Willkommen bei Mercedes-Benz International

Haben schon vieles gemeinsam erlebt. Julie Rouby und ihr Begleiter seit Kindheitstagen, der 1982er Mercedes-Benz 280 SL Cabrio.

Mediterrane Wärme, Pariser Vibe.

Mit Freunde von Freunden zu Besuch bei der französischen Kunstagentin Julie Rouby in Paris.

Text: Léa Munsch / Fotos: Fred Lahache
Die Kunstagentin Julie Rouby liebt ihre Wahlheimat Paris.

In Paris angekommen.

Irgendwo im Pariser Bezirk Le Marais öffnet sich eine Tür auf ein lichtdurchflutetes Wohnzimmer. Während auf dem tabakfarbenen Togo Sofa ein kleines Fellknäuel namens Raoul leise vor sich hin schnurrt, heißt uns die multitalentierte Wahlpariserin in ihrem Zuhause willkommen. Julie Rouby, die ursprünglich aus Cannes kommt, wohnt seit acht Jahren in Paris – aber trägt ihre mediterranen Wurzeln weiterhin stolz zur Schau. 

Inspiriert von Studium und dem alljährlichen Cannes Lions International Festival of Creativity entschied sich Julie zunächst in der Werbebranche zu arbeiten, doch schon bald zog es sie eher Richtung Produktion und Kunsthandel. Der einzige Fixpunkt blieb und bleibt Paris sowie Julies uneingeschränkte Bewunderung ihrer fast unwirklich schönen Wahlheimat, die sie immer wieder gern per Fahrrad oder in ihrem geliebten 1982er Mercedes-Benz 280 SL Cabrio durchstreift.

Ein Stückchen Heimat. Der 1982er Mercedes-Benz 280 SL Cabrio erinnert Julie Rouby an ihre Wurzeln in Cannes.

Südländisches Temperament.

Wie macht sich deine südländische Ader eigentlich in deinem Alltag bemerkbar?
Meine Lebensart ist einfach sehr mediterran geprägt. Ich koche für mein Leben gern – und schaffe es dabei, in fast jedem Gericht Rosmarin und Olivenöl unterzubringen. Meine

Spezialität ist pissaladière, eine Art Zwiebelkuchen, die meine Freunde über alles lieben. Auch die sonnige Energie des Südens habe ich mir bewahrt. Und dann wäre da noch mein weißes Mercedes-Benz Cabriolet das mich von Cannes nach Paris begleitet hat.

Julie Rouby wusste schon immer, was sie erreichen will.

Schon immer zielstrebig.

Wie bist du damals zur Werbung gekommen?
Während meiner Jugend wälzte ich Magazine und freute mich jedes Jahr auf die Cannes Löwen Verleihungen für die beste internationale Werbung. Während des Festivals besuchte ich so viele Events wie möglich und traf dabei Leute, sammelte fleißig Visitenkarten. Dabei begegnete ich u.a. dem Team 

der Werbeagentur JWT, und ein paar Monate später bin ich dort als Praktikantin untergekommen. Direkt im Anschluss heuerte mich einer der Agenturkunden für die Organisation eines Events in Cannes in einem großen Pop-up-Club an … aber mir war schon damals klar, dass es mich eigentlich nach Paris zog.

Julie Rouby kann auf eine spannende berufliche Karriere zurückblicken.

Jede Menge Erfahrung.

Du hast die Werbewelt also verlassen?
Nicht ganz. Bei einem Vorstellungsgespräch vor ein paar Jahren meinte mal jemand zu mir, dass ich „für Produktentwicklung wie gemacht wäre“. Dank einer Jobchance bei Premiere Heure sollte sich diese Prognose später bewahrheiten. Und in den Folgejahren durfte ich als Eventproduzentin bei Les Résidents arbeiten – einer Firma, die ich sehr bewunderte. Dort lernte ich u.a., wie man Ideen entwickelt, designt und Inhalte ins rechte Licht rückt; also etwas anderes als klassische Werbung. Schließlich machte sich einer der Produzenten mit L’écurie in Zusammenarbeit mit dem Intersection Magazin selbstständig, und ich schloss mich seiner Agentur an. Aus unserem kleinen Team, das seinen Anfang tatsächlich in einer Garage nahm, ist

mittlerweile eine tolle Agentur geworden. Und ich voll involviert mittendrin, als ob es meine eigene Firma wäre. Aber tief in mir wusste ich schon, dass es eigentlich Zeit für etwas Neues wäre.

Die Französin Julie Rouby unterwegs in ihrer Wahlheimat und Lieblingsstadt Paris.

Rezept zum Glücklichsein.

Und wie würdest du deine Rolle als Kunstagentin beschreiben?
Ich vertrete aktuell diverse Künstler der Mr. L'Agent Agentur. Dabei stelle ich Verbindungen zwischen unseren Künstlern und bestimmten Markengebieten her. Eigentlich dreht sich in meinem Leben alles um solche Verbindungen, inspiriert von den Dingen, die mich umgeben – ob Magazine, Werbung oder Filme. Ich halte mich über Wettbewerbe und Projektangebote auf dem Laufenden, um für unsere Künstler passende Projekte ausfindig zu machen. Diese tägliche Dosis Kreativität um mich herum macht mich glücklich.

Und was genau an deiner Arbeit macht dir am meisten Spaß?
Ich denke mir gern Projekte aus, entwickle sie weiter, stelle Verbindungen her und baue Teams auf. Und in meiner jetzigen Rolle als Agentin schätze ich die künstlerische Note der Projekte, in die ich involviert bin.

Kunstagentin Julie Rouby unterwegs in der Modemetropole Paris.

Schlichte Eleganz.

In deinem Job muss man sich auch mit Trends auskennen. Wie ist dein Verhältnis zur Mode?
Mein eigener Stil mischt maskuline und feminine Details. Seitdem ich in Paris bin, ist mein Look etwas schlichter geworden. Manchmal ist die Diskrepanz zwischen aktuellen

Pariser Trends und der gängigen Cannes-Mode so offensichtlich, dass mich meine Freunde fragen: „Sag mal Julie, bist du dir sicher, dass du diese Pumps mit Socken kombinieren willst?“

Julie Rouby mit ihrem geliebten 1982er Mercedes-Benz Cabrio.

Faszination seit Kindheitstagen.

Kommen wir zu deinem Auto – wo hast du dieses schicke weiße 1982er Mercedes-Benz Cabrio her?
Dieser Mercedes-Benz 280 SL gehörte ursprünglich meinen Eltern. Irgendwann mussten sie ihn leider verkaufen – und es brach ihnen regelrecht das Herz. Da habe ich nicht lange gezögert und den Wagen gekauft, damit er in der Familie bleibt. Lustigerweise hatten meine Eltern das Auto sogar schon einmal veräußert und dann wieder zurückgekauft! Außerdem wurde ich 1982 geboren. Für mich waren Autos schon immer etwas Besonderes. Mein Vater hat mir das Kuppeln und Schalten beigebracht, als ich gerade einmal vier Jahre alt war und noch auf seinen Knien saß; mit sieben konnte ich die Pedale dann selbst erreichen.

Der 1982er Mercedes-Benz 280 SL Cabrio ist ein seltener Anblick auf den Straßen von Paris.

Emotional verbunden.

Wir haben ein Haus auf dem Land bei Nizza und haben schon immer lange Touren durch die Felder gemacht. Und obwohl ein weißes Mercedes-Benz Cabrio in Paris eventuell etwas aufgesetzt wirkt, schätze ich es als Investition mit sentimentalem Wert. Ich fahre einfach für mein Leben gern. Ich liebe das Gefühl der Ledersitze und wie robust die Materialien sind. Man kann das Gewicht des Wagens regelrecht spüren; oft muss ich dann unwillkürlich an Segeltörns in der Bucht von Cannes denken, vor den Lérins Inseln.

Benutzt du das Cabrio eigentlich täglich? Oder wie bist du in der Stadt unterwegs?
Unter der Woche fahre ich viel Fahrrad. An Wochenenden und abends ist dann das Cabrio dran, denn ich liebe Paris bei Nacht. Dieses Auto ist ein Traum: Allein der Gedanke, dass es 


in der Garage auf mich, das Wochenende und die Sommerferien wartet, macht mich glücklich. 

Vielen Dank für dieses Gespräch und für unsere kleine Spritztour durch die Straßen von Paris!


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