Klub, Kino und Galerie.

In wechselnden Ausstellungen liegt der Fokus auf polnischen Fotografen, deren Werke in der Galerie oder im Café ausgestellt werden. Doch nach all der Kunst und Kreativität ist es Zeit, die berühmte Polnische Küche auszuprobieren.

Nach zahlreichen Empfehlungen versuchen wir das Nationalgericht: Schmoreintopf aus Sauerkraut und Weißkohl.

Fleischlastig.

Das Morskie Oko ist ein rustikal eingerichtetes Restaurant mit viel Holz im Innenraum und noch mehr Fleisch auf der Speisekarte. Etwas erschlagen von der Kraut- und Fleischlastigkeit der Karte lassen wir uns eine Empfehlung geben. Und entscheiden uns für das Nationalgericht: Schmoreintopf aus Sauerkraut und Weißkohl — mit

verschiedenen Fleischsorten. Wir erweitern die Vorspeise aber noch um den eingelegten Hering in Öl und krönen unser Mahl mit der Fleischplatte für Zwei. Damit haben wir uns aber eindeutig übernommen! Das Nationalgetränk Polens - der Vodka - soll dem Magen helfen, bevor wir uns auf den Weg zurück ins Apartment machen.

Krakau erleben.

Im Conceptstore “Idea Fix” sind rund 100 Designer aus verschiedenen Bereichen vertreten.

Kaffee und “Beygl”.

Wir starten unseren zweiten Tag in Krakau mit Kaffee und Bagels. Hier kommt wieder eine der vielen Legenden zum Tragen. Bereits im 17. Jahrhundert wurde der „Beygl“ als Glücksbringer an Wöchnerinnen und Hebammen überreicht. Mit dieser Informationen verschwinden die Bagels in unseren Rachen und wir fahren wir zum „Idea Fix“. Ein Conceptstore, der nur Produkte von polnischen Designern verkauft. Der Laden liegt im alten jüdischen Viertel Krakaus, dem „Kazimierz“. Rund 100 Designer aus allen Bereichen sind im Laden vertreten und es ist erstaunlich wie groß die Auswahl ist. Die Entscheidung was man mitnehmen soll, fällt nicht leicht. Wir müssen da nun allerdings durch und um ehrlich zu sein, es gibt weitaus schlimmere Beschäftigungen. Nachdem die Taschen voll sind, machen wir uns wieder auf den Weg und steuern eine der Polnischen Institution an - Die Milchbars.

Früher boten die Milchbars vorwiegend Speisen aus Milch, Milchprodukten und vegetarische Gerichte preiswert und schnell an.

Schauplatz Krakauer Legenden.

Der Name kommt aus der Zeit, als in diesen weitverbreiteten Selbstbedienungslokalen vorwiegend Speisen aus Milch, Milchprodukten und vegetarische Gerichte vor allem preiswert und schnell angeboten wurden. Eine Gruppe von Engländern empfiehlt uns Linsen – oder Pilzsuppe mit Nudeln und Fleischbällchen. Wir bestellen und genießen. Nach dem Essen wollen wir noch einem besonderen Ort einen Besuch abstatten. Wir können Krakau nicht verlassen, ohne auf dem Wawel gewesen zu sein. Es ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Die ehemalige Residenz der polnischen Könige liegt auf einem Hügel über der Weichsel. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist sie Weltkulturerbe der UNESCO. Wie könnte es anders sein, auch der Wawelhügel und die Burganlage sind Schauplatz Krakauer Legenden.

Es heißt zum Beispiel, dass früher ein Drache auf diesem Berg gewohnt haben soll, der später von Ritter Krak überlistet und getötet wurde. Nach diesem Tag wurde auf diesem Hügel die Stadt Krak gegründet – in Gedenken an den tapferen Ritter.

Die heimliche polnische Hauptstadt ist auch was die Natur angeht in jedem Fall eine Reise wert.

Auf der anderen Seite
der Weichsel.

Am Eingang zur Kathedrale befinden sich, an Ketten hängend, Überreste eines Wales, eines Mammuts und eines Nashorns. Diese fand man am Ufer der Weichsel im 12. Jahrhundert. Die Bewohner der Stadt hielten sie für die Knochen eines Riesen, sprachen ihnen Kräfte zu und hängten sie auf, um die Kathedrale vor bösen Geistern zu schützen. Soweit ist die Geschichte völlig nachvollziehbar – die Legende besagt allerdings, dass das Ende der Welt naht sobald die Knochen auf den Boden fallen. Bei unserem Besuch schaut alles soweit gut aus und die Knochen hängen noch, weshalb wir uns beruhigt wieder gen Heimat begeben können. Ob Legenden, heilige Orte, fleischlastige Speisen oder Designshops – die heimliche polnische Hauptstadt hat viel zu bieten und ist in jedem Fall eine Reise wert. Wir werden wiederkommen, am Besten zur Dackelparade.


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