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Der Künstler Andreas Nicolas Fischer hat die Gestalt des AMG SLS Sounds in einem Kunstwerk verewigt.

Generative Kunst – Vom AMG-Sound
zur Skulptur.

Der Künstler Andreas Nicolas Fischer verwandelt exklusiv für Mercedes-Benz das kraftvolle Motorengeräusch des SLS AMG in eine faszinierende Soundlandschaft.

Fotos: Daniel Hofer
„Schwarm (orange) — 2012“ von Andreas Nicolas Fischer.

Generative Kunst.

Ob Daten aus ökonomischen Systemen, einfache Codes oder Musik – der Künstler Andreas Nicolas Fischer transformiert unsichtbare Phänomene in physische Konstrukte. So auch das unsichtbare aber unverwechselbare Geräusch des Mercedes-Benz SLS AMG Motors, welches er in ein ästhetisches Kunstwerk verwandelt. Die Methode, die Andreas Nicolas Fischer dafür verwendet, nennt sich „Generative Kunst“. Neu ist diese Herangehensweise nicht: Bereits Mozart hat Ende des 18. Jahrhunderts mit generativer Komposition experimentiert. Durch das Rollen eines Würfels, präpariert mit vordefinierten Musiksequenzen, komponierte der Zufall mit. Im Gegensatz zu Mozart haben die zeitgenössischen Künstler mehr Möglichkeiten. Komplexe Algorithmen und eine daraus entwickelte Software bilden einen künstlerischen Rahmen, in denen sich Daten „entfalten“ können.

In einem infiniten Prozess entstehen unzählige Varianten, die zufällig miteinander kombiniert etwas Unvorhersehbares bilden. Das entstandene Werk ist geprägt durch Zufall und Unendlichkeit.

Arbeitsplatz von Andreas Nicolas Fischer: Die Datenvisualisierung beginnt mit einer programmierten Software.

Der Datenkosmos.

„Was für ein schöner Morgen, um in das Studio zu gehen und zu sehen, was die Feen der Renderfarm für mich erschaffen haben …“, lautet ein Twitter-Kommentar des Berliner Künstlers. Die Unendlichkeit an Variationen, die Zufälligkeit und der eigenständige Entstehungsprozess machen die Generative Kunst für Fischer so interessant. Am Anfang programmiert Fischer eine aufwändige Software, die die Daten zu Kunstwerken verarbeitet, aber bestimmte Parameter bleiben dem Zufall überlassen. „Man erschafft das Werk und ist gleichzeitig das Publikum. Das fasziniert mich.“ Fischers Begeisterung für generative Systeme und ihre vielfältigen Möglichkeiten entflammte auf einer Ausstellung des Künstlers Casey Reas im Jahre 2005. Um seine Ideen mit generativen Systemen umzusetzen, erlernte der Künstler das Programmieren.

„Ich war nie gut in Mathe oder Physik“, gesteht Fischer, der bis dahin mit klassischen Methoden wie Malerei arbeitete. Doch dieser Umstand hat ihn nicht davon abgehalten, sein Ziel zu erreichen.

Im Studio eines alten Berliner Fabrikgebäudes: Andreas Nicolas Fischer.

Das Unsichtbare sichtbar machen.

Angefangen hat Fischers Künstlerkarriere allerdings noch ohne einen konkreten Plan. „Dass ich Künstler wurde, passierte einfach“, erzählt Fischer. „Als Kind habe ich viele Kunstausstellungen besucht. Und meine Eltern haben mich immer in meiner Leidenschaft ermutigt.“ Noch während der gebürtige Münchner Grafikdesign und visuelle Kommunikation studierte, stellte er seine ersten Arbeiten aus. Heute ist der 31-Jährige hauptberuflich Künstler und arbeitet im Studio eines Berliner Fabrikgebäudes. Inspirieren lässt sich der Wahlberliner von vielem: „Es können Kleinigkeiten sein, die für die meisten unsichtbar sind, die man dann in einem Kunstwerk als Skulptur oder Bild festhält“, berichtet der Datenkünstler.

„Reflection – 2008“ von Andreas Nicolas Fischer in Kooperation mit Benjamin Maus.

„Dinge schaffen, die Kunst machen”.

In dem Werk „Reflection“ von 2008 transformierte Fischer zum Beispiel eine Sequenz des Musikstücks „Frans de Waard“ vom gleichnamigen Komponisten in eine dreidimensionale Skulptur. Geprägt von der elektronischen Musik entschied sich Fischer für ein metallisch-schwarzes Erscheinungsbild. Auch wenn das Endergebnis des künstlerischen Datenverarbeitungsprozesses ungewiss bleibt, kann der Künstler seine ästhetischen Vorstellungen in den Rahmenbedingungen der Software festlegen, erklärt Fischer. Die spannende Frage bleibt jedoch, in wie weit man den Künstler von dem Kunstwerk extrahieren kann.

„Ich persönlich bin immer sehr präsent in meinen Werken, denn ich gestalte das System, welches die Bilder erschafft“, berichtet Fischer getreu seiner Selbstbeschreibung auf Twitter: „Making things that make art”.  

Datenkünstler Andreas Nicolas Fischer.

Die Beschleunigung des SLS AMG erhebt sich als kraftvolles Gebirge.

SLS AMG Soundlandschaft.

Für den SLS AMG Sound programmiert Fischer ebenfalls einen künstlerischen Rahmen, in dem sich die Hoch- und Tieftöne des Motorgeräuschs während der Beschleunigung prozesshaft in einen anderen Zustand verwandeln. Die Frequenzen aus geballter Energie erheben sich kraftvoll in Rot und Schwarz. Der Schwerkraft trotzend konserviert das Kunstwerk die akustische Beschleunigung, die sich wie glühende Flammen emporstreckt.

Der optische „Zuhörer“ spürt die Kraft des Motors, der sich nach der Straße sehnt und den Andrenalinspiegel des Betrachters in die Höhe treibt.

„Soundscape SLS AMG – 2013“ von Andreas Nicolas Fischer.

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