Willkommen bei Mercedes-Benz International

Farbexplosionen.

In Christian Awes großformatigen Bildern gehen leuchtende
Farbexplosionen und raffinierte Details ungewohnte
Symbiosen ein. Zuhause zwischen visuellen Extremen
und dem ihm eigenen synästhetischen Fokus beflügelt
Awe die Sinne des Betrachters – und lässt die Grenzen
zwischen Graffiti-Sprühwerk und klassischer Wandkunst
subtil verschwimmen.

Autor: Sissy Dille / Fotos: Pablo Ruiz Holst

Sprenkelkonvolute.

Echt detailverliebt: Wenn Christian Awe Hand – bzw. Pinsel oder Sprühdose – anlegt, entstehen in mühevoller Schichtung faszinierend kleinteilige Sprenkelkonvolute, die elegant das Auge verwirren. Gespickt mit kontrastierenden Elementen, z. B. dem zurückgelassenen Ohrring einer verflossenen Liebe, Songschnipseln oder einfach nur einem Deckel gerade verbrauchter Farbe, verbildlicht er so persönliche Erlebnisse, flüchtige Stories oder frisch erfundene Fantasien, die gerade in seinem Kopf herumschwirren mögen.

Immer dabei: eine ganze Kollektion großer Acryl-Sprühlackdosen, mit deren Hilfe er seinen überdimensionierten Wandbildern in mehreren Etappen und Farbaufträgen den richtigen ästhetischen Rahmen verleiht.

Energetisches, sinnliches Spannungsfeld.

Fast schade, dass der Betrachter diesen Schaffensweg nicht zu sehen bekommt, denn gerade diese kreative Schichtung unterschiedlicher Techniken, Materialien und Inhalte schenkt Awes Bildern eine ganz besondere Spannung, die sich schließlich im intensiv leuchtenden, aufmerksamkeitsstarken Werk entlädt. Fast manisch wirken diese kontrollierten Explosionen, die seine Leinwand in ein energetisches, sinnliches Spannungsfeld verwandeln – und ganz entfernt noch an deutsche abstrakte Expressionisten oder ihr optimistisch buntes Pendant in Kalifornien erinnern mögen.

Im synästhetischen Fokus.

Street-Art-Vergangenheit.

Ihren Ursprung hat diese ungebändigte künstlerische Energie übrigens in Christian Awes Graffiti- und Street-Art-Vergangenheit – veredelt durch ein Studium an der Universität der Künste in Berlin, die er 2005 als Meisterschüler verließ.

„Spread the Word!“

Auch sein großzügiges Loftatelier betreibt der waschechte Berliner in der deutschen Hauptstadt. In den riesigen Räumlichkeiten unter den Dächern der Metropole kann er seiner Kreativität nun freien Lauf lassen – oder beim Basketball (seiner Leidenschaft Nummer zwei) ein paar Körbe werfen und neue Energie und Inspiration tanken. Ganz im Sinne synästhetischen Erlebens fließen dabei, neben den sichtbaren und taktilen Elementen, auch hörbare Quellen in seine Werke ein. Jedoch keine sanft plätschernde Hintergrundmusik, sondern oft die Werke befreundeter Musiker, die er mit Leidenschaft hört und ebenso enthusiastisch-engagiert weiter verbreitet. Frei nach der Regel „Spread the Word!“ teilt er Inspirationen gern mit der Außenwelt, um unseren kollektiven Horizont noch ein Stückchen weiter zu eröffnen.

Vision Diamond.

Auch sein Cover-Kunstwerk für die aktuelle Mercedes-Benz Mixed Tape-Ausgabe Vision Diamond trägt, dank klarer Formen, leuchtender Strahlkraft und fast psychedelischer Explosionselemente durchaus bewusstseinserweiternde Züge und liefert damit eine perfekte visuelle Entsprechung der abwechslungsreichen Musikermischung, die sich hinter diesem Cover versteckt.

Die zugehörige Compilation mit zehn kostenfreien Stücken steht noch bis zum 19. Juni zum kostenlosen Download bereit!

Frische Farbexplosionen.

Mittlerweile sind die Werke des ehemaligen Outdoor-Sprayers auch in der internationalen Galeriewelt bzw. auf Messen wie der Art Cologne 2012 absolut gesellschaftsfähig und gern gesehene Gäste. Sammler stehen bei dem Berliner Schlange und lassen sich von dessen frischen Farbexplosionen gern überraschen.

Aktuell ist Awe noch im Rahmen der internationalen Urban-Art-Schau Escape The Golden Cage in Wien zu sehen. Der Eröffnung ging eine Live-Painting-Aktion voraus, für die der Künstler selbst auf dem Museumsplatz eine drei mal vier Meter große Wand gestaltete.

Mehr Informationen über Christian Awe: http://www.christianawe.com/


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