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Der in New York lebende Filmemacher ist auf eine lässige Art und Weise mutig, originell und sich für nichts zu schade.

Casey Neistat: Sei mutig
und mach deine Arbeit.

Der amerikanische Ausnahme-Filmemacher Casey Neistat spricht über
Storytelling, Langstreckenläufe und wie „The CLA Project“ zustande kam.

Casey Neistat hat seinen eigenen Weg gefunden. Sein Motto: "Mach die Arbeit".

Ein Videoappell an New York.

Wenn man sich Casey Neistats YouTube Videos ansieht, wünscht man sich, selbst auf die Idee gekommen zu sein. Oder bei dem ganzen Spaß zumindest dabei gewesen zu sein. Der in New York lebende Filmemacher ist auf eine lässige Art und Weise mutig, originell und sich für nichts zu schade. Die Hauptrolle in seinen Filmen übernimmt er am liebsten selbst (wo er für gewöhnlich durchs Bild rennt, skatet oder springt, manchmal auch fällt, während man das unterdrückte Kichern seines Assistenten aus dem Off hört), und scheut sich nicht, seine Meinung zu sagen. In seinem mittlerweile neun Millionen mal gesehenen Videoappell an die Stadt New York über die Ungerechtigkeit, wegen des Befahrens der Straße ein Bußgeld zu bekommen, fährt der topfitte Neistat mit seinem Fahrrad unbeirrt in jedes Hindernis auf dem Radweg – von Mülltonnen bis hin zum Polizeiauto. Der Spaß hat auch immer eine Botschaft.

Casey Neistat musste vieles auf eigene Faust lernen. Genau das hat seinen eigenen Stil hervorgebracht.

Das Geheimnis des Erfolgs.

Neistat hat sich selbst eine Nische in einer immer dichter besetzten Welt geschaffen: Pro Minute werden auf YouTube ca. 72 Stunden Videomaterial hochgeladen, während der Fernsehkonsum mehr und mehr sinkt. Als der aus Connecticut stammende Amerikaner mit dem Filmen begann, hatte er kein Geld, keine herkömmliche Ausbildung, und ein Kind – mit gerade mal 17 Jahren. Er stellte Videos ins Netz, bevor die meisten von uns überhaupt wussten, was YouTube war. Mit 32 Jahren ist er immer noch dabei. „Mach die Arbeit“ ist Neistats schlichter aber ernstzunehmender Rat an angehende Filmemacher, und eindeutig das Geheimnis seines Erfolges. Mehr dazu und zum kürzlich veröffentlichten „CLA Project“ für Mercedes-Benz USA erzählt er uns im Gespräch, das vor unserem Fotoshooting in seiner Heimat New London, Connecticut, entstand.

"Das Besondere am Kreativbusiness ist, dass man seinen eigenen Weg finden muss. Es gibt kein klar festgelegtes Erfolgsrezept", meint Casey Neistat.

Casey Neistat über...

... Geschichten erzählen:
Mich haben Geschichten schon immer fasziniert, aber ich bin nicht sehr gut im Schreiben, also war Video das ideale Medium für mich. Mein Reifeprozess als Erzähler in Verbindung mit Technologie hat sich dann von selbst ergeben.

… darüber, Autodidakt zu sein:
Das Besondere am Kreativbusiness ist, dass man seinen eigenen Weg finden muss. Es gibt kein klar festgelegtes Erfolgsrezept. Wenn es einen vorgeschriebenen Weg gäbe, würden ihn sicher viel mehr Leute gehen, weil es ein fantastischer Beruf ist und man ein tolles Leben führt. Für viele Leute beinhaltet das eine klassische Ausbildung, aber ich musste mir einen anderen Zugang suchen.

Die Filmhochschule konnte ich mir nicht leisten – also musste ich es eben auf eigene Faust lernen. Genau das hat meinen eigenen Stil hervorgebracht.

Ihn beruhigt das Bewusstsein, dass man alles herausfinden und viel entdecken kann.

… den kreativen Prozess des Filmemachens:
Meine Lieblingsaufgabe beim Filmemachen ist es, eine Geschichte zu entdecken. Als wir   Teil 3 des CLA-Projekts  drehten, hatten wir eine Idee: Wir wollten in New York filmen, mit mir auf dem Skateboard und dann einfach schauen, was dabei herauskommt. Jedes Hindernis und alles, was wir vorfanden, wurde Teil dessen, was wir erzählen. Der Prozess wird also eher von einer Idee oder einem Ziel in Gang gesetzt und geleitet, als dass man eine bestimmte Formel anwendet oder alles von A bis Z durchgeplant ist.

… darüber, warum Angst gut ist
(und Kompromisse nicht):

Muss man ein gewisses Maß an Furchtlosigkeit besitzen, um so zu arbeiten? Ja wahrscheinlich schon. Aber starr an einem Drehbuch oder Storyboard zu kleben, bedeutet für mich einen Kompromiss einzugehen. Die Spontaneität, das Unbekannte, der Entdeckersinn werden vernachlässigt.

Natürlich hat man auf diese Weise manchmal etwas Panik, aber mich beruhigt das Bewusstsein, dass man alles herausfinden und viel entdecken kann.

Das CLA Projekt war für Casey Neistat eine großartige Erfahrung, die seinen Ehrgeiz und seine Kreativität herausgefordert hat.

… das Mercedes-Benz “CLA Project”:
Die Produktion war meine und ich hatte größtenteils freie Hand aber das gesamte Ding war eine Gemeinschaftsproduktion zwischen Mercedes-Benz, der Agentur Razorfish und mir. Wir haben uns die ganze Zeit abgesprochen, wir wollten ein Video haben, auf das alle stolz sein können. Wie setzt man so etwas Anspruchsvolles wie das CLA-Projekt in die Tat um? Die Antwort ist: Man arbeitet mit einem Unternehmen und einem Team zusammen, das mutig genug ist, „outside the Box“ zu denken. Es war eine großartige Erfahrung, die meinen Ehrgeiz und meine Kreativität herausgefordert hat.

… Motivation:
Ich messe meinen Fortschritt in meiner Karriere an genau einer Sache: an dem, was ich produziere. Ich bin an einem Punkt, an dem ich beinahe depressiv werde, wenn ich nicht ständig etwas Neues kreiere.

Das einzige, was mich im Leben vorwärts treibt, ist die Arbeit. Ich habe ein unbändiges Verlangen, immerzu etwas zu schaffen.

Wenn es nach Neistat geht, muss man Geschichten erzählen, die berühren.

… die Zukunft des Online Marketings:
Die Überflutung mit Inhalten ist ein relativ neues Phänomen. Man sitzt nicht länger abends vor dem Fernseher, wo alle sechs Minuten Werbung läuft. Stattdessen verbringen wir jetzt acht Stunden pro Tag vor dem Computer, sind auf Facebook und YouTube unterwegs und werden ständig Opfer der Medienflut. Das hat dazu geführt, dass wir vieles einfach ignorieren. Als Fernsehzuschauer waren wir weitgehend reaktiv, jetzt sind wir proaktiv geworden. Wir müssen uns entscheiden, was wir sehen wollen und was nicht. Wir können jedes Fenster jederzeit schließen. Wie macht man die Menschen also neugierig auf seine eigene Marke? Meine Antwort ist: Erzählt den Menschen eine Geschichte, etwas das sie berührt, egal ob sie etwas mit dem Produkt zu tun hat oder nicht. Denn wenn ihnen die Geschichte gefallen hat, wird die Marke positiv in Erinnerung bleiben.

Am Liebsten entdeckt Neistat zusammen mit seinem Sohn die Welt.

Caseys Rat an junge Leute, die Filmemacher werden wollen:
Macht eure Arbeit. Und ich meine das so wörtlich, wie es nur geht. Wir lieben die Vorstellung, dass man eine Erleuchtung hat, ein angeborenes Talent oder eine besondere Begabung. Aber in Wahrheit erfordert jeder Erfolg im Leben – und besonders im Kreativbereich – wahnsinnig viel Arbeit, und nichts daran ist romantisch, sensationell oder interessant, deshalb tendiert man dazu, es zu ignorieren. Daher glaube ich, dass es in diesem Business viel leichter ist zu scheitern als erfolgreich zu sein - weil man so viel arbeiten muss, es hängt einzig und allein von dir und deinem Schaffenswillen ab. Also arbeitet und seid tapfer! Auch wenn das vielleicht viele Leute abschreckt…

… sein schönstes Reiseerlebnis:
Ganz klar die Reisen mit meinem 15-jährigen Sohn. Er liebt es, mit mir zusammen die Welt zu entdecken.

"Niemand braucht heute mehr eine Erlaubnis zum Kreativsein oder dazu, sein Werk in die Welt zu setzen. Man muss es ganz einfach tun."

… sein tägliches Ritual:
Ich jogge. Ich laufe etwa 100 bis 130 km in der Woche. Beim Joggen finde ich die Zeit komplett abzuschalten, nachzudenken und mich auf das Bevorstehende zu konzentrieren. Außerdem kommen mir beim Laufen die meisten Ideen.

… seine nächsten Pläne:
Gerade stelle ich einen Film über meinen Sohn fertig. Er wird „Kid and Me“ heißen. Ich habe sehr lange daran gearbeitet und bin sehr begeistert davon. Wer also gerade einen Film ausbrütet, schon immer ein Buch schreiben wollte oder von einer besonderen Reise träumt, sollte nicht vergessen: Niemand braucht heute mehr eine Erlaubnis zum Kreativsein oder dazu, sein Werk in die Welt zu setzen. Man muss es ganz einfach tun. Mit den Worten von Scott Belsky: „Du bist ein freies Radikal, mach was draus.“

Mehr über Casey Neistat erfahren Sie  hier

Caseys Videos, darunter die vier „CLA Project“ Filme, finden Sie  hier

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