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Als Sohn eines Künstler-Ingenieur-Teams serviert David Lemaitre uns einen verführerisch-kosmopoliten Mix aus schlicht-schönen Melodien.

David Lemaitre:
Poppiger Überschwang.

Luftig-leicht, federnd und endlos optimistisch schlägt
David Lemaitre geografische und groovende Brücken
zwischen südamerikanischem Songwriting
und rasanten Rhythmen, die direkt in die Füße schießen.

Text: Sonja Commentz / Fotos: Florian Reimann
David Lemaitre schlägt geografische und groovende Brücken zwischen südamerikanischem Songwriting und rasanten Rhythmen.

Verführerisch-kosmopolitischer Mix.

“Wo man herkommt, ist doch eigentlich egal – allein das Ziel zählt!” erklärt David Lemaitre, der sich seine musikalisch-nationalen Nischen einfach selbst zurechtzimmert und dabei auch gern in fremden Genres und Kontinenten wildert, Geprägt von der psychedelischen Plattensammlung seines Vaters bzw. den südamerikanischen Protestsongs seiner Mutter lässt der dreisprachige Musiker in seinen dicht geschichteten Dreampop-Drones und poplastigen Elektronik-Exkursen auch charmante Verweise auf die erste Riege der nordamerikanischen Neopop-Szene um Washed Out, Neon Indian oder Animal Collective anklingen, während sein introspektives, intelligentes Songwriting auf Europäer wie Benoît Pioulard verweist.

Als Sohn eines Künstler-Ingenieur-Teams – also der perfekten Mischung aus sensibler Kreativität und Basteldrang – serviert David Lemaitre uns nun einen verführerisch-kosmopoliten Mix aus schlicht-schönen Melodien und feinst gewebten Songstrukturen, die Harmonien und Samples mit vertrackten Rhythmen unterlegen.

David Lemaitre - zwischen Dreampop-Drones und poplastigen Elektronik-Exkursen.

Die (Un-)Tiefen der Liebe.

Unterstützt von Joda Förster (Vibraphon, Synthie und Koffertrommel) und Sebastian Schlecht (Geige, Cello und selbstgebauter Weinflaschen-Synthesizer) stürzt sich David auf seinem neuen Album Latitude mutig in die (Un-)Tiefen der Liebe in all ihren wunderschönen und verletzlichen Varianten, um seine Songs auf ihr nacktes Gerüst herunterzubrechen – und sie dann neu einzukleiden. Doch mehr dazu von David selbst:

Hallo David, vorab eine kleine Kennenlernfrage: Wie würde dich eigentlich dein bester Freund – bzw. dein größter Feind – beschreiben?
Hm, mal sehen … Mein bester Freund würde wahrscheinlich sagen, dass ich der perfekte Beifahrer für lange Touren bin, weil ich sehr leckere Brote schmiere und ein ausgesprochen geduldiger Zuhörer bin. 

Mein schlimmster Feind würde mich als schlechten Tänzer outen, also für jemanden mit südamerikanischen Wurzeln. Und da hätte er absolut recht.

David Lemaitre ist geprägt von der psychedelischen Plattensammlung seines Vaters bzw. den südamerikanischen Protestsongs seiner Mutter.

Songwriting und rasante Rhythmen.

David Lemaitre präsentiert einen verführerisch-kosmopoliten Mix aus schlicht-schönen Melodien und feinst gewebten Songstrukturen, die Harmonien und Samples mit vertrackten Rhythmen unterlegen.

Was hat dein bisheriges Leben am meisten geprägt?
Du meinst ein einschneidendes Erlebnis, das alles verändert hat? Wahrscheinlich war es der Tag nach meinem Schulabschluss: Da bin ich mit nur einem Koffer und zwei Gitarren bewaffnet nach Europa gezogen, um hier mein Glück als Musiker zu versuchen.

Wo wir schon beim Reisen und somit dem Thema deiner Platte Latitude, sind – wie übersetzt du Reiseerfahrungen eigentlich in Musik?
Absolut jeder Lebensabschnitt hat seine Spuren in meinem Sound hinterlassen. Wenn ich Instrumente übereinander schichte, gehe ich z. B. sehr gern verdichtet und polyrhythmisch vor, was sicher ein Überbleibsel meiner Jugend in Südamerika ist. Und die melancholischen Protestsongs, die mir meine Mutter damals immer vorgesungen hat, haben mich mindestens ebenso stark beeinflusst wie die elektronische Musik, die ich nach Ankunft in Berlin für mich entdeckt habe.

Deine Wohnorte, deine Freunde, die Leute um dich herum – absolut alles kann einen Song inspirieren.

David Lemaitres neues Album „Latitude“ erscheint zunächst am 9. April 2013 im deutschsprachigen Raum.

Trifft dies auch auf deine Texte zu? Was war denn die skurrilste Idee, die in dein Songwriting eingeflossen und später in deinen Texten aufgetaucht ist? Irgendwann über dem Atlantik habe ich mal von einer wilden Party im Flugzeug geträumt. Dabei war u. a. ein Tiger, meine betrunkenen Eltern und ein verrückter Pilot im Spiel, der spontan aus dem Flieger gehüpft ist … dieser Inspiration verdanke ich The Incredible Airplane Party. Letztendlich sind alle Songs des neuen Albums entweder sehr persönlich, fiktiv – oder eine Art Mischung. Einige helfen mir dabei, Dinge zu verarbeiten, andere sind viel seltsamer oder abstrakt angelegt. Für mich sind diese Songs eigenständige Lebewesen, um die ich mich liebevoll kümmere und die ich so gut wie möglich musikalisch einkleide. Der absolut seltsamste Song ist wahrscheinlich The Doctor’s Wife – irgendwo zwischen Milan Kunderas Unerträglicher Leichtigkeit des Seins und Hello, I Love You von den Doors.

Lesen Sie das vollständige Interview mit David Lemaitre auf mb! by Mercedes-Benz.

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