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Mercedes-Benz 600

Shooting Stars 2014:
Autofotografie im Fokus.

Wer Autos virtuos einfangen möchte, braucht ein scharfes Auge,
technisches Geschick und vor allem viel Leidenschaft. Die Fotografen
und Shooting Stars 2014 Jurymitglieder Royce Rumsey und
Teymur Madjderey bringen von allem reichlich mit –
und geben Einblick in ihre Profession.

Mercedes-Benz SLS AMG Roadster

Das perfekte Foto.

Das perfekte Foto hängt oft von vielen Umständen ab – und entsteht, gerade im Automobilbereich, gern in rasanten Situationen, die das atemberaubende Design und die schiere

Kraft klassischer Autos einfangen. Ein einziger, lohnender Klick fängt die geballte Schönheit ein und zelebriert so ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.

Mercedes-Benz 300 SL Coupé

Leidenschaft durch die Linse.

Von der Chance, einmal für eine der größten Automobilmarken der Welt zu arbeiten, träumen viele Fotografen. Ein Traum, der für Liebhaber der Mercedes-Benz Young- und Oldtimer-Modelle jüngst in greifbare Nähe rückte: Im Rahmen des hauseigenen Shooting Stars 2014 Wettbewerbs lud der Konzern Fans dazu ein, die Kalenderstars des kommenden Jahres abzulichten – und so neben weltbekannten Profifotografen in die Annalen dieser zeitlosen Klassiker einzugehen. Mittels der Mercedes-Benz Museum „Shooting Stars“ Facebook App konnten Teilnehmer dazu beisteuern zunächst die 100 beliebtesten Einreichungen zu küren, die dann einer professionellen Jury zur finalen Auswahl vorgelegt wurden. Wir trafen zwei dieser Preisrichter – den vielseitigen Kölner Fotografen Teymur Madjderey und den kalifornischen Autofotografen und Produktdesigner Royce Rumsey – um mehr über ihre ausgeprägte Autoleidenschaft, den konkreten Wettbewerb und ihre Arbeit zu erfahren.

Mercedes-Benz 300 SL

Wie seid ihr ursprünglich zur Automobilfotografie gekommen?

Teymur: Das hat sich bei mir allmählich ergeben. Ich war schon immer ein totaler Autonarr, und als ich mich dann wieder mehr der Fotografie gewidmet habe, lag dieses Thema einfach nahe. Autofotografie ist immer eine große Herausforderung, eröffnet aber auch viele Möglichkeiten. Und ich bin absolut davon überzeugt, dass man seiner Leidenschaft folgen und Herausforderungen offen begegnen sollte.

Royce: Nachdem ich als Kind Filme wie Frankenheimers „Grand Prix“, Yates’ „Bullitt“ und McQueens/Katzins „Le Mans“ gesehen hatte, war es um mich geschehen – ich wollte nur noch Autorennen fotografieren. Und die glorreichen Zeiten der großen Rennen, von den Mitt-1960ern bis in die 1970er Jahre, waren ein dankbares Motiv – selbst für einen mittellosen Jungen mit einer aus dem Krieg mitgebrachten Voigtländer und einer ostdeutschen Hanimex Praktica…

Mercedes-Benz G-Klasse

Plant ihr beim Auto-Shooting auch den Hintergrund mit ein? Wie wichtig ist die Kulisse?

Teymur: Natürlich! Die Frage ist eher, ob genug Zeit und/oder Budget zur Verfügung steht, um alles perfekt zu inszenieren. Bei kommerziellen Produktionen – oder selbst bei Shootings für das eigene Portfolio – kann man normalerweise ganz gut vorausplanen, aber bei Presseterminen muss man oft sehr schnell sein und entsprechende Kompromisse eingehen.

Royce: Das Bild steht und fällt mit der Kulisse, und die meisten Fotografen investieren viel Zeit, um genau die richtige Location zu finden. Denn die Umgebung sorgt nicht nur für den nötigen Kontext, sondern beeinflusst auch die gesamte Darstellung und den Look des Autos. Bei Events gibt es oft viele visuelle Elemente und Störfaktoren, die selbst das Auge auf sich ziehen. Und man muss das richtige Gleichgewicht zwischen diesen Kontext-„Informationen“ und dem eigentlichen Star des Bildes herausarbeiten.

Mercedes-Benz 300 SLR

Wie würde euer Traum-Shooting aussehen?

Teymur: Als ich kürzlich bei der Mille Miglia war, ist mir der Stirling Moss SLR von David Coulthard aufgefallen. Den würde ich wahnsinnig gern in einer Inselumgebung ablichten, vielleicht auf einer der etwas grüneren hawaiianischen Inseln. Ein fiktives Abenteuer.

Royce: Mir fallen dabei sofort klassische Rennstrecken wie der Indianapolis Motor Speedway, die berüchtigte Nordkurve des Rings oder Monza ein. Dort würde ich liebend gern entsprechende Autos wie Penskes legendäre Mercedes-Benz “Stößel”-Rennwagen dabei fotografieren, wie sie die Indy-Frontgerade entlangpreschen – oder auch einen 300 SL Rennsportwagen am Ring bzw. in Monza. Nicht zu vergessen: etwas dramatisches Dämmerlicht mit leichtem Nebel und Tau auf der Strecke für ein sanftes Glitzern auf dem Asphalt.

Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive, Mercedes-Benz SLS AMG E-Cell, Mercedes-Benz SLS AMG GT3

An welches Shooting erinnert ihr euch besonders gern zurück – und warum?

Teymur: Für mich wäre das wahrscheinlich mein Tag bei Paul Ricard bzw. die Aufnahmen des SLS Electric Drive und der Black Series. Es war extrem viel los und zu tun, da wir gleichzeitig Fotos gemacht und Videos gedreht haben. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht! Diese Mischung aus großartiger Strecke und dem fantastisch kraftvollen SLS Electric Drive wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

Royce: Bei mir war es eindeutig ein Shooting mit Sir Stirling Moss und dem legendären 722 Mercedes-Benz SLR am Pebble Beach. Warum muss ich wohl kaum erklären: Hier traf einer der berühmtesten und schönsten historischen Rennwagen auf einen mindestens ebenso legendären Fahrer vor der traumhaften Kulisse des Pebble Beach Concours d’Elegance.

Mercedes-Benz 300 SL Roadster

Kommen wir zum aktuellen Wettbewerb – welchen Eindruck habt ihr in der Jury gewonnen?

Teymur: Ich bin beeindruckt, wie viel Mühe und Liebe bei den Shooting Stars 2014 im Spiel war. Für Mercedes-Benz- und Autofans war es eine riesige Chance: Das eigene Bild im populären Kalender eines internationalen Autoherstellers – und ein entsprechendes Honorar! Also eine wirklich tolle Chance für all die Fans da draußen.

Royce: Dank der vielen fantastischen Fotos, die Mercedes Benz-Besitzer und -Enthusiasten beigesteuert haben, wurde der Wettbewerb eine Art Hommage an die überaus rege Community – und an die Marke Mercedes selbst.

Mercedes-Benz 300 SL Gullwing

Nach welchen Qualitäten habt ihr bei der finalen Auswahl vor allem Ausschau gehalten?

Teymur: Der technische Aspekt war wichtig und eins unserer Hauptkriterien. Die Gewinner mussten ein exzellentes Auge für das eigene Motiv beweisen: Stimmt der Kontext, wurde die Position des Autos bewusst gewählt usw. Doch letztendlich musste auch eine klare Leidenschaft für diese wunderschönen Autos mitschwingen.

Royce: Kurz gesagt: „etwas anderes“. Natürlich mussten potenzielle Kandidaten Mindestanforderungen in Sachen Fokus, Belichtung und Bildaufbau erfüllen, aber besondere Fotos stechen heraus, wenn sie einen eigenen, kreativen Blickwinkel wählen und dadurch insgesamt etwas Innovatives und Faszinierendes schaffen. Ebenfalls beeindruckt haben mich Bilder, die in sich noch eine Geschichte erzählen.

Mercedes-Benz 300SL Gullwing

Wie wäre es abschließend mit ein paar Tipps für angehende Autofotografen?

Royce: Ab vor die Tür und sofort loslegen! Bei jedem Shooting kann man etwas Neues und Anderes in sich aufnehmen, während man gleichzeitig die eigene Kamera besser kennenlernt, bis sie unbewusst und ganz natürlich zur Verlängerung des eigenen Auges wird. Das erreicht man durch Engagement und viel Übung. Die Digitalfotografie hat dieses Medium offener, günstiger und potenziell hochwertiger gemacht. Das Einzige, was Menschen jetzt noch davon abhält, bessere Fotografen zu werden, ist der nötige Einsatz und die richtige Disziplin.

Vielen Dank für eure Einblicke – und natürlich die atemberaubenden Bilder!

Mercedes-Benz SL

Die Gewinner auf einen Blick.

Die Gewinner sind Rashid Shahid, Jan. J. Freiberger, Siow Yih Teo, Marco Chiapponi, Lorenz Weibler & Angela Marie Koch, Nasser Jafarzadeh, Mario Schmidt, Alexander Jacobi, Johann Hinrichs, Frank Croes, Brett Devine, Kostas Koufogiorgos. Ein Überblick der Gewinnerbilder ist hier sehen.

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