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Zum Start unserer neuen Serie besuchen wir in Berlin den Fotografen Maxime Ballesteros und die Modedesignerin Jen Gilpin.

Creative Couples: ein Nachmittag
mit Jen und Maxime.

Zum Start unserer neuen Serie besuchen wir in Berlin den Fotografen Maxime Ballesteros und die Modedesignerin Jen Gilpin. Wie hat ihr Zusammensein die gemeinsame Vision geschärft oder verändert?

Text: Katherine Koniecki / Fotos: David Fischer
Ein entspannter Nachmittag bei Maxime und Jen © David Fischer

Kreatives Duo.

Mit souveränem Selbstbewusstsein gehen Jen und Maxime ihrem jeweiligen Handwerk nach – und nehmen als private und professionelle Partner gleichzeitig symbiotisch am Leben des anderen teil. Grund genug, um mit diesem Duo unsere neue Serie über kreative Paare zu starten. Der französische Fotograf Maxime Ballesteros und die kanadische Modedesignerin Jen Gilpin ergänzen sich bestens. Und dies nicht nur privat, sondern auch ästhetisch – z.B. in den Lookbook-Produktionen für Jens Modelabel Don't Shoot the Messengers , für die Maxime verantwortlich zeichnet.

Zuhause bei Jen und Maxime in Berlin © David Fischer

Künstlerische Synergie.

Um etwas mehr über diese künstlerisch-kollaborative Synergie zu erfahren, verbringen wir einen Nachmittag mit Jen und Maxime. Irgendwo zwischen der DSTM-Boutique und dem gemeinsamen Atelier, kleinen Fahrradexkursen und starkem Kaffee in ihrer Wohnung in Berlin Mitte geben uns die beiden

Einblick in ihr kreatives Miteinander. Erst kürzlich waren Jen und Maxime übrigens für mb! Magazine und SLEEK auf Tour, um im Rahmen diverser Road-Trips zwischen Amsterdam und London neue Modetalente aufzuspüren.

Beim Zuschnitt mit Jen im DSTM-Studio © David Fischer

Ihr beiden habt gerade erst geheiratet. Herzlichen Glückwunsch! Wie war’s?
Maxime: Es war fantastisch. Unsere engsten Freunde waren dabei, und das war wahrscheinlich das Allerbeste an der ganzen Hochzeit – all die Menschen, die uns wichtig sind, um uns zu haben.
Jen: Wir haben für unsere Feier einen kleinen Campingpark gemietet. Es war total schön und ein bisschen trashig – also genau unser Ding.

Wann habt ihr eigentlich zum ersten Mal kreativ zusammengearbeitet?
Jen: Als wir uns das erste Mal begegnet sind, war ich gerade mit dem letzten Schliff unserer ersten Kollektion beschäftigt. Dann haben wir beim folgenden Lookbook-Shooting erstmals zusammengearbeitet.

Jens Kollektion © David Fischer

Hat eure jeweilige Ästhetik die offensichtliche Chemie zwischen euch beiden noch bestärkt?
Jen: Beim ersten Shooting habe ich seinen Stil so richtig für mich entdeckt. Bei der Durchsicht der Bilder hat er mir gezeigt, was genau ein gutes Foto ausmacht. Er ist dabei immer ein ganzes Stück weitergegangen, als ich es normalerweise tun würde, aber daraus hat sich dann die Markenidentität entwickelt.
Maxime: Ihre Kollektion hatte etwas sehr Sinnliches, das uns beide ansprach. Wir haben dann gemeinsam eine Identität herausgearbeitet: Es war ihre erste Kollektion und mein erstes Lookbook, d.h. wir haben alles von Anfang an zusammen entwickelt.

Maxime im DSTM-Studio, -Showroom und -Shop © David Fischer

Basieren die Lookbook-Bilder normalerweise auf der Kollektion oder ist es bei euch genau andersherum?
Maxime: Da ich sowieso jeden Tag im Studio bin, bekomme ich den gesamten Kreationsprozess mit, von den ersten Skizzen bis zur fertigen Kollektion. Aber manchmal dient auch eins meiner Bilder als Ausgangspunkt, den wir dann zusammen weitertreiben.
Jen: Manchmal lassen wir uns auch von der Ästhetik eines seiner Shootings für ein anderes Projekt inspirieren und übernehmen dann bestimmte Elemente für mein das Lookbook.

Habt ihr auch schon bei anderen Projekten zusammengearbeitet?
Maxime: Wenn ich außerhalb Berlins für einen Job gebucht werde, nehme ich Jen als Fotoassistentin mit. Ich habe ihr gezeigt, wie man Filme wechselt und mit den Kameras umgeht. Außerdem hat Jen schon Outfits für eins meiner Shootings designt, die sich später als echte Bestseller entpuppt haben, z.B. der Catsuit.

Kreativer Showroom © David Fischer

Wenn ihr euch kreativ austauscht, gibt es dann irgendwann einen Punkt, an dem ihr euch auch ohne Worte einig seid?
Jen: Bei Shootings muss ich grundsätzlich loslassen. Wir besprechen im Vorfeld, wo es in etwa hingehen soll, aber sobald es tatsächlich losgeht, schaue ich oft gar nicht mehr hin. Dann ziehe ich mich lieber etwas zurück, denn Maximes Arbeit impliziert eine gewisse Intimität und Nähe zwischen ihm und dem Model.

Wenn ihr eure Beziehung kurz Revue passieren lasst – was wäre dann der positivste Aspekt, der sich aus eurer Zusammenarbeit ergeben hat?
Jen: Das Image und die Identität der Marke sind dadurch viel fassbarer – und die zukünftige Ausrichtung klarer – geworden. Maxime: Wir arbeiten oft mit denselben Models, d.h. es ist auch viel Freundschaft im Spiel. Fast wie ein Nachmittag im Kreis der Familie! Ich pflege gern echte Beziehungen zu den Leuten, mit denen ich arbeite, denn dadurch wird die Zusammenarbeit mit der Zeit immer besser.

Per Fahrrad vom DSTM-Studio zur Wohnung von Jen und Maxime in Berlin-Mitte © David Fischer

Wie fördert eure Zweisamkeit und euer Zusammenleben in Berlin die Kreativprozesse?
Jen: Es fühlt sich irgendwie ganz natürlich an. Wir sind beide Nachteulen und deshalb eher abends und nachts aktiv. Außerdem arbeiten wir grundsätzlich beide gern.
Maxime: Mir ist eine solide Basis sehr wichtig – ich mag mein Zuhause. Und Berlin ist eine gute Ausgangsbasis. Ich habe hier ein echtes Zuhause gesucht und gefunden.

Was beschäftigt euch gerade? Worauf freut ihr euch aktuell besonders?
Maxime: Ich fange gerade mit der Arbeit an einem Buch an – und habe demnächst eine Ausstellung in Köln. Jen: Meine neueste Kollektion ist gerade fertig geworden; dann gönne ich mir immer eine kleine Atempause, bevor ich Ideen für die nächste sammle. Außerdem freue ich mich total auf unseren nächsten Road-Trip für mb! Magazine und SLEEK – dann werden wir die Kreativszene in Leipzig, Wien und Prag entdecken.

Berliner Herbstluft auf Maxime und Jens Dachterrasse © David Fischer

Über den Dächern Berlins.

Vor unserem Abschied erklimmen wir noch die schmale Leiter zu Jen und Maximes Berliner Dachterrasse. Hoch über der Stadt lässt sich kurz die Sonne blicken und präsentiert die Stadt im leuchtenden Herbstglanz. Gefährlich nah am Dachrand zeigt uns Jen in ihren hohen Absätzen den kleinen Kräuter- und Blumengarten – und wo die beiden für das Shooting der

DSTM-Sommerkollektion ein aufblasbares Kinderplanschbecken aufgebaut hatten. Letzteres ist ein kleines, skurril-charmantes Symbol ihrer harmonischen Symbiose – denn Jen und Maxime haben hier in Berlin keine Nische für ihren kreativen Auslauf gesucht, sondern gleich selbst und gemeinsam eine passende erschaffen.


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